Digital Leather - All Faded

digital leather

Sind ja schon ein paar Jah­re ins Land ge­gan­gen seit dem letz­ten Al­bum der da­mals noch als So­lo­pro­jekt agie­ren­den Syn­th­punk-Ma­schi­ne von Shawn Fo­ree aus Oma­ha. Jetzt ha­ben sie auf FDH Re­cords end­lich neu­es Ma­te­ri­al am Start, in kom­plet­ter Band­be­set­zung und mit ei­nem ent­spre­chend vol­le­ren Sound. Und pop­pi­ger als je zu­vor. Da­mit lö­sen sie bei mir mal die letz­te Te­ledro­me Plat­te ab, die im letz­ten Jahr im­mer wie­der mei­nen spon­ta­nen Hun­ger nach leicht kä­si­gem Power­pop ge­stillt hat.


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Nopes - Nectar Of The Dogs

nopes

Eben­so me­lo­di­scher wie ex­plo­si­ver Punk­rock aus Oak­land. So et­wa Hüs­ker Dü der Zen Ar­ca­de-Pha­se, viel­leicht noch ein klei­nes biss­chen frü­he Di­no­saur Jr, deut­li­cher Ga­ra­gen-Vi­be und fünf star­ke Songs. Rockt.


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Worm Crown - Trauma

worm crown

Ist auch schon wie­der ei­ne gan­ze Wei­le her, da war das Noi­se­trio Worm Crown aus Mel­bourne hier schon mal mit ih­rer ers­ten EP Hu­man Was­te ver­tre­ten, die noch eher durch ih­re ef­fek­ti­ve Sim­pli­zi­tät über­zeug­te. Nach zwei wei­te­ren EPs ha­ben sie jetzt ihr ers­tes Al­bum am Start und las­sen nix an­bren­nen. Macht im­mer noch mäch­tig Dampf, ihr wuch­ti­ges Rif­fing kommt jetzt aber aus­ge­feil­ter da­her oh­ne den ver­trau­ten Druck ein­zu­bü­ßen und ei­ne vor­her nur va­ge zu er­ah­nen­de Post­punk-Ten­denz strahlt nun in ih­rer gan­zen Pracht. Ein Trau­ma die­ser Art gön­ne ich mir doch im­mer wie­der gern.



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Mystic Inane - Ode To Joy

mystic inane

Mys­tic Ina­ne aus New Ore­le­ans le­gen schon wie­der ei­nen Kurz­spie­ler nach und lan­den da­mit schon zum drit­ten mal auf die­sem Blog. Und er­neut ver­fei­nern sie ein we­nig die Re­zep­tur ih­rer rau­bei­ni­gen Mi­schung aus Noi­se- Ga­ra­gen- und Post­punk. Wie ge­wohnt ganz aus­ge­zeich­ne­ter Krem­pel.

Black Bug - Frozen Energy 7"

black bug

Tol­ler Syn­th-/Go­th­punk aus Bor­deaux. Die A-Sei­te en­er­gie­ge­la­den nach vor­ne stamp­fend, die B-Sei­te dann ziem­lich dro­ne-las­tig.

Socialite - Locked Up /​ Banned For Life

socialite

Hard­core Punk schmeckt mir ja im­mer viel bes­ser, wenn er mit ei­ner gu­ten Schau­fel dre­cki­gem Ga­ra­ge Punk ge­würzt ist. Und die­se Band aus Phil­adel­phia hält auf ih­rer Cas­sin­gle wun­der­bar die Ba­lan­ce zwi­schen bei­dem.

Blood Drugs - Blood Drugs

blood drugs

Ge­rad­li­ni­ger Post­core aus Se­at­tle. Er­in­nert mich re­gel­mä­ßig an Bands wie Jaw­box, Blue­tip, Smart Went Cra­zy oder Hot Sna­kes. In der ak­tu­el­len Mu­sik­land­schaft könn­te man noch par­al­le­len zu Con­stant Lo­vers zie­hen.


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Fun - 1/​3 7"

fun

Fun, oh­ne Punkt da­hin­ter, gott­sei­dank. Al­so kein weich­ge­spül­ter In­die¹ Ro­ck² son­dern wun­der­ba­rer Noi­se-/Mathrock aus Hel­sin­ki á la Shel­lac und Tar, mit ei­nem leich­ten Sludge-Vi­be.
¹auf ei­nem War­ner-Sub­la­bel
²rockt nicht so wirk­lich

Sun Bather - Waiting /​ For Mig Er Det Ikke Lige Sådan 7"

sun bather

Ko­pen­ha­gen mal wie­der, dies­mal spuckt die­se Stadt wun­der­bar knar­zi­gen Ga­ra­gen­punk aus. "Wai­t­ing" könn­te fast von Useless Ea­ters oder frü­hen Oh Sees stam­men, der an­de­re Song hat dann et­was von ex­tra schrot­ti­gen The Jam-meets-Wi­pers.

Buzz Rodeo - Sports

Buzz Rodeo

Stutt­gart ist wohl nicht nur die neue Heim­statt des deut­schen Post­punk, auch in Sa­chen Noi­se­rock tut sich da was. Buzz Ro­deo spie­len ei­ne sehr aus­ge­feil­te und va­ria­ble Va­ri­an­te da­von, mit Schlen­kern Rich­tung Post­core und -punk. Da schau­en hier und da mal Dri­ve Li­ke Je­hu, Bitch Ma­gnet, Cha­vez oder frü­he Slint um die Ecke, manch­mal hört man ein klei­nes biss­chen Shel­lac oder Fu­ga­zi da­her­trap­sen, an Spät­acht­zi­ger-So­nic Youth er­in­nern­de Gi­tar­ren­li­ni­en und et­was 90er BluNoi­se-Schu­le sind auch öf­ter mal prä­sent. Ak­tu­ell wer­den Freun­de von Greys oder Ge­roni­mo si­cher ge­fal­len dar­an fin­den. Star­kes De­büt.



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