Mind Control – Mind Control
Mind Control sind aus Madison, Wisconsin. Wieder einmal eine dieser räudigen Garage-/Hardcorepunk-Fusionen bei denen ich immmer schwach werde.
Mind Control sind aus Madison, Wisconsin. Wieder einmal eine dieser räudigen Garage-/Hardcorepunk-Fusionen bei denen ich immmer schwach werde.
Das londoner Rock’n’Roll Wunderkind Dan Melchior hat mal wieder seine alte Band zusammengetrommelt. Dabei ist ein neues Album rausgekommen mit wunderbar verspieltem, manchmal ausuferndem Psych- und Garagenrock und einer ausgesprochen breiten Klangpalette.
Schön kompromissloser, roher Hardcorepunk aus Philadelphia mit leichtem Garagepunk-Einfluss. Immer schön auf die Fresse.
Noisepunk aus Rotterdam mit omnipräsenten Surf- und Psychedelic-Einflüssen. Als grobe Orientierungshilfe könnte man sie in der nähe von Crystal Stilts, frühen Wavves und No Age oder Crystal Antlers verorten.
Schön verträumter und melancholischer Schrammel-Indierock/-pop aus Liverpool.
Schon etwas älteres, dafür umso brillianteres Zeug aus Aomori, Japan. The Earth Earth spielen klassischen Shoegaze der alten MBV-Schule, ohne dabei zu sehr in bewährten Strickmustern hängen zu bleiben. Vielmehr nutzen sie den altbewährten Sound als Basis um eine Fülle verschiedener Einflüsse darin zu vereinen. Ein klanglich reichhaltiges und abwechslungsreiches Album.
Kitchen’s Floor aus Brisbane haben also ihrer Heimatstadt den Kampf angesagt. Oder sind es eher die Stadt und ihre Einwohner selbst, die mit den üblichen Widrigkeiten ringen? Auf jeden Fall erzählt die Platte von den kleinen Siegen und Niederlagen (überwigend von letzteren) des Lebens wie Opa vom Krieg und klingt dabei angepisst und melancholisch zugleich. Musikalisch bewegt sich die Platte dabei zwischen Sludgig-Noiserockig dahinschleppenden Momenten und abgefuzztem Indierock, alles auf hohem Niveau.
Neue EP der Kopenhagener Band. Die Entwicklung die mit dem ersten Album Seek Warmer Climes begann, wird hier lückenlos fortgeführt. Vom Punkgeschredder der ersten EP ist hier nichts mehr übrig, dafür kommt die atmosphörisch dichte Seite der Band in diesen formvollendeten, in tiefschwarze Goth-Brühe getränkten mini-Epen voll zur Geltung. Zusammengehalten von Adrian Toubros eindringlicher Stimme, packender als je zuvor.
Derber Noisepunk mit leichten Industrial- und Postpunk-Untertönen aus Toronto. Da wird nicht lange gefackelt sondern man kommt gleich auf den Punkt, bzw. voll auf die Zwölfe. Hat was von Spray Paint-meets-Scratch Acid-meets-Big Black.
12XU Radio war diesmal mit so ca. 0,25 Hörern unterwegs. Schade eigentlich, denn es gab Spaß und Abenteuer, meine Wenigkeit hörbar angeschlagen und noch verpeilter als normal, Serverprpbleme und sogar ein kleines Sendeloch ist auf meinem eigenen Mist gewachsen (bei so 30:25 müsst ihr mal selbst moderieren). Kurzfassung: War gut.
Schummriger Postpunk aus Rivne in der Ukraine, den man in dieser Form derzeit eher aus London oder Kopenhagen erwartet hätte.
Eine schöne Compilation des im Februar dieses Jahres verstorbenen Garage-Barden aus Nashville. Ehrlich gesagt höre ich anlässlich dieser Veröffentlichung zum ersten mal von dem Typen. Und bin ganz angetan davon. Ultrarelaxter Retro- und Garagenrock mit Psych- und Country-Versatzstücken und darüber nölt und growlt Dave Cloud mit einer an Captain Beefheart erinnernden Vehemenz.
Vorzüglicher Hardcorepunk aus Philadelphia. Genau die auditive Tracht Prügel die ich von Zeit zu Zeit mal nötig hab.
Postpunk aus Vancouver, der sich ganz auf’s Wesentliche beschränkt: Ein monotoner Groove als Basis jedes Songs ist mehr als genug.
Nach dem ausgezeichneten Demo der berliner Pretty Hurts ist jetzt die erste “offizielle” EP der Band auf Erste Theke Tonträger erschienen. Noch ein ganzes Stück konsequenter und düsterer ist das geworden als das Demo, erinnert noch mehr als zuvor an Bands aus der kopenhagener Szene, aber auch die ebenfalls aus Berlin kommenden Diät sind dem nicht ganz fremd.