Babysitter waren mit bisher durch ihre Split 7″ mit Hag Face geläufig. Es stellt sich heraus, dass sie auch auf Albumlänge überzeugen. Auf der Platte lassen sich grob zwei Betriebsmodi erkennen. Einer davon ist leicht angspsychter Garage Rock á la Woolen Men und ein bisschen Thee Oh Sees, der andere manifestiert sich in ausgesprochen hymnischen, an Guided By Voices erinnernden Indierockern.
Neue EP der Neuseeländer, wieder auf dem legendären Label Flying Nun Records erschienen. Verträumter, melodischer Indierock und JanglePop mit Psychedelic- und Shoegaze-Einflüssen.
Ein hochkarätiges Lineup ist hier am Start mit aktuellen und ehemaligen Mitgliedern u.a. von Oneida, Spiritualized, Interpol, Sightings, Squirrel Bait und Gastr Del Sol. Auf dieser gemeinsamen Platte brauen sie eine dichte Brühe zusammen aus Noise sowohl der -rockigen als auch der experimentellen Machart, krautigen Drones, ganz viel no-waviger Abstraktion und Bläsergegniedel.
Da haben sich ja mal zwei Acts gefunden. Das Duo Danyl Jesu ist sicher schon einigen bekannt duch die Split-LP mit Barge With An Antenna On It. Ihre Seite der Platte gehört für mich fraglos zu den musikalischen Höhenpunkten dieses Jahres. Der Künstler Pale Earth kommt ebenfalls aus Brisbane und zeichnet für elektronisches Geschwurbel irgendwo zwischen den Eckpfeilern Ambient, Drone und Noise verantwortlich. In dieser Kollaboration ergänzt sich das alles ganz hervorragend zu einem gewaltigen Klangbastard, dessen psychedelische Farbpalette von nervtötend bis verstörend reicht.
Hypnotisch-Psychedelisch groovender Garagepunk aus Minneapolis. Dafür verantwortlich zeichnen zwei Drittel von The Blind Shake, auch die musikalische Verwandtschaft zu letzteren lässt sich kaum überhören.
Matt Rendon aus Tucson, Arizona dürfte dem einen oder anderen Garageliebhaber schon gut bekannt sein durch sein mehr-oder-weniger-Soloprojekt The Resonars. Auch unter seinem neuen Pseudonym erkennt man klar seine Handschrift, anstelle von British Invasion-lastigem Garagepunk lässt er sich hier aber mal eher in Richtung Psychedelic Pop gehen, serviert in Form von zwei ausschweifenden Suiten und einem vergleichsweise winzigen Songfragment.
In der Tat ein kruder Bastard, diese Platte der Sealings aus Brighton, auf dem ausgezeichneten lokalen Label Faux Discx erschienen. Das bewegt sich so zwischen Synth- und Industrialpunk, düsterem Postpunk, Noiserock, psychedelischen Momenten und auch etwas J&MC-mäßigem Proto-Shoegaze.
Neues Album der Psych-/Spacepunk-Band aus Phoenix, Arizona. Wieder auf Sacred Bones erschienen und wieder die zu erwartende Wucht. Kompromisslos wie eh und je, ist das wohl auch ihre kompakteste Veröffentlichung bisher. Durchgehend grandios.