Humanshapes - Bad Idea /​ Tres

humanshapes

Zwei neue Songs der Noi­se­punk-Com­bo aus Phil­adel­phia. Kra­wallt auf die ge­wohn­te Art ganz aus­ge­zeich­net vor sich her.

La Misma - Kanizadi

kanizadi

Ga­ra­ge-/Hard­core­punk aus New York, mit por­tu­gie­si­schen Ly­rics und ge­le­gent­lich ei­nem leich­ten Post­punk-Ein­schlag. Na­tür­lich mal wie­der auf La Vi­da Es Un Mus Dis­cos er­schie­nen, dem lon­do­ner La­bel, das sich so lang­sam zur bes­ten Adres­se für schrä­gen und quer­ge­dach­ten Hard­core ent­wi­ckelt.


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Keepers - Blase 7"

keepers

Ei­ne arsch­tre­ten­de Mi­schung aus Ga­ra­ge- und Post­punk rot­zen Kee­pers aus San Die­go auf den kal­ten Be­ton­bo­den.

Mick Futures - Banned From The Future

mick futures

Fluffig-ein­gän­gi­ger Post Punk mit ei­ner aus­ge­präg­ten wa­vi­gen No­te und leich­ter Ga­ra­gen­kan­te aus dem Ka­na­di­schen Grea­ter Sud­bu­ry. Da­hin­ter steckt ein ge­wis­ser Mitch Houle, den Ga­ra­gen-Af­fi­ci­n­a­dos si­cher schon mal ge­hört ha­ben, der sitzt sonst näm­lich bei den groß­ar­ti­gen Stran­ge At­trac­tor hinter'm Schlag­zeug.



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Woolen Men - Temporary Monument

woolen men

Drit­tes Al­bum der Ga­ra­gen­ro­cker aus Port­land. Nach­dem sie auf den letz­ten paar Tapes und EPs ja be­son­ders ih­re Power­pop-Sei­te zum Vor­schein ge­bracht ha­ben, in­te­grie­ren sie auf ih­rem neu­en Al­bum wie­der mehr vom Dreck der frü­hen Plat­ten in ih­ren Sound. Teil­wei­se klingt das ge­ra­de­zu nach ei­ner un­wahr­schein­li­chen Ver­schmel­zung von Wi­pers und Gui­ded By Voices. Ei­ne star­ke Plat­te auf je­den Fall, ih­re viel­sei­tigs­te und selbst­si­chers­te bis­her.



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Cat Aids & DJ Urine - Split LP

cat aids dj urine

Schrä­ges Teil hat das chi­ne­si­sche La­bel Nas­ty Wi­zard Re­cord­ings da ver­öf­fent­licht.
Cat Aids aus Pe­king fül­len ei­ne Sei­te mit wun­der­bar ab­ge­fuck­tem Noi­se-/Post­punk der dis­so­nant schred­dern­den Sor­te, teil­wei­se hat das ei­ne ge­ra­de­zu krau­ti­ge Qua­li­tät.
DJ Uri­ne aus Frank­reich steht dem in Sa­chen Wahn­sinn in nichts nach. Kein DJ im kon­ven­tio­nel­len Sin­ne, son­dern er ist wohl eher eher als Noi­se- und Per­for­mance-Künst­ler zu ver­ste­hen, der un­ter an­de­rem Schall­plat­ten in vie­le Piz­za­stü­cke zer­schnei­det und mit Vi­nyl­frag­men­ten an­de­rer Künst­ler wie­der zu­sam­men­klebt. Das Er­geb­nis sei­nes Trei­bens ist je­den­falls ei­ne recht ver­stö­ren­de Klang­col­la­ge, die mich an die le­gen­dä­ren "Schall­plat­ten­kon­zer­te" von Claus Van Beb­ber den­ken lässt.



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Blind Seagull - Mess

blind seagull

Star­ker Post­punk aus Ka­li­nin­grad. Kommt im mi­ni­ma­lis­ti­schen Lo­Fi-Klang­ge­wand und mit teil­wei­se un­über­seh­ba­rem Joy Di­vi­si­on-Be­zug da­her; den­noch mit ge­nug ei­ge­nem Cha­rak­ter und der nö­ti­gen Kom­pro­miss­lo­sig­keit um in die­ser meis­tens nicht ge­ra­de durch Ei­gen­stän­dig­keit glän­zen­den Ni­sche po­si­tiv aus dem Rah­men zu fal­len.


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Spray Paint & Exek - Australian Tour Split 7"

exek spray paint

Zwei neue Wum­men der Noi­sero­cker Spray Paint aus Aus­tin gibt's auf der ei­nen Sei­te die­ser Split­sin­gle, auf der an­de­ren lassen's Exek aus Mel­bourne et­was ge­mäch­li­cher an­ge­hen mit ei­ner leicht ver­kopf­ten Mi­schung aus Noi­se, Post­punk und Mathrock. Sau­ber.



Grieg - Retaliate First

grieg

Ist ja eher sel­ten, dass ich hier et­was aus dem Me­tal-La­ger pos­te, aber die­ses Al­bum von Grieg aus Bris­bane packt mich er­folg­reich am Kra­gen. Ei­ne wil­de Mi­schung aus be­sag­tem Me­tal (un­ter an­de­rem des­sen Doom- und Sludge-las­ti­gen Aus­wüch­sen), al­tem Am­Rep-Noi­se­rock und hier und da et­was Post- und Ma­th­core. Trotz der hin­läng­lich be­kann­ten Zu­ta­ten wan­delt die Plat­te stets jen­seits aus­ge­latsch­ter Pfa­de.


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Snooty Garbagemen - Snooty Garbagemen

snooty garbagemen

Das De­büt­al­bum der Punk­com­bo aus Hous­ton hat jetzt end­lich 'nen Di­gi­tal­re­lease be­kom­men, schein­bar lei­der nur in den USA. Wer al­so zu­fäl­lig 'nen US-iTu­nes-Ac­count und ein VPN sei­nes Ver­trau­ens hat (sonst mal nach An­lei­tun­gen goo­geln), kann's sich da zie­hen. An­sons­ten bleibt noch die Im­port-LP mit Down­load­code. Ob der Down­load auf Band­camp das gan­ze Al­bum ent­hält oder nur die drei ge­lis­te­ten Songs kann ich lei­der nicht sa­gen. Das ist ex­plo­si­ver Ga­ra­gen­punk der blue­sig-er­di­gen Mach­art, in je­der Hin­sicht old­schoo­lig und schnör­kel­los.




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