Pink Mexico - Pnik Mxeico

pink mexico
Pink Me­xi­co ist das jetzt-nicht-mehr-So­lo­pro­jekt von Ro­bert Pres­ton Col­lum aus Los An­ge­les. Das De­büt­al­bum der nun zum Trio an­ge­wach­se­nen Band ist ei­ne mit­rei­ßen­de hal­be Stun­de riff­las­ti­ger mid­tem­po-Ga­ra­gen­rock mit leich­ten Psy­che­de­lic-Spreng­seln und grungi­gen Un­ter­tö­nen.
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Surf Friends - Endorphines

surf friendsDie Neu­see­län­der mal wie­der, und na­tür­lich auf dem dor­ti­gen La­bel-Ur­ge­stein Fly­ing Nun Re­cords er­schie­nen. Wer den power­pop­pi­gen Out­put des La­bels bis­her schon moch­te, wird sich auch bei Surf Friends woh­lig warm auf­ge­ho­ben füh­len. Das wür­de mir ja nur ein mü­des Gäh­nen ent­lo­cken, wenn nicht auch der Qua­li­täts­stan­dard von Re­lea­ses der nach wie vor be­mer­kens­wer­ten neu­see­län­di­schen Sze­ne so ver­dammt hoch wä­re. Und auch hier ha­ben wie wie­der ein her­vor­ra­gen­des Al­bum aus dem Power­pop-/In­die­rock-Kos­mos mit leich­ten Psy­che­de­lic-Spreng­seln, über dass es nicht so viel neu­es zu sa­gen gibt, das aber um so mehr Freu­de zu be­rei­ten ver­mag.
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Gap Dream - Shine Your Light

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Die Jungs von Bur­ger Re­cords ver­die­nen 'ne Eh­ren­medal­lie da­für, dass sie die­se Plat­te mög­lich ge­macht ha­ben. Nach dem be­reits ein paar Wel­len schla­gen­den, mei­nes Er­ach­tens aber noch ziem­lich un­aus­ge­reif­ten De­but­al­bum, so die Ge­schich­te, sol­len sie dem ab­ge­brann­ten Ga­bri­el Ful­vimar aka Gap Dream ein­ge­la­den ha­ben doch gleich bei ih­nen zu woh­nen und so­gar kom­plett neu­es Equip­ment sol­len sie ihm be­sorgt ha­ben, da­mit er an der neu­en Plat­te ar­bei­ten konn­te. Viel ver­trau­en wur­de al­so da rein ge­steckt, mehr Ri­si­ko als man von ei­nem klei­nen Ni­schen­la­bel in fi­nan­zi­ell kar­gen Zei­ten wie die­sen er­war­ten wür­de. Und es hat sich voll aus­ge­zahlt. Mit "Shi­ne Your Light" legt Ful­vimar ei­nes der über­zeu­gends­ten Psych-/ Ga­ra­gen­pop-Al­ben der Ge­gen­wart ab.

Nor­mal schal­te ich ja so­fort ab, wenn ich den Wort­zu­satz "-pop" in Ver­bin­dung mit ei­nem von mir durch­aus ge­schätz­ten Gen­re ver­neh­me. Aber das hier ist kei­ne glatt­ge­bü­gel­te Trend­hips­ter-schei­ße. Die Songs re­so­nie­ren emo­tio­nal, und auch wenn das gan­ze sich mal rich­tig kä­sig zu sein traut - et­wa die kit­schi­gen Syn­th-Fan­fa­ren in "Shi­ne Your Love" - wird das gan­ze so glaub­wür­dig durch die düs­te­ren Ly­rics ge­kon­tert, dass sich nie­mals Übe­zu­cke­rungs­er­schei­nun­gen ein­stel­len. Um­so er­staun­li­cher an­ge­sichts der Tat­sa­che, dass hier die Gi­tar­ren größ­ten­teils ab­ge­schafft wur­den. Statt­des­sen hat Ga­bri­el Ful­vimar ei­nen dich­ten, manch­mal tanz­ba­ren Sound reich an Vin­ta­ge-Syn­ths und -or­geln ge­schaf­fen der im­mer or­ga­nisch und zu kei­nem Zeit­punkt seicht oder be­lie­big klingt.

Di­gi­tal ist das teil schon käuf­lich zu er­wer­ben. Wer's un­be­dingt als LP oder CD ha­ben will (wie von Bur­ger ge­wohnt gibt's auch Ka­set­ten für die ganz be­dep­per­ten Kin­der mit zu viel Ta­schen­geld) muss sich noch 'n paar Ta­ge ge­dul­den.
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