Ei­gent­lich bin ich ja kein gro­ßer Freund die­ser Spiel­art von Noi­se Rock, die sich über­wie­gend aus dem stark be­grenz­ten Pool von aus­ge­lutsch­ten Sludge- und Stoner-Riffs be­dient. Ei­ne be­son­ders en­er­gi­sche Per­for­mance kann aber so ei­ni­ges wett­ma­chen und Tongue Par­ty aus Min­nea­po­lis wis­sen ei­ne sol­che zu lie­fern. Ganz nett, das.
Ab­so­lut über­ra­gend fin­de ich hin­ge­gen die bei­den neu­en Songs der Lon­do­ner USA Nails. Die zei­gen ei­ne Band, die sich nach drei Al­ben im­mer noch kon­stant wei­ter­ent­wi­ckelt und neue Ideen in ih­re Mu­sik ein­bringt; bei­de Songs klin­gen wie­der mal et­was an­ders, als man es bis­her von der Band kann­te. In I am the Things I Buy fin­det man hin­ter der Ne­bel­wand aus Noi­se ein un­ge­wohnt me­lo­di­sches Fun­da­ment vor; I am not the Things I Buy spielt dann äu­ßerst ge­schickt mit Ele­men­ten von Math Rock und ver­schwur­bel­ten Post­punk-Groo­ves.


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