Less Win - _​_​_​_​_​_​

less win

Und gleich das nächs­te schö­ne Ding aus Dä­ne­mark. Die Ko­pen­ha­ge­ner Less Win ver­bre­chen auf die­ser schon et­was äl­te­ren EP ei­nen vor­züg­li­chen Kra­wall ir­gend­wo zwi­schen Ga­ra­gen­punk und Noi­se­rock. Ne­ben of­fen­sicht­li­che­ren Re­fe­ren­zen wie Mitt­ach­zi­ger-So­nic Youth und The Fall, muss ich hier ir­gend­wie auch an die der­zeit wie­der ak­ti­ven Blues-/Noi­se­pun­ker Feed­ti­me oder an Ed­die Cur­rent Sup­pres­si­on Ring den­ken.

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Yung - Alter

yung

Ei­ne tol­le jun­ge Band aus dem dä­ni­schen Aar­hus hat ge­ra­de ih­re ers­te EP auf Tough Love ver­öf­fent­licht. Mit ih­rer Mi­schung aus me­lan­cho­li­schen Po­phooks und bra­chia­lem Punk­rock er­in­nern sie an Bands wie Wav­ves, Ma­le Bon­d­ing, frü­he Cloud Not­hings oder Milk Mu­sic, ein klei­nes biss­chen Hüs­ker Dü ist aber auch mit drin­ne.


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The Manhattan Love Suicides - More Heat! More Panic!

mahattan love suicides

Al­so was das bis­he­ri­ge Schaf­fen der Band aus Leeds an­geht hab ich noch deut­li­chen Nach­hol­be­darf. Aber auch kein Wun­der, hat sich die Band doch zwi­schen­zeit­lich für ein paar Jah­re auf­ge­löst und bringt jetzt ih­re ers­tes Al­bum seit acht Jah­ren an den Start. Das ist aber gar nicht so un­vor­teil­haft, denn so ha­ben sie den Hype um ähn­lich ge­la­ger­te Bands ver­schla­fen und über­lebt, der kurz da­nach um sich griff. Und nach dem die gan­zen Tritt­brett­fah­rer lang­sam in der Gos­se der Be­deu­tungs­lo­sig­keit ver­si­ckert sind, ist ih­re neue Plat­te ein­fach ein sehr er­freu­li­ches, wenn auch kon­ven­tio­nel­les Stück old­schoo­li­ger C86-In­die-Power­pop, der deut­lich an die un­ver­meid­li­chen J&MC oder Li­lys er­in­nert, oder na­tür­lich an die in­zwi­schen auch ziem­lich be­lang­los ge­wor­de­ne Band mit den rei­nen, schmer­zen­den Her­zen.


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T.I.T.S. - T.I.T.S.

t.i.t.s.

Die­se tol­le Ga­ra­gen­per­le ist mal to­tal an mir vor­bei ge­gan­gen, als sie vor ei­nem Jahr auf Teena­ge Me­no­pau­se er­schien. Ei­ne Plat­te vol­ler fuz­zge­la­de­ner High­lights hat die pa­ri­ser Band ein­ge­prü­gelt, die mich ein biss­chen an Mana­tees oder Aban­dos er­in­nert.



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Midnight Plus One - Unlearn Everything

midnight plus one

Das Punk­trio Mid­ni­ght Plus One kommt aus dem Städt­chen Carr­bo­ro in North Ca­ro­li­na. Ein un­wi­der­steh­li­ches Al­bum vol­ler wand­lungs­fä­hi­gem Post­punk ha­ben sie da be­schert, das ge­konnt Zu­cker­brot und Peit­sche be­herrscht, das Wech­sel­spiel von re­la­ti­ver Räu­dig­keit und ge­le­gent­lich ge­ra­de­zu Ho­nig­sü­ßen Me­lo­dien. Er­in­nert mich et­was an Bands wie Twis­ted, Ne­ga­ti­ve Scan­ner und VEXX.


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XYZ - XYZ

XYZ

Tau­send­sas­sa Ian Svenoni­os. Be­kannt als Front­mann von Bands wie (un­ter an­de­rem) Na­ti­on Of Ulys­ses, The Make Up, Weird War und Chain And The Gang, als Ko­lum­nist und Au­tor von so schlau­en wie iro­nisch-ernst­ge­mein­ten Bü­chern wie Su­per­na­tu­ral Stra­te­gies for Ma­king a Rock 'n' Roll Group, als ge­frag­ter DJ, Mo­de­ra­tor der höchst un­ge­wöhn­li­chen Talk­show Soft Fo­cus und jetzt of­fen­bar auch als Re­gis­seur ist er längst die per­so­ni­fi­zier­te Rock'n'Roll-Dekonstruktion für Men­schen mit Hirn.
Jetzt al­so mit sei­nem Pro­jekt XYZ. Das ist ei­gent­lich gar nicht so neu, die Plat­te er­schien schon letz­tes Jahr in Eu­ro­pa, fiel mir aber erst jetzt an­läss­lich des ganz fri­schen US-Re­lea­ses auf. Svenoni­us gibt hier die ge­wohnt ab­sur­de Co­mic­fi­gur ab, sonnt sich da­bei aber in ei­nem se­xy mi­ni­ma­lis­ti­schen Sound aus elek­tri­schen Beats und Syn­ths ver­mengt mit son­ni­gen Surf- und Fuz­zgi­tar­ren. Muss man ein­fach lieb ha­ben, den schrä­gen Pop-Phi­lo­so­phen.


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Radical Dads - Universal Coolers

radical dads

Die New Yor­ker Band lie­fert hier ihr bis­her bes­tes Al­bum ab. Ih­ren war­men, me­lo­di­schen In­die­rock hab ich schon spä­tes­tens seit dem 2013er Al­bum Ra­pid Rea­li­ty ins Herz ge­schlos­sen, aber auf Uni­ver­sal Coo­lers ha­ben sie im Song­wri­ting deut­lich zu­ge­legt. Die Plat­te ist um ei­ni­ges kon­sis­ten­ter und frei von Fül­lern. Ein­fach schön, das.


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Spectres - Dying

spectres

Bril­li­an­tes Zeug aus Bris­tol. Spec­tres spie­len ei­ne ei­gen­wil­li­ge Mi­schung aus Shoe­ga­ze, Noi­se und düs­te­rer Psy­che­de­lia. Das al­les ver­men­gen sie zu ei­nem schwe­ren, at­mo­sphä­risch dich­ten Bro­cken. Der Ope­ner lärmt in in et­wa so los als hät­te man das De­büt von A Place To Bu­ry Stran­gers mit frü­hen Black Re­bel Mo­tor­cy­cle Club und et­was So­nic Youth oder Swer­ve­dri­ver ver­schmol­zen. In an­de­ren Mo­men­ten kann man sich auch an My Blo­dy Valentine's "Isn't Anything"-Phase oder die Psych-las­ti­ge­ren Mo­men­te von Disap­pears oder Black An­gels er­in­nert füh­len.



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USA Nails - Sonic Moist

usa nails

Hy­per­mo­to­ri­sches Post­core-/Noi­se­rock-Zeugs aus Lon­don. Ori­en­tie­rungs­punk­te wä­ren z.b. die al­ten Sä­cke Hot Sna­kes, ak­tu­el­le Noi­se-Sa­chen á la Wymyns Pry­syn, Greys, Low Fat Get­ting High und auch ein klei­nes biss­chen Fu­ga­zi oder Far­aquet. Die Plat­te ist ei­ne Wucht, von An­fang bis En­de.



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Endless Column - Summer 7"

endless column

Band aus Chi­ca­go. Spie­len mit­rei­ßend ein­gän­gi­ges Zeugs, das et­wa den Hook- und Me­lo­die­se­li­gen Punk­rock der Red Dons durch ei­ne dre­cki­ge Pfüt­ze aus Ga­ra­gen­punk schleift und ge­le­gent­lich auch mal ent­fernt an Wi­pers, Ra­dio Bird­man oder Wire er­in­nert. Oder an die Ga­ra­gen­pun­ker Day­light Rob­be­ry, von de­nen hier auch ei­ner sei­ne Fin­ger mit drin hat.

Dan­ke, Ma­nie­ren­ver­sa­gen!