The Blind Shake - Fly Right

The Blind Shake

War ihr letzt­jäh­ri­ges Al­bum "Bre­ak­fast of Fail­u­res" noch ei­ne un­auf­halt­sam vor­wärts wal­zen­de Riff­at­ta­cke, hat die Band aus Min­nea­po­lis für ih­re neue Plat­te auf Slo­ven­ly wohl ab­sicht­lich et­was Sand ins Ge­trie­be ge­streut. Die neue Rei­bung und Knar­zig­keit lässt sie stre­cken­wei­se an Useless Ea­ters oder Ex-Cult er­in­nern, ge­le­gent­lich mit ei­ner ge­wis­sen Surf­se­lig­keit.


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Creative Adult - Ring Around The Room

creative adult

Neu­es von den Post­pun­kern aus San Fran­cis­co. Crea­ti­ve Adult ha­ben es in den letz­ten vier Jah­ren ge­schaft, sich in dem der­zeit recht über­füll­ten Gen­re­pool ei­ne doch recht ei­ge­ne Iden­ti­tät zu er­ar­bei­ten. Die neue EP ist ihr bis­her run­des­tes Stück Mu­sik. Er­fin­det jetzt das Rad nicht neu, aber da­für sitzt hier ein­fach al­les rich­tig. Macht geil auf ein zwei­tes Al­bum, das dann hof­fent­lich bald folgt.

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Sonic Jesus - Neither Virtue Nor Anger

sonic jesus

Nach ei­ner ers­ten EP und ei­ner Split 7" mit Black An­gels rollt jetzt auf Fuzz Club Re­cords der ers­te Lang­spie­ler der Band aus dem ita­lie­ni­schen Pro­vinz­kaff Do­ga­nel­la di Nin­fa an. Der lässt sich gleich 90 Mi­nu­ten lang Zeit um sei­nen psy­che­de­lisch-krau­ti­gen Ne­bel aus­zu­brei­ten, der in der ers­ten Hälf­te et­was en­er­gi­scher da­her­kommt und auch mal leicht wa­vig-post­pun­ki­ge oder Shoe­ga­ze-mä­ßi­ge Schlen­ker macht, um dann in der zwei­ten Halb­zeit über­wie­gend auf me­di­ta­tiv-spa­ci­ge Art ein­zu­lul­len. Mu­sik, für die man Zeit braucht. Für mei­nen Ge­schmack hät­te man das gan­ze ru­hig um ein Drit­tel kür­zen kön­nen, aber weil hier die ge­lun­ge­nen Mo­men­te deut­lich über­wie­gen kann man das ver­schmer­zen. Au­ßer­dem wer­den schmerz­freie Ver­fech­ter des Gen­res das ver­mut­lich auch wie­der ganz an­ders se­hen.



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Piles - Debris

piles

Neue EP der Post­pun­ker aus Mil­wau­kee. Nach dem groß­ar­ti­gen De­büt-Mi­ni­al­bum im letz­ten Jahr zei­gen sie sich hier von ei­ner et­was grim­mi­ge­ren Sei­te. Nicht dass sie jetzt zu Mie­se­pe­tern ge­wor­den wä­ren, aber die Son­ni­gen Me­lo­dien des De­büts schei­nen hier nur noch an­satz­wei­se durch, ge­blie­ben ist die un­bän­di­ge En­er­gie. Und die Songs sind al­le­samt ei­nen Ta­cken aus­ge­reif­ter, der Sound nüch­ter­ner, we­ni­ger breit­wan­dig und doch or­dent­lich druck­voll.

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Not Of - Pique

not of

De­büt­al­bum ei­nes Noi­se­rock-Du­os aus To­ron­to. Die spie­len ei­ne schnör­kel­los los­ro­cken­de, riff­las­ti­ge Va­ri­an­te des Gen­res, sehr ein­gän­gig und mit ei­ni­gen un­er­war­tet me­lo­di­schen Mo­men­ten. Da­mit be­we­gen sie sich ir­gend­wo in der Nä­he von Greys, Metz oder Ge­roni­mo.


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Useless Eaters - Singles 2011-2014

useless eaters

Die Band aus Mem­phis und San Fran­cis­co macht jetzt ja schon seit ei­ni­gen Jah­ren die Ga­ra­gen und Kel­ler der wei­te­ren Um­ge­bung un­si­cher und die­se Com­pi­la­ti­on auf Slo­ven­ly ver­sam­melt jetzt end­lich die meis­ten 45er der letz­ten Jah­re in kom­pak­ter Form. Wem das letzt­jäh­ri­ge Ga­ra­gen-High­light "Blee­ding Moon" schon et­was zu po­liert klang (ist ja al­les ei­ne Fra­ge der Ge­wohn­heit), der kann sich hier an der deut­lich knar­zi­ge­ren Lo­Fi-Äs­the­tik und dem durch­ge­hend aus­ge­zeich­ne­tem Ma­te­ri­al er­göt­zen.



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Telepathic - Powers Of Ten

telepathic

Te­le­pa­thic aus Phil­adel­phia sind aus den Über­res­ten von Blee­ding Rain­bow ent­stan­den. Auf der ers­ten EP setzt es kraft­voll vor­wärts rol­len­den In­die­rock, teils mit ei­nem psy­che­de­li­schen Touch und im­mer mit son­ni­gen Power­pop-Me­lo­dien.


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Multicult - Variable Impulse

multicult

Die eher tech­ni­sche, Math-ori­en­tier­te Sei­te von Noi­se­rock lässt mich zwar meis­tens ziem­lich kalt, aber das Trio Mul­ti­cult aus Bal­ti­more ist ei­ne der­art tigh­te Ma­schi­ne, dass sie je­den noch so abs­trak­ten, krumm oder ge­ra­de ge­tak­te­ten Groo­ve un­ge­wohnt se­xy da­her­wal­zen las­sen. Das er­in­nert teils sehr po­si­tiv an Big Black, Jaw­box oder frü­he Shel­lac.


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Mama - Night Shoot 7"

mama

Ein lang er­sehn­ter Nach­schlag von den Power­pop-Mons­tern aus Chi­ca­go. Die Songs der Dop­pel-7" komm­men dies­mal viel­leicht mit et­was er­höh­tem Glam-Fak­tor da­her, aber auch mit dem ge­wohnt ho­hen Ohr­wurm­po­ten­zi­al.

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Tree Blood - I Am A Disgusting Pig

tree blood

Noi­se-/Post­punk aus Min­nea­po­lis mit kon­stan­ter Schief­la­ge, ein wun­der­bar kru­der An­griff auf die Sin­ne. Die Songs auf die­ser Spul­wa­re sind über­wie­gend schon im letz­ten Jahr auf drei Kurz­spie­ler-Tapes er­schie­nen, wur­den hier aber noch mal in zwei lan­gen, en­er­gie­ge­la­de­nen Ta­kes (je ei­ne Sei­te am Stück) neu auf­ge­nom­men. Geht et­was in die Rich­tung von Wa­te­ry Love, Pi­les oder Ge­nera­ti­on Loss, in den me­lo­di­sche­ren Mo­men­ten klingt's aber auch als hät­te man die ers­te Milk Mu­sic EP durch den Ga­ra­gen-Fleisch­wolf ge­zo­gen.


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