Free Machines - 2018 Tour Tape

Free Machines - 2018 Tour Tape

Irgend­wie ver­misse ich die Reso­nars und ihren ganz spe­zi­el­len Gara­ge­punk-meets-Bri­tish-Inva­sion Sound ja sehr. Abge­mil­dert wird der Ent­zug durch eine Band aus der glei­chen Nach­bar­schaft (Reso­nars Mas­ter­mind Matt Ren­don zeich­net sogar für die Pro­dunk­tion ver­ant­wort­lich) in Tuc­son, Ari­zona, die ihnen manch­mal zum ver­wech­seln ähn­lich klingt und auch song­tech­nisch eini­ges auf dem Kas­ten hat.

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Parsnip - Parsnip 7"

Parsnip - Parsnip 7"

Eine äußerst stim­mige Debüt-EP von einer Band aus Mel­bourne, die rich­tig Spaß macht in ihrer fluffi­gen Mischung aus 60s Garage- und Psy­che­de­lic Pop.


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Chain & The Gang - Best Of Crime Rock

Chain & The Gang - Best Of Crime Rock

Es kommt mir nicht so lange vor, aber die aktu­elle Band um den post­mo­der­nen Dich­ter und Den­ker Ian Svenonius, in der Ver­gan­gen­heit auch bekannt auch als Front­mann von so ein­schlä­gi­gen Bands wie Nation Of Ulys­ses, The Make Up und Weird War, ist jetzt schon ein knap­pes Jahr­zehnt lang aktiv und hat in der Zeit vier Alben und min­des­tens drei 7"s von ihrem gara­gi­gen, häu­fig abs­trak­ten Retro­rock ver­öf­fent­licht, der immer hart an der Grenze zur Per­for­mance Art ope­riert. Jetzt kom­men die also mit einer Art Best Of-Album daher, aber glück­li­cher­weise haben sie sich dann doch etwas mehr Arbeit gemacht und haben die zehn alten plus zwei bis­her unver­öf­fent­lichte Songs neu ein­ge­spielt. Beson­ders beim Mate­rial aus ihrem LoFi-las­ti­gen Früh­werk macht das schon einen ganz schö­nen Unter­schied.

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David Nance - Calling Christine /​ Berlin

David Nance - Calling Christine / Berlin
David Nance - Calling Christine / Berlin

Nach dem aus­ge­zeich­ne­ten zwei­ten "regu­lä­ren" Album des Musi­kers aus Omaha, sind jetzt auch zwei Alben vom letz­ten Jahr via Band­camp ver­füg­bar, die bis­her nur als selbst­ver­öf­fent­lichte CD-Rs zu bekom­men waren. Die set­zen im Grunde zwar die Rich­tung des unge­schlif­fe­nen Art­rock und Neo-Pro­to­punk fort, geben sich aber durch­ge­hend noch ein gan­zes Stück mini­ma­lis­ti­scher, zer­fah­re­ner und frag­men­ta­ri­scher als auf der bereits ziem­lich kru­den letz­ten LP.




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The Men - Devil Music

The Men - Devil Music

Okay, The Men haben also mal wie­der 'ne neue Platte raus. Mal kurz Luft holen und zurück­bli­cken. Auf ihren ers­ten bei­den Alben Imma­culada und Leave Home sorg­ten die New Yor­ker noch mit kom­pro­miss­lo­sem Fuzz­punk für Auf­se­hen, wen­de­ten sich dann auf Open Your Heart eklek­ti­zis­ti­schem Indie­rock und Post­punk zu, um dann mit den letz­ten bei­den Alben New Moon und Tomorrow's Hits eine Trans­for­ma­tion zu zuneh­mend relex­tem Retro­rock abzu­schlie­ßen.

Der neuen Platte blickte ich mit etwas gemisch­ten Gefüh­len ent­ge­gen, befürch­tete ich doch, dass nach dem Aus­schei­den von Bas­sist Ben Green­berg (der inzwi­schen bei Uni­form wie­der bra­chia­len Lärm fabri­ziert) die Band kom­plett ihre Beiß­kraft ver­liert.
Aber es kommt ganz anders, auf Devil Music hauen uns The Men neun derbe, roh Pro­du­zierte Rocker um die Ohren, die in ihrer Inten­si­tät am ehes­ten an das zweite Album Leave Home erin­nern. Nur, dass den frü­hen Alben der Band ein eher (post-)modernes Ver­ständ­nis von Punk zugrunde lag. Im Gegen­satz dazu gehen sie hier noch ein paar Jahre wei­ter zurück in der Zeit und erin­nern weit­ge­hend an Bands der frü­hen 70er Jahre zwi­schen Gara­ge­rock, Pro­to­punk und Space Rock. Ins­be­son­dere MC5, The Stoo­ges und frühe Hawk­wind wer­den ins Gedächt­nis geru­fen.

Das lärmt wie­der ganz for­mi­da­bel, ohne dabei die Retro-Ten­den­zen der letz­ten Alben über Bord zu wer­fen. Bleibt nur zu hof­fen, das sie in gerau­mer Zeit auch wie­der den Weg zurück in die musi­ka­li­sche Gegen­wart fin­den und nicht in einer aus­ge­tre­te­nen Retro-Sack­gasse ste­cken­blei­ben.



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Purling Hiss - High Bias

Purling Hiss - High Bias

Das neue Album der Garage-/Re­troro­cker aus Phil­adel­phia ist wohl ihr kon­sis­ten­tes­tes bis­her. Waren frü­here Plat­ten oft eher zer­fah­ren mit stark schwan­ken­der Qua­li­tät, über­zeugt mich diese Platte von Anfang bis Ende. Ob sie jetzt schram­me­li­gen 60s-Power­pop von sich geben, gara­gi­gen Punk­rock bret­tern oder über­le­bens­große Riffs aus­wal­zen, alles geht ihnen wie selbst­ver­ständ­lich von der Hand.


Lei­der kein Album-Stream ver­füg­bar 🙁

Ace Romeo - Hyperdrive

Ace Romeo - Hyperdrive

Eine recht selt­same Platte haben Ace Romeo aus Syd­ney da raus­ge­hauen. Eine, die sich par­tout auf kein Genre fest­na­geln las­sen will. Nach einem etwas Irre­füh­ren­den Chip­tune-Intro pen­delt das so etwa zwi­schen Psych­ded­lic Rock der mal Kraft­voll wal­zen­den, mal der ent­spannt groo­ven­den Sorte, relax­tem Indie­rock, käsi­gem Dad-Rock und Power­pop der Marke Cheap Trick. Über­haupt erscheint mir alles auf die­sem Album aus Papa's Plat­ten­samm­lung sti­bitzt. Voll­kom­men am Zeit­geist vor­bei und genau des­halb so sym­pa­thisch.


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Dave Cloud & The Gospel Of Power - Today Is The Day That They Take Me Away

Dave Cloud & The Gospel Of Power - Today Is The Day That They Take Me Away

Eine schöne Com­pi­la­tion des im Februar die­ses Jah­res ver­stor­be­nen Garage-Bar­den aus Nash­ville. Ehr­lich gesagt höre ich anläss­lich die­ser Ver­öf­fent­li­chung zum ers­ten mal von dem Typen. Und bin ganz ange­tan davon. Ultra­re­lax­ter Retro- und Gara­gen­rock mit Psych- und Coun­try-Ver­satz­stü­cken und dar­über nölt und growlt Dave Cloud mit einer an Cap­tain Beef­he­art erin­nern­den Vehe­menz.



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The Cairo Gang - Goes Missing

The Cairo Gang - Goes Missing

Einen tol­len Fang hat Retro­rock-König Ty Segall mal wie­der gemacht mit die­ser Band aus Chi­cago, deren neues Album gerade auf sei­nem Drag City-Sub­la­bel God? Records erschie­nen ist. Ver­träum­ter Retro-Dream-/Power­pop in Voll­endung, der klare Bezüge zum Pais­ley Under­ground der 80er wach­ruft, aber auch Ele­mente aus ande­ren Vari­an­ten ver­träum­ten Indiepops der glei­chen Ära in den Genen trägt.


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Drag City
iTu­nes
Ama­zon

Crows - Pray 7"

Crows - Pray 7"

Eine lon­do­ner Band mit einem hoch­en­er­ge­ti­schem Sound­bas­tard aus breit­bei­ni­gen Retro-Riffs, psy­che­de­li­scher Ver­ne­be­lung und wuch­ti­gen Groo­ves als Fun­da­ment, die auch ein biss­chen sub­ti­les AmRep-Fee­ling auf­kom­men las­sen. Gibt's im Label-Shop als durch­sich­ti­ges Vinyl oder Down­load.