Cowards - World Champions in Male Chastity

cowards

Sehr wand­lungs­fä­hi­ger Noi­se­rock von ei­nem Trio aus Van­cou­ver. Größ­ten­teils bil­den re­pe­ti­ti­ve, leicht Math-in­fi­zier­te Post­punk-Groo­ves das Fun­da­ment auf dem sich die at­mo­sphä­ri­schen Gi­tar­ren-Tex­tu­ren aus­brei­ten dür­fen, an­sons­ten ist es aber schwer die Mu­sik auf ei­ne hand­voll be­kann­ter Re­fe­ren­zen her­un­ter zu bre­chen. Viel mehr lie­fern sie ei­ne zeit­lo­se und doch sehr ge­gen­wär­tig klin­gen­de Ver­schmel­zug von Jahr­zehn­ten Gen­re-Ge­schich­te, er­staun­lich kom­pakt und doch mit or­dent­lich Biss.


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Lee Paradise - Water Palace Kingdom

lee paradise

Schrä­ger, mi­ni­ma­lis­ti­scher Weir­do-Psych von ei­nem ka­put­ten Vo­gel aus To­ron­to. Kei­ne Gi­tar­ren im An­ge­bot hier, da­für ei­ne gan­ze Bat­te­rie an­ti­quier­ter Or­gel- und Syn­th-Sounds und in­fek­tiö­se Groo­ves bis zum ab­win­ken.


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Facility Men - Demo /​ Futility Men

facility men
Zwei aus­ge­zeich­ne­te De­mos der Band aus Buf­fa­lo, hier in ei­nem hand­li­chen Pa­ket als Tape oder Down­load auf Black Dots wie­der­ver­öf­fent­licht. Dar­auf gibt's me­lo­di­schen Post­core im Geis­te des klas­si­schen Mitt­ach­zi­ger Di­schord Sounds á la frü­he Dag Nas­ty oder Ri­tes Of Spring, ver­mischt mit spä­te­ren Ge­schich­ten wie et­wa Dri­ve Li­ke Je­hu, den Noi­sero­ckern Tar oder den trei­ben­den, riff­las­ti­gen Mo­men­ten von Je­sus Li­z­ard.


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Davidians - Night Terrors

davidians

Noi­si­ger Post­core/-punk von ei­ner Band aus Ral­eigh im Bun­des­staat North Ca­ro­li­na. Ent­stan­den aus den Trüm­mern von Dou­ble Ne­ga­ti­ve er­in­nern sie durch­aus an das Früh­werk von Sac­cha­ri­ne Trust, aber auch in Reich­wei­te der Hot Sna­kes oder von ak­tu­el­len Bands wie Vi­deo oder Be­ast Fiend könn­te man sie ein­ord­nen.

White Suns - Totem

White Suns

Und noch ei­ne tol­le Plat­te, schon im März er­schie­nen, die ich bis­her über­se­hen ha­be. Die Band aus New York er­zeugt ex­pe­ri­men­tel­len Noi­se in Rein­form, der es ganz und gar auf Über­wäl­ti­gung des Hö­rers an­legt und da­mit durch­aus Er­folg hat, dank des Ein­falls­reich­tums und der Un­vor­her­seh­bar­keit die je­der Se­kun­de des Al­bums in­ne­wohnt. Sel­ten sind vier­zig Mi­nu­ten ge­bän­dig­tes Cha­os so un­ter­halt­sam wie auf die­sem Mach­werk.


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Manateees - Sit n Spin

manateees

Ei­ne dre­cki­ge klei­ne Ga­ra­gen­punk-Per­le von ei­nem Trio aus Mem­phis, die mir im Herbst ir­gend­wie durch die Lap­pen ge­gan­gen ist. Größ­ten­teils strai­ght und ein­gän­gig, aber im­mer auch mit ei­ner ge­wis­sen Schief­la­ge ver­se­hen klingt das für mich z.B. et­was nach Aban­dos mit noch mehr Rotz, ge­fil­tert durch die kan­ti­ge Äs­the­tik der Useless Ea­ters und die grenz­de­bi­le Pri­mi­tiv-Ly­rik von Stran­ge At­trac­tor.


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The Cats - Relax On Everyone

The Cats

Das zwei­te Al­bum der Cats aus Phil­adel­phia weist, nicht nur in sei­ner wech­sel­haf­ten Lo-Fi­de­li­tät, star­ke Ähn­lich­kei­ten zu Gui­ded By Voices in ih­rer bes­ten Pha­se auf. Das wä­re an sich noch nicht so span­nend, aber die Tref­fer­quo­te auf die­ser na­tur­ge­mäß et­was zer­fah­re­nen Plat­te braucht sich hin­ter ih­ren Vor­bil­dern auch nicht zu ver­ste­cken. Gut um den Win­ter­blues kurz­fris­tig zu ver­trei­ben, wenn die bun­ten Pil­len nicht wir­ken wol­len.



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Beekeepers - Demos

beekeepers

Ex­tra räu­di­ger, un­ge­wa­sche­ner Ga­ra­ge-/Noi­se­punk aus Oak­land. Freun­de von Ed­dy Cur­rent Sup­pres­si­on Ring, Soupcans oder Lum­py and the Dum­pers wer­den sich so­fort zu­hau­se füh­len. Plus­punk­te für den geis­tes­ge­stör­ten Ge­sang, der so tief im Mix ver­gra­ben ist, dass man ihn su­per mit ei­ge­nen In­hal­ten fül­len kann um sich laut­stark über's Wet­ter, Plas­tik­bier, Ge­halts­ab­rech­nun­gen oder zu teu­re Nut­ten zu be­schwe­ren.


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Black Planet - Female Hysteria

black planet

Die­ses Trio aus Cin­cin­na­ti fa­bri­ziert aus­ge­zeich­net ab­ge­fuz­z­ten Lärm ir­gend­wo im Span­nungs­feld zwi­schen Ga­ra­gen­punk, noi­se-las­ti­gem Post­punk und ab­ge­han­ge­nem Fuz­z­pop, der von An­fang bis En­de ei­nen un­ge­zähm­ten DIY-Spi­rit ver­strömt.


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The Persian Leaps - Drive Drive Delay

persian leaps

An­ge­nehm alt­mo­di­scher In­die­rock aus Saint Paul, Min­ne­so­ta. Die ers­ten bei­den Songs er­in­nern stark an das So­lo­werk von Bob Mould, im wei­te­ren Ver­lauf der EP schei­nen aber auch deut­li­che An­klän­ge an die In­die-/Power­pop-Sze­ne der spä­ten Acht­zi­ger und ein we­nig Shoe­ga­ze-Ver­ne­be­lung durch. So was geht schnell in die Ho­se, aber die Jungs ha­ben so aus­ge­zeich­ne­te Songs am Start, dass selbst der ge­ra­de­zu Sta­di­on­kom­pa­ti­ble Raus­schmei­ßer Per­mis­si­on ganz un­pein­lich bleibt.


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