Hamer - Hamer

Hamer - Hamer

Whoa… drei Jahre nach­dem diese Band aus Leeds mir mal mit einer durch­aus net­ten, ver­spul­ten EP auf­fiel hab jetzt nicht wirk­lich damit gerech­net, dass mich das mich ihr Lang­spiel­de­büt so weg­bläst wie das gerade pas­siert ist. Der relaxte DIY-Vibe der besag­ten EP muss hier einem lebens­mü­den Hoch­ge­schwin­dig­keits­trip irgendwo zwi­schen abge­fuz­z­tem Space-, Psche­de­lic- und Garage Punk wei­chen, der mit Sicher­heit kei­nen Ori­gi­na­li­täts­preis gewinnt, dafür aber eine Spreng­kraft ent­wi­ckelt, die einem auch gar keine Zeit lässt um sich über sol­chen Quatsch Gedan­ken zu machen. Ich fühle mich aus­ge­spro­chen posi­tiv an Dest­ruc­tion Unit, Wash, Flat Worms, Draggs oder gar an die japa­ni­schen Gen­re­ve­tara­nen High Rise erin­nert.

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Beehive - Depressed & Distressed

Beehive - Depressed & Distressed

Ein Duo aus Chico, Kali­for­nien erzeugt auf sei­ner Debüt-EP wun­der­bar pri­mi­ti­ven Kra­wall aus Garage und Noise, elek­tri­schen Vin­tage Beats und einem gewis­sen abge­spac­ten etwas. Das hat in sei­nem mono­to­nen Mini­ma­lis­mus etwas von Buck Goo­ter oder Feed­time, aber auch aktu­el­ler Gara­gen­lärm wie etwa von S.B.F. und Uro­chro­mes steht dem nicht ganz fern.

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Temple Dogs - See You Forever

Temple Dogs - See You Forever

Whoa, was für'n Kraft­pa­ket! In einem Songs-zu-Lauf­zeit-Ver­hält­nis von etwa 1:1 haut diese Band aus San Diego elf mal hoch­ex­plo­si­ves Gut um die Ohren, dass ich nicht mehr weiß wo oben und unten ist. Dabei greift ihr abge­spa­ce­ter Fuzz­punk und Noi­se­core unter ande­rem auf psy­che­de­li­sche Flä­chen á la Wash, alten West­küs­ten­hard­core, Surf-Vibes und etwas gara­gi­ges MC5-chaos zurück.

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Droids Blood - Droids Blood CS /​ On Trial Years Later 7"

Droids Blood - Droids Blood CS / On Trial Years Later 7"
Droids Blood - Droids Blood CS / On Trial Years Later 7"

Gleich noch mal abge­spa­ce­tes Zeug, aber irgend­wie doch eine ganz andere Bau­stelle. Bei Dro­ids Blood aus Chi­cago sind zwei Ex-Mit­glie­der von Bro­ken Prayer am Werk und erfül­len mit ihrem neuen Tape sowie einer mir bis­lang ent­gan­ge­nen Sin­gle die Erwar­tun­gen, die schon vor eini­ger Zeit mit einem star­ken Demo geweckt wur­den. Nach wie vor klingt das ein wenig nach ihrer Vor­gän­ger­band, aber auch nach aktu­el­len Bands auf der Schwelle zwi­schen Noise, Hard- und Post­core á la Bad Bree­ding, Acry­lics, Anxiety oder Arse, viel­leicht auch ein wenig nach dem Post Punk von Diät. Das alles bekommt dann ein Säu­rebad aus Indus­trial-Sam­ples und retro­fu­tu­ris­ti­schen Syn­ths ver­passt, was so einen gewis­sen 80er Cyber­punk B-Movie Vibe her­auf­be­schwört.

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Tot - Untergang

Tot - Untergang

Garage Punk mit deut­schen Lyrics ist aus irgend­ei­nem Grund ja eine ziem­lich rare Ange­le­gen­heit und genau das macht diese Debüt-EP einer Band irgendwo aus Nie­der­sach­sen zu einer erfri­schen­den Ano­ma­lie. Musi­ka­lisch hält sich das am psy­che­de­lisch-spa­ce­ro­cki­gen Rand des Gen­re­spek­trums auf, erin­nert mit sei­nen mas­si­ven Reverb- und Feed­back­or­gien z.B. an Dest­ruc­tion Unit oder die an die­ser Stelle neu­lich zu bewun­dern­den Aus­tra­lier Wash, aber auch große Teile der kali­for­ni­schen Dwyer-Con­nec­tion sind als Ver­gleich nicht ganz fehl am Platz. Zudem weckt ein leicht post­pun­ki­ger Unter­ton in Ver­bin­dung mit den mini­mal aber deut­lich gehal­te­nen Tex­ten Asso­zia­tio­nen zum Stutt­gar­ter Unbe­ha­gen. Sau­ber!

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Wash - Undercover Slimo

Wash - Undercover Slimo

Wash kom­men irgendwo aus der Gegend des aus­tra­li­schen Küs­ten­städt­chens Byron Bay und fie­len mir zum ers­ten mal vor knapp zwei Jah­ren durch ein Split-Tape mit Dumb Punts und eine sau­mä­ßig rohe Dar­bie­tung ihres Fuzz­punks auf. Seit­dem haben sich die Typen wohl ein paar hal­lu­zi­no­gene Frö­sche rein­ge­zo­gen und ihr Sound hat sich ent­spre­chend ein wenig ent­spannt, eine psy­che­de­lisch schil­lernde Ober­flä­che ent­fal­tet, ohne dabei die kratz­bürs­tige, ultrapri­mi­tive Ener­gie ein­zu­bü­ßen.

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Pyatshesttri - Так много ног

Pyatshesttri - Так много ног

Pyats­hest­tri aus Kiev erzeu­gen auf ihrer aktu­el­len EP einen wun­der­bar mono­ton groo­ven­den Bas­tard aus Kraut, Noise, Space- und Post­punk. Mich erinnert's gele­gent­lich an ganz altes Zeug von Chrome.


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