Pyrex – Alley Katz
Seagate – 9 Circles
Silicon – Rapture Party
Verspannungskassette #77 (C-60)

D.A.R.Y.L. Fucked City
Monda Less Features, Higher Price
D.I.M Helastic
Media Puzzle Garage Sale
Fungas Skaff
Autobahns Telephone Freakos
Kitchen People Maus Trap
Boredom Boys Stupid brain
Fan Club Exploit Me
Roni Highway Express
Pust La faute de la boîte
Gay Cum Daddies Ribboning Boulder Hands Over Data
Spit Beat Up Face
Sweepers Street Sweeper
Foil I Hate The Music That Plays At The Store
One Trick Pony Mr Blister
Jëg Hüsker Inte Mer Hem
Killer Kin Point Blank
Virtual Combat Buzz Kill
Mock-Up Progress Trap
Corpus Earthling Corpus Earthling Meets The Counter Culture
Electric Prawns 2 I Wanna B UR Simp
¡Miau! ¡Es natural!
Steak Blake Under Knives
Excess Blood Roses Bloom
Exedo Collide
Upright Forms Heaven Knows
Knifven Jag Måste Gå
Mr. Pescado Cheap Guitars
Jrdn Alexander Hive
Char-Man The Thing
Erik Nervous R’G’M
Billiam Maid Dress
Rider/Horse – Matted

Was vor ein paar Jahren zuerst seinen Lauf nahm als ein Duo angeführt von Spray Paint’s Corey Plump, ist jetzt zu einem vollen Band-Lineup angewachsen und markiert einen weiteren Schritt der New Yorker zu einer etwas luftigeren und organischen Klangästhetik, die auch mehr noch als die zwei bisherigen Platten an Plump’s alte Band erinnern, besonders an die elektro-lastige späte Phase. Dabei bleibt es aber keineswegs bei einem faulen Aufguss vergangener Zeiten, sondern sein patentiert dissonantes Gitarrenspiel vermengt sich hier auf eine einzigartig natürliche Art mit einer Fülle an sowohl organischen als auch elektronischen Sounds zu einer Ästhetik, die einerseits starke Industrial-Vibes versprüht, dabei aber paradoxerweise auch immer eine erstaunlich warme und verspielte Qualität aufweist.
Album-Stream →Subdued – Abattoir

Starker Anarcho Punk-Scheiß aus London, der sich weitgehend einer genaueren Kategorisierung verweigert und das ist ja sowieso immer der aufregendste Punkscheiß. Aufgenommen bei D4MT Labs in New York, hat das auch tatsächlich eine flüchtige Ähnlichkeit zu dessen bekanntestem Export Kaleidoscope und ferner vielleicht auch ein bisschen was von Straw Man Army. Gleichermaßen gehören aber auch so so Bands wie frühe Bad Breeding, Acrylics und Daydream zu den ersten Referenzen, die mir spontan in den Sinn kommen.
Album-Stream →Shament – Shament

‚Ne spielend artschtretende Debüt-EP kommt von dieser Band aus Oslo, die hier ein Spektrum abdeckt vom sägenden Hardcore Punk des Openers Ritalinbjørner hin zum fuzz-beladenen, halsbrecherischen Garage Punk von Laserkrieg, durch den eine ähnliche Energie fließt zu so Bands wie The Gobs, Kid Chrome und S.B.F.. Stygg Bebi tritt dann einen leicht Dungeon-mäßigen Eggpunk-meets-Deathrock-Vibe vom Stapel, der mich z.B. an Powerplant, Kerozine und die ebenfalls aus Norwegen kommenden Molbo erinnert. Letztere Tendenz findet dann ihren Höhepunkt im abschließenden Track Shament, einer griffigen Hymne aus purer Goth-angehauchter Post Punk-Zuckerwatte mit einem gewissen Black Metal-Anstrich im Finale. Fickt mich, ist das mal starkes Zeug!
Album-Stream →Criminal – Duke Of Oi!

Ohne Zweifel, das ist mal absolut ernstgemeinter Oi!-Scheiß hier, könnte aber gleichzeitig kaum weiter von den etablierten Konventionen des besagten Genres entfernt sein und bedeutet auch für die Band eine scharfe Abkehr von ihrem (meines Erachtens wenig bemerkenswerten) früheren Output. Vielmehr tut sich diese Platte für mich als eine willkommene Ergänzung im noch sehr jungen und diffusen Dungeon Punk-Kanon hervor, ein bisschen so wie eine simplifizierte Inkarnation von Poison Ruïn klingen könnte, die den Post Punk-Faktor links liegen lässt und stattdessen mit Schmackes die Oi!-Kanone betätigt. Dazu kommt dann noch ein Sänger, der so eine Art True Metal Frankie Stubbs-Klon aus einer alternativen Realitätsebene zu channeln scheint und fertig ist ein neues Bündel an beherzten Kampfhymnen über das zerschlagen erdrückender Ungerechtigkeiten aus gerechtem Zorn und mit primitiven, stumpfen Waffen.
Seagate – Tapes Volume II

Die zweite EP dieser Band aus Atlantic Beach, Florida bezaubert mit einem schmackhaften Gebräu aus kompakter und eingängiger Garage- und Fuzz Punk-Vorzugsware und einer ausgesprochen abwechslungsreichen Sammlung von Vibes, die unter anderem ähnliche Qualitäten beinhalten zu so Bands wie etwa Satanic Togas, New Berlin, Buck Biloxi, Set-Top Box, Spits, Die TV oder Penance Hall.
Album-Stream →