Eine recht seltsame Platte haben Ace Romeo aus Sydney da rausgehauen. Eine, die sich partout auf kein Genre festnageln lassen will. Nach einem etwas Irreführenden Chiptune-Intro pendelt das so etwa zwischen Psychdedlic Rock der mal Kraftvoll walzenden, mal der entspannt groovenden Sorte, relaxtem Indierock, käsigem Dad-Rock und Powerpop der Marke Cheap Trick. Überhaupt erscheint mir alles auf diesem Album aus Papa’s Plattensammlung stibitzt. Vollkommen am Zeitgeist vorbei und genau deshalb so sympathisch.
Das londoner Rock’n’Roll Wunderkind Dan Melchior hat mal wieder seine alte Band zusammengetrommelt. Dabei ist ein neues Album rausgekommen mit wunderbar verspieltem, manchmal ausuferndem Psych- und Garagenrock und einer ausgesprochen breiten Klangpalette.
Noisepunk aus Rotterdam mit omnipräsenten Surf- und Psychedelic-Einflüssen. Als grobe Orientierungshilfe könnte man sie in der nähe von Crystal Stilts, frühen Wavves und No Age oder Crystal Antlers verorten.
Tolles, vielseitiges Psychgedöns aus Tokyo. Zwischen abgespaceten Groovern, Garagenkloppern, Surfmelodien und British Invasion-mäßigem Powerpop wird’s so schnell nicht langweilig.
Neuer Kurzspieler der Band aus Providence, Rhode Island. Die ersten zwei Songs sind kraftvoller Stonerpunk, danach wird es langsamer und ein psychedelischer Nebel umhüllt das weitere Geschehen.
Police Force aus Brisbane veranstalten auf diesem bei Tenth Court veröffentlichten Tape eine wunderbar psychedelische Orgie aus hypnotischen, überwiegend krautig-abgespaceten Grooves, die restliche Instrumentierug legt sich wie ein dichter Nebel darüber. Musik zum ausklinken und drin versinken.