Mannequin Pussy - Gypsy Pervert

Lass uns mal über Muschis reden. Mumu-Core ist schwer ange­sagt letz­ter Zeit. Da gab es zum Bei­spiel einen Mus­chi­auf­stand, des­sen Prot­ago­nis­tin­nen für ein kei­nes Ständ­chen an einem unge­wohn­ten Ort in den Knast gin­gen. Eine andere ihrer Art behaup­tete spä­ter von sich, ein gar per­fek­tes Mie­ze­kätz­chen zu sein. Selbst­re­dend sind nicht alle Muschis gleich. Bei erst­ge­nann­ter hinkte doch die musi­ka­li­sche Rele­vanz emp­find­lich hin­ter der poli­ti­schen her. Die andere stellte sich nach dem ers­ten Schock doch eher als eine muf­fige Brise hyper­ven­ti­lier­ter hei­ßer Luft her­aus. Nichts desto trotz, mit Muschi muss man der­zeit rech­nen.
Dies­mal also eine Schau­fens­ter­mu­schi. Gefällt mir um län­gen bes­ser. Das Trio kommt aus New York, ein Mit­glied (mit-Glied, haha!) hat gar keine Muschi und Tiny Engi­nes (siehe auch letz­ter Post) hat gerade ihr ursprüng­lich als Tape erschie­ne­nes Debüt­al­bum wie­der­ver­öf­fent­licht. Das ist aus­ge­zeich­ne­ter und recht viel­sei­ti­ger Krach, der irgendwo zwi­schen Noi­se­pop, Post- und Gara­gen­punk oszil­liert. Ich schreib jetzt bes­ser nicht wei­ter, bevor sich das hier zu einem Muschi­tourette aus­wächst. Muschi, Muschi, Muschi.



Thank you, The Grey Esta­tes!


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