Ace Romeo - Hyperdrive

ace romeo

Ei­ne recht selt­sa­me Plat­te ha­ben Ace Ro­meo aus Syd­ney da raus­ge­hau­en. Ei­ne, die sich par­tout auf kein Gen­re fest­na­geln las­sen will. Nach ei­nem et­was Ir­re­füh­ren­den Chip­tu­ne-In­tro pen­delt das so et­wa zwi­schen Psych­ded­lic Rock der mal Kraft­voll wal­zen­den, mal der ent­spannt groo­ven­den Sor­te, re­lax­tem In­die­rock, kä­si­gem Dad-Rock und Power­pop der Mar­ke Cheap Trick. Über­haupt er­scheint mir al­les auf die­sem Al­bum aus Papa's Plat­ten­samm­lung sti­bitzt. Voll­kom­men am Zeit­geist vor­bei und ge­nau des­halb so sym­pa­thisch.


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Diät - Positive Energy

diaet

Das De­büt­al­bum der ber­li­ner Post­punk­ka­pel­le ist jetzt end­lich auch di­gi­tal er­hält­lich. Die Band lässt mich schon seit ih­rer ex­plo­si­ven ers­ten 7" ner­vös auf dem Stuhl wa­ckeln und das war­ten zahlt sich jetzt aus. Im Ver­gleich zu da­mals sind sie hier mit über­wie­gend ge­dros­sel­tem Tem­po un­ter­wegs, ha­ben aber nichts von der al­ten En­er­gie ein­ge­büßt, die sich auf die­ser Plat­te in wahn­sin­nig tigh­ten, mo­to­risch za­cki­gen Groo­ves ent­lädt.


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The Night Jars - Babble EP

the night jars

The Night Jars aus Lon­don spie­len auf ih­rer ak­tu­el­len EP ei­ne et­was un­wahr­schein­li­che Mi­schung aus Post­punk und Ga­ra­ge­rock der psy­che­de­li­schen Sor­te.

Mind Control - Mind Control

mind control

Mind Con­trol sind aus Ma­di­son, Wis­con­sin. Wie­der ein­mal ei­ne die­ser räu­di­gen Ga­ra­ge-/Hard­core­punk-Fu­sio­nen bei de­nen ich imm­mer schwach wer­de.


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Fuck SS - Demo

fuck ss

Schön kom­pro­miss­lo­ser, ro­her Hard­core­punk aus Phil­adel­phia mit leich­tem Ga­ra­ge­punk-Ein­fluss. Im­mer schön auf die Fres­se.


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Rats On Rafts - Tape Hiss

rats on rafts

Noi­se­punk aus Rot­ter­dam mit om­ni­prä­sen­ten Surf- und Psy­che­de­lic-Ein­flüs­sen. Als gro­be Ori­en­tie­rungs­hil­fe könn­te man sie in der nä­he von Crys­tal Stilts, frü­hen Wav­ves und No Age oder Crys­tal Ant­lers ver­or­ten.


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Oh Well, Goodbye - Oh Well, Goodbye

oh well, goodbye

Schön ver­träum­ter und me­lan­cho­li­scher Schram­mel-In­diero­ck/-pop aus Li­ver­pool.

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The Earth Earth - Pop Confusion

the earth earth

Schon et­was äl­te­res, da­für um­so bril­li­an­te­res Zeug aus Ao­m­ori, Ja­pan. The Earth Earth spie­len klas­si­schen Shoe­ga­ze der al­ten MBV-Schu­le, oh­ne da­bei zu sehr in be­währ­ten Strick­mus­tern hän­gen zu blei­ben. Viel­mehr nut­zen sie den alt­be­währ­ten Sound als Ba­sis um ei­ne Fül­le ver­schie­de­ner Ein­flüs­se dar­in zu ver­ei­nen. Ein klang­lich reich­hal­ti­ges und ab­wechs­lungs­rei­ches Al­bum.


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Kitchen's Floor - Battle Of Brisbane

kitchens floor

Kitchen's Floor aus Bris­bane ha­ben al­so ih­rer Hei­mat­stadt den Kampf an­ge­sagt. Oder sind es eher die Stadt und ih­re Ein­woh­ner selbst, die mit den üb­li­chen Wid­rig­kei­ten rin­gen? Auf je­den Fall er­zählt die Plat­te von den klei­nen Sie­gen und Nie­der­la­gen (über­wi­gend von letz­te­ren) des Le­bens wie Opa vom Krieg und klingt da­bei an­ge­pisst und me­lan­cho­lisch zu­gleich. Mu­si­ka­lisch be­wegt sich die Plat­te da­bei zwi­schen Slud­gig-Noi­sero­ckig da­hin­schlep­pen­den Mo­men­ten und ab­ge­fuz­ztem In­die­rock, al­les auf ho­hem Ni­veau.


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