Wieder mal eine Platte, die hierzulande schwer digital zu bekommen ist; wer das Zeug haben will muss also auf’s Vinyl oder einen US-iTunes-Account (mal selbst nach Anleitungen googeln) zurückgreifen. Jedenfalls kommen Falling Stacks aus Bristol und spielen ausgezeichneten Noiserock/Postcore á la Jawbox und Unwound, vielleicht noch mit einer kleinen Prise Shellac und Jesus Lizard, plus ein wenig 90er Dischord-Schwurbeligkeit.
Huch, da hab ich doch letztes Jahr die Debüt-7″ der Band aus Malmö gepostet und den Album-Release glatt verschlafen. Diese Platte erschien nämlich bereits im März dieses Jahres. Exzellenter Postpunk, den man als grobe Orientierung in der Nähe ihrer Landsleute Holograms oder der frühen Iceage verorten könnte, nur überwiegend schleppender und noch eine ganze Spur düsterer.
In der Tat ein kruder Bastard, diese Platte der Sealings aus Brighton, auf dem ausgezeichneten lokalen Label Faux Discx erschienen. Das bewegt sich so zwischen Synth- und Industrialpunk, düsterem Postpunk, Noiserock, psychedelischen Momenten und auch etwas J&MC-mäßigem Proto-Shoegaze.
Postpunk-/Noiserockzeugs aus Tempe, Arizona mit ordentlich Sand im Getriebe und zwei platten Reifen. Knirscht und ächzt ohne auseinander zu fallen. Der Rost hält alles zusammen. Beim krautigen, zwanzigminütigen closer Repeat #3 ist dann der Name Programm.
Schlappe zwei Jahre nach der Nightmare Beaches EP erscheint jetzt ein Lebenszeichen der Band aus Holyoke, Massachusetts auf Wharf Cat Records. Noisepunk mit psychedelischen Tendenzen und einer subtil-abstrakten Melodik, die sich unter dem ganzen Lärm versteckt hält.
Die letzte 7″ der Noiserocker Humanshapes aus Philadelphia ist noch warm und schon haut uns die Krachcombo die nächste EP vor’n Latz. Diesmal zeigen sie sich von ihrer krawalligsten Seite.