The Cowboy – The Cowboy 7"

The Cowboy sind zurück! Nach ihrem explosiven Debütalbum vor zwei Jahren weiß auch die neue 7" der Band aus Cleveland um Mitglieder von Pleasure Leftists und Homostupids elegant Ärsche zu treten mit zwei Kloppern im Spannungsfeld von Garage- und Post Punk, noise-lastigen Obertönen, kantiger Oberfläche und entwaffnender Eingängigkeit - Anklänge an Plax, Ex-Cult, Shark Toys, oder Flat Worms inklusive. Die B-Seite überrascht dann mit einem unerwartet relaxt indierockenden Instrumentaltrack.

Sallow Pillow – Wince Meat

Die ausgezeichnete Debüt-EP von Sallow Pillow aus Liverpool besticht durch geradlinig effektiven Garage Punk mit leichten Surfeinflüssen im Stile etwa von Black Lips, frühem Ty Segall oder Debate Club, einem durchgängigem Gun Club vibe sowie einer gewissen Postpunk-Kante, die etwa an Luxury oder skandinavische Acts wie Holograms und RA erinnert. Wenn sie dann in Wear Out The Rope noch ein paar Americana-Einflüsse ausrollen, komm ich um einen Vaguess-Vergleich nicht herum.

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Alien Nosejob – HC45

Alien Nosejob scheinen die Band von Ausmuteants-Frontmann Jake Robertson zu werden, in der er immer genau das macht, worauf er gerade Bock hat. Angefangen hat die Sache als ein recht exakter Klon seiner anderen Band, in der Zwischenzeit haben wir dann unter anderem traurigen Powerpop zu hören bekommen und mussten eine Maxi Single mit ultra-käsigem Synthpop durchleiden. Diesmal machen sie es mir dagegen ziemlich leicht: Es ist Hardcore. Es dreht sich 45 mal pro Minute. Es ist sehr gut.

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Yammerer – Reality Escape Resort

Zwei Vorabtracks haben schon ordentliche Erwartungen geschürt für die Debüt-EP dieser vermutlich britischen Band und auch der Rest der EP zeigt, dass hier nicht zuviel versprochen wurde. Es breitet sich ein ruheloser Klangteppich aus Garage Punk mit für Genreverhältnisse ungewöhnlichem Breitwandfeeling aus, ein bisschen als träfen jüngste Uranium Club auf Radio Birdman und Modern Lovers - ergänzt um einige MX-80-mäßige Verschrobenheiten. Der epische Rauswerfer Seasons 13-31 hat sich außerdem sicher noch ein paar Scheiben bei den Wipers, insbesondere bei Youth Of America, abgeschnitten.

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Kumusta – Kumusta #1

Vorzuglicher Scheiß aus Rouen, Frankreich. Kumusta kommen mit einer spaßigen Mischung um die Ecke, die einen straffen Bogen spannt von Noise Rock und -core, über Post Punk/-core bis hin zu einem Hauch von Garagepunk. Man stelle sich zum Beispiel in manchen Momenten eine Verschmelzung aus gedrosselten Bad Breeding und Criminal Code vor. In anderen Augenblicken hat es ein bisschen was von den australischen Postcore-Hausnummern Batpiss und Bench Press.

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Black Button – Demo

Eine Band aus Richmond Virginia beschert uns weitere zehn Minuten von so angepisstem wie auch exquisitem Garage Punk, von roher Hardcore-Energie durchsetzt und ansonsten ohne überflüssiges Beiwerk.

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Glue Eater – Home Alone Demo

Drei kurze Ausbrüche von ausgesprochen charmantem Lo-Fi Garage Punk aus Melbourne, der irgendwo zwischen hartnäckigem Powerpop-Ohrwurm und entschlossener Hardcore-Attacke peldelt. Freunde von Booji Boys, Datenight, Erik Nervous oder Neo Neos werden's sicher zu schätzen wissen.

Spräckta – Demo

Aus Toronto und Vancouver kommt so ein weiteres abgefuzztes und explosives Garage-/Hardcore-Zwischendings zu uns, unter anderem mit personellen Verstrickungen zu den Damagers. Kann in unterschiedlichen Augenblicken mal an Vertigo, Fried Egg, Kaleidoscope oder Cülo erinnern.

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Apex – Demo #1

Kurzweiliges Hybridgepolter aus Toronto. Teil Garage-/Fuzz Punk, Teil Hard-/Weird-/Noisecore, Teil ungewschenes KBD-Gedöns. In etwa wie ein Mix aus Lumpy & The Dumpers und Murderer, komplettiert durch 'ne Spur von Flipper, No Trend.

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Dee Bee Rich – Demo

Nach einem stark Synth-lastigen Tape vor gar nicht so langer Zeit gibt's auch schon 'nen kleinen Nachschlag von dem Typen der scheinbar auch in so ziemlich jeder anderen Berliner Band seine Finger drin hat. Diesmal stärker Gitarrenbetont, was den Sound mehr so Richtung Garage verschiebt und ein bisschen vom frühen Erik Nervous-Vibe hat.