Legendary Wings – Do You See?

Legendary Wings - Do You See?

Zwei­tes Album der Band aus Kal­ama­zoo, Michi­gan, auf Dirt­nap erschie­nen. Das ist super­ein­gän­gi­ger Rock’n’Roll der bei ursprüng­li­chem Pop­punk und Power­pop ebenso aneckt als auch im 80er Jangle Pop. Es sind beson­ders die melan­cho­li­schen mid­tempo-Num­mern die hier her­aus­ste­chen und das gekonnte Song­wri­ting in sei­ner vol­len Pracht erstrah­len las­sen.



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Vexx – Give And Take 7″ Auf der neuen EP tren­nen sich Vexx aus Olym­pia ein Stück weit von den (Proto-)Hardcore-Roots, die auf dem letzt­jäh­ri­gen Mini­al­bum noch deut­lich durch­schie­nen. Statt­des­sen dre­hen sie die Zeit noch mal so 1-2 Jahre zurück und klin­gen jetzt mehr von altem US-Punk der zwei­ten und drit­ten Welle inspi...
Fea­ture & Slow­coa­ches – Tou­rists (Split EP) Hüb­sche Split­ver­öf­fent­li­chung anläss­lich einer zu die­sem Zeit­punkt bereits been­de­ten UK-Tour der bei­den Bands. Die geben jeweils zwei neue Kost­pro­ben von ihrem Fuz­zi­gen Indie-/Punk­rock zum bes­ten. Dann for­dern sie zu einem gepfleg­ten Cover-Duell auf, bei dem sie sich jeweils an einem Klas­si­ker v...
Teen­an­ger – Sin­gles Don’t $ell Die Gara­gen­punk-Explo­sio­nen ihres letzt­jäh­ri­gen Frights haben sich wohl für immer in mei­nem Gehör­gang fest­ge­setzt und ihre neue Platte (ähm...) hat jetzt auch end­lich einen digi­ta­len Release bekom­men. Ent­täuscht nicht, das Teil. Tempo ist jetzt etwas gedros­selt, dafür wur­den Song­wri­ting und Arrang...

Dirt Dress – Relevations EP

Dirt Dress - Relevations EP

Aus­ge­zeich­ne­ter, wavi­ger Indiepop/​Postpunk aus Los Ange­les einer sub­til psy­che­de­li­schen Note. Etwa so als hätte man Beach Boys mit New Order und einer Prise Spa­ce­men 3 ver­wquirlt.


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Far Cor­ners – EP x 3 Neuer Kurz­spie­ler der Post­pun­ker aus Rhode Island. Die dies­mal deut­lich dre­cki­gere Pro­duk­tion steht ihnen aus­ge­spro­chen gut, schiebt das ganze in leicht noi­sero­ckige Gefilde und ver­leiht ihrem Sound eine gewisse gara­gige Kante. EP x 3 by Far Cor­ners EP x 3 by Far Cor­ners EP x 3 by Far Cor...
Yel­low Crea­tures – Town Hall Crypt 7″ Post Punk der exzen­tri­schen Sorte spielt diese Band aus dem bri­ti­schen New­castle. Die Lyrics klin­gen doch sehr nach psy­che­de­li­schen Dro­gen und auf der B-Seite dreht sich das ganze dann auch musi­ka­lisch in Rich­tung 60's Psy­che­de­lia. Town Hall Crypt by Yel­low Crea­tures Town Hall Crypt by Yel­low Cr...
The Larch – And Now, No. 1… Sym­pa­thie­punkte für die Monty Python-Refe­zenz. The Larch aus Bris­bane spie­len pun­ki­gen Indie­rock, der unge­fähr so her­aus­kom­men sollte, wenn man das melo­di­sche Geschram­mel frü­her Dino­saur Jr. und die Noise-Wände von Sonic Youth um eine ordent­li­che Ladung Shoegaze anrei­chert. And Now, No. 1... ...

Narrow Lands – Popular Music That Will Live Forever /​ Drunk In Brisbane

Narrow Lands - Popular Music That Will Live Forever / Drunk In Brisbane
Narrow Lands - Popular Music That Will Live Forever / Drunk In Brisbane

Nar­row Lands aus Syd­ney fabri­zie­ren leicht metal­li­schen und slud­gi­gen Noi­se­rock, der sich abwech­selnd ziem­lich sta­che­lig oder aber erstaun­lich ein­gän­gig geziert, immer aber schön rummst und gele­gent­lich auch leicht Prog- und Post­rock-las­tige Momente hat. Das schon etwas ältere letzte Album ist für sich schon eine ziem­li­che Wucht, aber ver­passt auch auf kei­nen Fall den ener­gie­ge­la­de­nen Live­mit­schnitt ihres Auf­tritts auf dem dies­jäh­ri­gen Sonic Masala Fes­ti­val, den es bei Band­camp sogar für umme gibt.



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Mother’s Dea­rest – Gag Zwei mal ordent­lich bra­ten­der Noiserock/​Postpunk auf die­ser digi­ta­len Sin­gle einer Band aus Wel­ling­ton, Neu­see­land. Gag by Mother's Dea­rest
Fun – 1/​​3 7″ Fun, ohne Punkt dahin­ter, gott­sei­dank. Also kein weich­ge­spül­ter Indie¹ Rock² son­dern wun­der­ba­rer Noise-/Math­rock aus Hel­sinki á la Shel­lac und Tar, mit einem leich­ten Sludge-Vibe. ¹auf einem War­ner-Sub­la­bel ²rockt nicht so wirk­lich 1/​3 by Fun
Fruit & Nut – Fruit & Nut Art­punk stark expe­ri­men­tel­ler Prä­gung auf die­sem Tape von Fruit & Nut aus Mel­bourne. Eine eklek­ti­sche Mischung mit den bes­ten Rest­ab­fäl­len aus Post­punk, Garage, Noise, Math­rock, gele­gent­lich sogar etwas Psych- und Prog-Gedöns. Fruit & Nut by Fruit & Nut Fruit & Nut by Fruit &...

Matthew Melton – Outside Of Paradise

Matthew Melton - Outside Of Paradise

Die Songs auf dem zwei­ten Solo­al­bum des Warm Soda- und Ex-Bare Wires-Front­man­nes sind Über­bleib­sel aus den ver­gan­ge­nen Acht Jah­ren, das klingt auf den ers­ten Blick schon etwas nach Res­te­ver­wer­tung. Aber ehr­lich gesagt finde ich diese Songs um eini­ges Stär­ker als die im letz­ten Jahr sehr abge­fei­erte Warm Soda Platte. Geblie­ben ist der dünne LoFi-Sound (die Drums offen­sicht­lich mit Zahn­sto­chern gespielt) und ein star­kes Händ­chen für unwi­der­steh­li­che Pophooks. Aber hier kommt der ein­gän­gige Gara­gen-Power­pop dann doch etwas viel­sei­ti­ger und weni­ger über­zu­ckert daher, mit einer ten­den­zi­ell eher melan­cho­li­schen Grund­stim­mung.

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The Ver­ner Pan­tons – The Ver­ner Pan­tons Wun­der­schö­ner 60s Power­pop aus Port­land. Erin­nert mich etwas an The Cairo Gang, Cate Le Bon oder eine weich­ge­spülte (und das ist kei­nes­wegs nega­tiv zu ver­ste­hen) Ver­sion der Reso­nars. First Album by The Ver­ner Pan­tons First Album by The Ver­ner Pan­tons First Album by The Ver­ner Pan­tons Fi...
Moun­tain Bike – Moun­tain Bike Her­vor­ra­gende Gara­gen­rock­combo aus Brüs­sel. Ihr Debüt­al­bum ist bis zum Rand voll­ge­stopft mit infek­tiö­sen Hooks und sie meis­tern ver­schie­dene Strö­mun­gen des Gen­res sou­ve­rän und gekonnt, nicht gewollt. Dabei gön­nen sie sich auch mal ein paar Aus­flüge in psy­che­de­li­schere Land­schaf­ten und folk­ige oder...
Shy Boys – Shy Boys Nach­dem Pitch­fork ordent­lich Wind drum gemacht hat (ein sel­ten gewor­de­ner Tref­fer für die zuneh­mend irrele­vante, ehe­ma­lige Indie-Auto­ri­tät) und sich die rest­li­che Musik­presse drauf stürzt wie eine aus­ge­hun­gerte Horde Zom­bies auf ein süßes 4chan-Kätz­chen, hab ich wohl end­gül­tig den Zug ver­passt und...

Chumped – Teenage Retirement

Chumped - Teenage Retirement

Hm… wie wär’s mit etwas melo­di­schem Punk­rock? Viel­leicht mit Pop­zu­satz? Etwas von dem bösen E-Wort? Hey, nicht gleich weg­ren­nen. Das hier ist näm­lich viel zu gut um mit dem gan­zen gene­ri­schen Schlock in Ver­bin­dung gebracht zu wer­den, der den meis­ten von uns jene abge­nutz­ten Gen­res im Laufe der letz­ten zwei Jahr­zehnte madig gemacht hat. Die New Yor­ker Chum­ped haben ihre Super­chunk- und Jaw­brea­ker-Plat­ten offen­sicht­lich ver­in­ner­licht, aktu­ell kann man sie in in der Nähe von Bands wie Swea­rin‘, Cayetana oder All Dogs ver­or­ten. Von exzel­len­tem Song­wri­ting und der cha­ris­ma­ti­schen Stimme von Sän­ge­rin Anika Pyle getra­gen, kommt diese uralte Masche so frisch daher, als wäre 1995 erst ges­tern gewe­sen.


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Crumb – Demo Diese Band aus Van­cou­ver spielt eine wild nach vorne rockende Mischung aus Noise, Post- und Hard­core­punk, die sofort alle Glie­der zum Zucken bringt. DEMO by CRUMB DEMO by CRUMB DEMO by CRUMB
Ter­ro­rista – Pink Tape /​​ Pur­ple Tape Aus­ge­zeich­ne­ter Indie­rock von einem Duo aus Toronto. Das passt ganz gut rein in die der­zei­tige Welle melo­di­scher Krach­duos. Wer schon Bands wie Play­lounge, Solids, Anda­lu­cia oder frühe Japan­dro­ids mochte, wird auch hier­mit Spaß haben. Die bei­den Tapes sind Teil einer geplan­ten Reihe von Cas­singl...
The Hissy Fits – No Way Out EP Drei Grrrlz aus Nor­folk, Vir­gi­nia spie­len tol­len melo­di­schen Indie Rock klas­si­scher Prä­gung. Die Platte wirkt dabei wie zwei­ge­teilt. In der ers­ten Hälfte domi­nie­ren mit­rei­ßende Power­pop-Melo­dien und ein Sound, der wie war­mer Honig den Gehör­gang durch­spült und doch genug Rei­bung mit sich bringt, ...

Tendril – Am Ought

Tendril - Am Ought

Explo­si­ves Zeug von einer Band die ver­mut­lich aus Nor­folk, Vir­gi­nia daher­kommt. Sti­lis­tisch irgendwo zwi­schen den Stüh­len Post­punk/-core, Noi­se­rock, Math­zeug und etwas Sludge ange­sie­delt, gehen die ide­en­rei­chen zwan­zig Minu­ten um wie im Flug. Beson­ders die erste Hälfte mit ihren im Schnitt ein­mi­nü­ti­gen Atta­cken wirkt wie aus einem Guss, man merkt kaum dass da ganze acht Songs mal eben so an einem vor­bei­ge­rauscht sind. Im zwei­ten Teil wird das Tempo dann etwas gemäch­li­cher, die Stim­mung mie­ser und die Songs mon­to­to­ner. Auch das steht ihnen gut



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The Gut­ters – Even­tually Post-/Ga­ra­ge­punk aus Port­land mit erheb­li­chem Dach­scha­den. "Abge­fuckt" wäre hier noch zu freund­lich aus­ge­drückt. even­tually L.P by the gut­ters even­tually L.P by the gut­ters even­tually L.P by the gut­ters even­tually L.P by the gut­ters
Video – The Enter­tai­ners Jack White's Third Man Records bringt uns den zwei­ten Lang­spie­ler von Video aus Aus­tin. Was sich auf der Cult Of Video 7" schon andeu­tete, bewahr­hei­tet sich hier: Den trei­ben­den Gara­ge­punk des ers­ten Albums rei­chern sie mit einer vol­len Schippe Post­punk der mal getra­ge­nen, mal strai­ght rocken­den...
The Aban­dos – The Aban­dos 7″s Die Band aus Phil­adel­phia hat in schnel­ler Folge zwei aus­ge­zeich­nete Kurz­spie­ler (beide Selbst­be­ti­telt) voll mit anste­ckend ener­ge­ti­schem Post-/Ga­ra­gen­punk raus­ge­hauen. Die selbst­ver­öf­fent­lichte Scheibe mit dem dunk­len Cover lehnt sich dabei sti­lis­tisch ein klei­nes Stück wei­ter aus dem Fens­ter m...

Der Scheiß hier wird eins!

Der Scheiß hier wird eins!
Kaum zu glau­ben, aber heute vor einen Jahr hab ich hier den ers­ten stüm­per­haf­ten Bei­trag ins Web erbro­chen. Dran glau­ben muss­ten die Ita­lie­ner Tiger! Shit! Tiger! Tiger!. Zwölf Monate. Das sind zwölf Inter­net­jahre. Hatte eigent­lich fest damit gerech­net, dass ich nach den ers­ten paar Wochen das Hand­tuch wer­fen würde, aber das Blog­gen ist so sehr zur Gewohn­heit gewor­den, dass ich gar nicht mehr wüsste, womit ich sonst meine Zeit ver­schwen­den sollte. Und Über­ra­schung: Ein paar Leute tun sich das Zeug hier sogar frei­wil­lig rein und die monat­li­chen Zugriffs­zah­len bewe­gen sich inzwi­schen ganz kom­for­ta­bel im vier­stel­li­gen Bereich. Keine welt­be­we­gen­den Zah­len, klar. Aber für so ’n Nischen­ding und dafür, dass ich kom­plett auf aggres­si­ven SEO- und Promo-Scheiß, etc. ver­zichte und hier wirk­lich tun und las­sen kann wor­auf ich gerade Bock habe, bin ich damit für’s erste schon ganz zufrie­den. Außer­dem war Okto­ber der besu­cher­stärkste Monat bis­her, der Novem­ber ist schon auf der Über­hol­spur.

Ansons­ten ver­zichte ich hier mal auf alberne Fes­ti­vi­tä­ten und mach ein­fach genau so wei­ter wie bis­her. Es kün­digt sich gerade schon das all­jähr­li­che Weih­nachts-/Win­ter­loch an und erfah­rungs­ge­mäß wer­den die nächs­ten 1-2 Monate etwas ärmer an inter­es­san­ten Ver­öf­fent­li­chun­gen. Daher nicht wun­dern, wenn ich in nächs­ter Zeit mal einen Gang run­ter schalte.

Wer­det statt­des­sen doch mal selbst aktiv, ihr pas­si­ven, schreib­fau­len Dreck­säue. Füt­tert mal etwas das Ego des klei­nen Schei­ßers 12XU z.B. indem ihr Kom­men­tare ins Kom­men­tar­feld rein­tut. Dafür wurde so was frü­her näm­lich mal benutzt bei Blogs und so ’ner alten Klöte wie mir wird bei sowas voll warm ums Herz und aus­ge­spro­chen nost­al­gisch zumute. Oder schwört mir auf Face­book ewige Treue oder wie auch immer man den gan­zen neu­mo­di­schen Scheiß gerade nennt. Folgt mir auf Twit­ter. Ver­linkt mich auf euren Blogs. Und wenn ihr keins habt: Warum ver­dammt noch mal nicht? Ich kann doch nicht immer nur mich selbst lesen. Die Welt braucht mehr unpro­fes­sio­nelle Krach­blogs. Also los los, besorgt euch ein hal­bes Pfund Webs­pace oder regis­triert euch bei den ein­schlä­gi­gen Blog­platt­for­men. Dann schei­ßen wir das Web gemein­sam voll.

Schlager Music – Schlager Music 7″

Schlager Music - Schlager Music 7"

Zwei volks­tüm­li­che Gas­sen­hauer für die Ski­hütte mit leich­ten Spu­ren von Kraut- und Spa­ce­rock von den aus­tra­li­schen Flip­pers. Ich hoffe doch schwer dass es ihnen zügig gelingt, den Schla­ger­sumpf per tele­pa­ti­schem Euro­vi­si­ons-Satel­lit mit ihren hyp­no­ti­schen Groo­ves zu unter­wan­dern und mit ihrer war­men Herz­lie­be­ro­man­tik zu neu­tra­li­sie­ren.


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Dama­ged Bug & Black Pus – Split 7″ (LAMC #17) Die neu­este Split 7" der LAMC-Serie wid­met sich dies­mal zwei Solo­pro­jek­ten von Leu­ten, deren Haupt­bands den meis­ten hier sicher schon lange bekannt sind. Bei Dama­ged Bug han­delt es sich um ein Pro­jekt von John Dwyer, den man bes­ser als Front­mann der Oh Sees kennt. Man­cher hat sicher sein kürzl...
Dest­ruc­tion Unit – Nega­tive Feed­back Resis­tor Neues Album der Psych-/Space­punk-Band aus Phoe­nix, Ari­zona. Wie­der auf Sac­red Bones erschie­nen und wie­der die zu erwar­tende Wucht. Kom­pro­miss­los wie eh und je, ist das wohl auch ihre kom­pak­teste Ver­öf­fent­li­chung bis­her. Durch­ge­hend gran­dios.
Exek – Bia­sed Advice Eigent­lich eine ganz schöne Mogel­pa­ckung, das Debüt­al­bum von Exek aus Mel­bourne. Ist doch die A-Seite eine Neu­auf­nahme der Songs einer bereits 2014 erschie­ne­nen EP, das die kom­plette B-Seite aus­fül­lende Baby Giant Squid hin­ge­gen ist schon von ihrem letzt­jäh­ri­gen Split-Tape mit Halt Ever bekannt....

Raspberry Bulbs – Privacy

Raspberry Bulbs - Privacy

Klang­äs­the­tisch ist das meiste beim alten geblie­ben auf dem zwei­ten Album der New Yor­ker Noise-Sludge-Fuzz-Mid­tempo-Black-Post-Hard­core-Punk-Band. Aber qua­li­ta­tiv haben sie gewal­tig zuge­legt und eine Platte ohne Füll­ma­te­rial ein­ge­spielt. Auch wenn die vie­len Inter­lu­des die ansons­ten nur acht Songs lange Platte etwas wie eine Mogel­pa­ckung erschei­nen las­sen. Ver­edelt wird’s durch eine ange­mes­sen räu­dige aber doch druck­volle Pro­duk­tion.


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Pro­tom­ar­tyr – The Agent Intel­lect Pro­tom­ar­tyr aus Detroit haben ja schon mit ihrem letz­ten Album Under Color Of Offi­cial Right dem sei­ner­zeit etwas ange­staub­ten Post­punk-Genre zu einem neuen Höhen­flug ver­hol­fen, kaum zu glau­ben, dass sie es noch bes­ser kön­nen. Was auf dem Vor­gän­ger noch wie eine Reihe unglaub­lich poin­tier­ter Ran...
The Elsi­no­res – New Forms Auf dem zwei­ten Album der Elsi­no­res aus Lexing­ton, Ken­tu­cky trifft deut­lich gereif­tes Song­wri­ting auf eine noch schä­bi­gere DIY-Pro­duk­tion als bereits auf dem Vor­gän­ger. Die neuen Songs ein gan­zes Stück ruhi­ger gewor­den und eine leichte Power­pop-Brise weht da durch. Es erin­nert nach wie vor etwas...
Rape Blossoms – Rui­nen­lust Düs­te­rer und flä­chi­ger, von mono­to­nen Beats getrie­be­ner Post­punk aus Gent, den man beim ers­ten flüch­ti­gen hin­hö­ren eher eher im skan­di­na­vi­schen Raum ein­ord­nen würde. Das Ganze hat eine gera­dezu psy­che­de­lisch-krau­tige Qua­li­tät. Eine aus­ge­zeich­nete Band, die ich so noch gar nicht auf'm Schirm hatt...

Outrageous Cherry – The Digital Age

Outrageous Cherry - The Digital Age

Outra­ge­ous Cherry machen schon ziem­lich lange die Kon­zert­kel­ler von Detroit unsi­cher. Seit 1992 gibt’s die Band schon und das hier ist bereits ihr zwölf­tes Album. Nicht dass ich davon irgend­was mit­be­kom­men hätte…
Auf der Platte fabri­ziert das Quar­tett jeden­falls leicht LoFi-mäßig pro­du­zier­ten Retro-Power­pop mit einem gewis­sen Bri­tish Inva­sion- und R’n’B-Einschlag. Wenn man Bands wie Reso­nars, Gui­ded By Voices, Kinks und Apa­che Dro­pout zusam­men ver­rührt, könnte so ein ähn­li­cher Sound bei raus­kom­men. Sowas steht und fällt natür­lich mit der Qua­li­tät der Songs. Die ist hier durch­ge­hend sehr hoch.


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But­ters­cotch Cathe­dral – But­ters­cotch Cathe­dral Matt Ren­don aus Tuc­son, Ari­zona dürfte dem einen oder ande­ren Gara­ge­lieb­ha­ber schon gut bekannt sein durch sein mehr-oder-weni­ger-Solo­pro­jekt The Reso­nars. Auch unter sei­nem neuen Pseud­onym erkennt man klar seine Hand­schrift, anstelle von Bri­tish Inva­sion-las­ti­gem Gara­ge­punk lässt er sich hier a...
David Nance – More Than Enough Ein unge­schlif­fe­ner Roh­dia­mant ist diese bereits im Som­mer erschie­nene Platte von David Nance aus Omaha. Das ist groß­ar­ti­ger, unge­wa­sche­ner Rock'n'Roll mit durch­schla­gen­der Song­power im Geiste alter Pro­to­punk-Groß­ta­ten, unter ande­rem von Vel­vet Under­ground, Modern Lovers, New York Dolls oder frü...
Faux Fero­cious – Faux Fero­cious Schö­nes Psych-/Ga­ra­gen­ge­döns aus Nash­ville. Faux Fero­cious by Faux Fero­cious Faux Fero­cious by Faux Fero­cious Faux Fero­cious by Faux Fero­cious
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