Death Bag - Simplify

De­ath Bag er­scheint am 13. Mai.

Peace De Résistance - Bits and Pieces

Als die ver­zau­bern­de 2020er De­büt-EP die­ses New Yor­ker Ty­pen ge­lan­det war, hat­te ich noch kei­nen blas­sen Schim­mer, wer hin­ter die­sen ent­rück­ten Klän­gen ste­cken könn­te. Stellt sich her­aus: Es ist nie­mand ge­rin­ge­res als Mo­ses Brown, an­der­wei­tig be­kannt als die Front­sau von In­sti­tu­te. Macht ir­gend­wie Sinn, rück­bli­ckend… kei­ne Ah­nung war­um ich da nicht selbst drauf ge­kom­men bin. Auf dem ers­ten Lang­spie­ler ent­fal­tet sich jetzt ein et­was voll­kör­ni­ger, aber nach wie vor ziem­lich mi­ni­ma­lis­ti­scher Sound in vol­ler Band­be­set­zung, der ein­fach wun­der­bar fehl am Platz wirkt - ei­ne ne­bu­lö­se Zeit­kap­sel fal­scher Er­in­ne­run­gen, die frü­he Strän­ge des Pro­to-, Art- und Post Punk zu ei­nem plau­si­bel wir­ken­den Man­de­la-Ef­fekt ver­webt.

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Straw Man Army - SOS

Der zwei­te Lang­spie­ler (ab­ge­se­hen vom letz­tes Jahr er­schie­ne­nen Her Majesty's Ship OST) die­ses New Yor­ker Du­os mit Ver­bin­dun­gen zu der gu­ten Hard­core-Haus­num­mer Ka­lei­do­scope schlägt sound­mä­ßig ei­ne et­was dunk­le­re, sper­ri­ge­re Rich­tung ein, die vom Hö­rer ein biss­chen Ge­duld ein­for­dert, aber auch or­dent­lich be­lohnt. In der ak­tu­el­len Land­schaft gibt es ein­fach kei­ne an­de­re Band wie Straw Man Ar­my und die bei­den sind wei­ter­hin ei­ne der we­ni­gen Bands, die den Postcore/​Art Punk/​Post Punk-Kom­plex et­was wei­ter­den­ken, ba­sie­rend auch auf ei­nem um­fas­sen­den Ver­ständ­nis sei­ner Ver­gan­gen­heit. Let­ze­res be­schert dann un­ter an­de­rem auch das mei­nes Er­ach­tens de­fi­ni­ti­ve High­light des Al­bums - ei­nen lang­sa­men Schwel­brand na­mens Be­wa­re, der in et­wa so klingt als hät­te man di­ver­se Gen­re-Eck­stei­ne vom Ka­li­ber Chairs Miss­ing und The Ar­gu­ment auf ih­re ab­so­lu­te Es­senz her­un­ter­ge­kocht.

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Red Gaze - Healing Games

Wie­der ein ex­zel­len­tes Klang­ar­te­fakt von die­ser Band aus Graz, die aber ir­gend­wie mehr nach Ber­lin klingt und in der auch Leu­te von ir­gend­wel­chen an­de­ren Bands mit­spie­len von de­nen du schon ge­hört hast… ich er­in­ne­re mich ge­ra­de nicht mehr wel­che und au­ßer­dem ist Fei­er­tag und ich ge­ra­de zu Faul um nach­zu­schau­en. Al­so Post Punk mit dies­mal eher un­ter­schwel­li­gen Spu­ren von De­ath Rock. Ja, Ber­lin­sound, er­wähn­te ich be­reits… denkt da­bei et­wa an Di­ät, Pi­ge­on und Clock Of Time, aber auch ein biss­chen an US-Haus­num­mern á la Rank Xe­rox oder In­sti­tu­te. Kommt un­ge­fähr hin, glau­be ich.

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Beige Banquet - Export /​ Additive

Live! Live! Live! er­scheint am 28. April auf Just Step Si­de­ways Re­cords.

Gad Whip - Sky Bird

Sky Bird er­scheint am 29. April.

Sex Mex - Electric Chair

Elec­tric Chair er­scheint am 13. Mai.

Dian Lunadon - Living And Dying With You

Bey­ond Ever­y­thing er­scheint am 10. Ju­ni auf In The Red Re­cords.

Verspannungskassette #33 (C-60)

To­tal Sham Pools
MULNG War­MULN­Ger
Skin­ned Pig Pus­sy. Blow. Caf­feine.
Ru­de Te­le­vi­si­on Rat Bas­tard
Ex­white Lo­ser
SOSS Ron's House
Pri­o­rs Voice Of Re­ason
Pinch Points Ca­pi­tal
Snit­sh Pitsh Ro­sie Co­as­ter

Rouge An­ger­man
Max Mu­cus Coun­tin' Ker­nels
The Gobs Mind Con­trol
Se­cret Agent Head­cheese The On­ly Good Bug (Is A Dead Bug)
Klint Mo­no­lo­gy
Toi­let Rats My Bomb Shel­ter
Psy­chic Gra­vey­ard What Hap­pens At Ze­ro
Sex Mex Break­fast In Ame­ri­ca

VR Sex Tas­te Of Ha­te
Was­ted Break You
USA Nails God Help Us If There's A War
Na­pe Neck Don't Know
Soft Should­er Left Over, Ta­ble Top
Puf­fer Suf­fe­ring

No Hea­ler Mo­vie Night
Rot­ten Mind De­ge­ne­ra­tes
Gen­tle­men Ro­gues Fran­cy
Neu­trals Ga­ry Bor­th­wick Says
Weak Si­gnal Who The Hell Are You?

Exwhite - Estray

Ich bin grad mal ziem­lich weg­ge­bla­sen von der Stär­ke der neu­es­ten EP die­ser Band, die sich schein­bar ir­gend­wo im Um­feld der Leip­zi­g/­Ber­lin/Hal­le-Ach­se des gu­ten Ga­ra­ge- und Post Punk rum­treibt. Das ist ein­fach mal hoch­ka­li­bri­ger Ga­ra­gen­scheiß der me­lo­di­schen Mach­art und kommt hier in ei­ner an­ge­mes­sen ro­hen Klang­äs­the­tik da­her, sim­pel und cat­chy und da­bei aus­ge­spro­chen ef­fek­tiv, durch­weg lie­bens­wert. Ein fest für Be­wun­de­rer et­wa von Boo­ji Boys, Sweet Re­a­per, Te­le­cult… ja so­gar ei­ne Spur von Ra­dio­ac­ti­vi­ty und Mark­ed Men ist da mit am Start.

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