Ziemlich krudes Zeug auf diesem Tape der Submerged Objects Band aus dem kanadischen Sudbury. Das nimmt überwiegend die Form von verschwurbelten, mal mehr, mal weniger elektronischen Psychededelic-Skizzen der verschroben experimentellen Art an. Wenn sie dann doch mal sowas ähnliches wie einen richtigen Song schreiben, kommt da aber auch mal ganz griffiger Garage- oder Elektropunk bei raus.
Eine weitere hübsche EP von Exhaustion aus Melbourne mit zwei neuen Songs plus zwei Remixes. Wie gehabt krawallt das auf einem schmalen Grat zwischen den Koordinaten Postpunk, Noise und Psychedelic.
Das zweite Tape des Solokünstlers Andrew Morgan aus Little Rock, Arkansas unter dem Alias Country Florist. Wie gehabt weitere vierzig Minuten wunderbar verschrobener bis krautiger DIY Psych- und Spacerock mit sparsam poppigen Momenten und einer charmanten New Order Coverversion zum Einstieg. Ein drittes, stärker elektrolastiges Tape soll noch diesen Monat erscheinen.
Sehr schönes Elektrogeschwurbel aus Montreal. Irgendwo zwischen abgespaceten Drones, hypnotischen Sequencerloops und minimalistischen Beats angesiedelt, mit eleganten Spoken Word-Vocals veredelt.
Der Titel ist Programm auf dieser hübschen EP einer berliner Band. Blastbeats: Check! Beatles-Psychedelia: haufenweise mit an Bord. Und obendrein jede Menge Shoegaze-Zeugs der recht punkigen Ausprägung und überhaupt mit einer ungewöhnlichen herangehensweise an das Genre. Macht Bock auf das bereits angekündigte zweite Album.
Drei offensichtlich etwas germanophil veranlagte Typen aus Kentucky lassen den Krautmotor auf Sparflamme rotieren. Gute vierzig Minuten psychedelische Ekstase.
Monotoner, psychedelisch-krautiger Garagepunk aus Portland treibt auf einem Meer aus Fuzz. Und dazwischen steckt dann mit Dutch noch eine waschechte Dreampop-Perle.
Starkes Ding hat dieses Duo aus dem niederländischen Haarlem da rausgehauen. Druckvoller Noise- und Postpunk, erinnert mal an den stürmischen Indierock von Solids und Playlounge, mal an die melodischen Postpunk-Attacken von Piles oder Die! Die! Die!. Anders als die genannten Bands können sie zwischendrin aber auch mal richtig dissonant und ungemütlich werden, auch eine leicht psychedelische Tendenz ist kaum zu übersehen.