Cold Pumas – The Hanging Valley

the cold pumas

Die neue Platte der kalten Raubkatzen aus Brighton ist so mitunter das zugänglichste, was sie bisher abgeworfen haben, bewegt sich fast schon in indierockige Gefilde, angereichert um Elemente aus Postpunk, Kraut und Neo-Psychedelia á la Spacemen 3.



Album-Stream →

Taipan Tiger Girls – 2

taipan tiger girls

Konsequenter geht es kaum, als auf dem ersten Langspieler dieser Band aus Melbourne. Die ganze Platte wird ausgefüllt von zwei langen live-im-Studio improvisierten Drone-Jams, hypnotisch bis zum Anschlag und insbesondere beim Opener durch monotone Rhythmen mit ordentlich Schmackes vorangetrieben.

The Writhing Squares – In The Void Above

writhing squares

The Writhing Squares sind ein Duo aus Philadelphia, bestehend aus Musikern, deren andere Bands dem einen oder anderen schon ein Begriff sein dürften. Kevin Nickles spielt z.B. bei Taiwan Housing Project und Ecstatic Vision mit, Daniel Provenzano hat unter andererm bei Purling Hiss seine Finger drin. Ihr gemeinsames Debütalbum überzeugt mit sieben Fuzz-lastigen Psychedelic-Jams.


Album-Stream →

Failed Flowers – Failed Flowers

failed flowers

Ganz entzückender Power- und Jangle Pop aus Ann Arbor, Michigan mit deutlichem C86-Bezug und Spuren von 60s Psychedelia.



Album-Stream →

Fir Cone Children – Firconium

fir cone children7

Nicht allzu lange nach der exzellenten letzten EP The Age Of Blastbeatles ist jetzt das zweite Album der Ein-Mann-Band aus Berlin erschienen. Darauf gibt’s zwölf mal Nachschub an überdreht psychedelisch-powerpoppigen Noisegaze-Glückspillen.



Album-Stream →

Kaleidoscope – Vol. 2 No. 1 7″

kaleidoscope

Eine explosive wie auch unerwartete Mischung liefert diese new yorker Band auf einer exzellenten 7″ ab. Um drei Ecken gedachter Hardcorpunk, in psychedelischen Nebel verhüllt und um Elemente aus Garagepunk und Noise angereichert.

Vague – In The Meantime

vague

Hui, diese Platte hat mich jetzt mal eiskalt erwischt. Schläfriges Dreampop-Geschwurbel ist sonst eher nicht so meins, nicht zuletzt weil bei der aktuellen Generation solcher Bands die nebelige Verträumtheit meistens mit extremer Seichtigkeit und trister Langeweile einher geht.
Ganz anders das Debütalbum der Wiener Vague. Diese stillen Wasser sind noch tief. Die Platte wirkt irgendwie aus der Zeit gefallen, könnte genauso den späten Achtzigerjahren entstammen. Unter der milchigen Oberfläche brodelt jede menge Substanz aus formvollendeten Songs und ausgefeilten, verschachtelten Arrangements, die in tausend Neonfarben leuchten. Mal fühle ich mich positiv an das letzte Posse Album erinnert, in anderen Momenten könnte man es als Sonic Youth auf starken Beruhigungsmitteln beschreiben. Die genretypische Ermüdung stellt sich nie ein, der Teufel sitzt im Detail und eigentlich passiert immer irgendwas schlaues, bohrt sich in den Gehirnwindungen fest.

Album-Stream (Spotify) →

Russian Baths – Ambulance

russian baths

Tolles Tape einer Band aus New York. Zwei Songs, die sich irgendwo zwischen stellenweise postpunkigem Noiserock, psychedelischen Abgründen und jeder Menge Shoegaze-Nebel bewegen.

The Intelligence Service – Maladies EP

the intelligence service

Sehr schön abwechslungsreiches Zeug auf dieser EP von The Intelligence Service aus Vancouver. Startet mit einem ausuferndern Psychedelic Jam, macht weiter mit neonfarbenem Psychpop und einer leichten Shoegaze-Note, schließt ab mit einer garagigen Fuzzpop-Nummer. Runde Sache.


Album-Stream →