The Resource Network & Big Hog - Split 7"

The Resource Network & Big Hog - Split 7"
The Resource Network & Big Hog - Split 7"

Zum zwei­ten mal kom­men die bei­den Bands aus India­na­po­lis für eine Split­ver­öf­fent­li­chung zusam­men - dies­mal ist es ein Sie­ben­zöl­ler auf Good­bye Boozy Records gewor­den. Nicht nur ist die Auf­nahme hier etwas weni­ger roh, son­dern auch sound­mä­ßig haben beide ihr Voka­bu­lar deut­lich diver­si­fi­ziert. The Resource Net­work hauen uns mal schlauen Gara­ge­punk zwi­schen Ura­nium Club und Yam­me­rer um die Ohren, mal Post Punk/-core, der sich z.B. irgendwo zwi­schen Rites of Spring und frü­hen Slo­venly ver­or­ten lässt, und zu guter Letzt noch eine strai­ghte Punk­num­mer mit Laun­cher-mäßi­gem KBD-Vibe.
Letz­te­rer ist auch im Hause Big Hog am Start, vom Hard­core des Split-Tapes ist nun aber nicht mehr so viel zu spü­ren. Dafür gibt es eine Post­punk­ab­fahrt á la Patti tref­fen auf frühe Minu­te­men zu bestau­nen, ein­ge­rahmt von zwei mal Noise Punk, der etwas wie Lumpy & The Dum­pers auf 'nem leich­ten Slud­ge­trip klingt.

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Help - Help

Help - Help

Aus­ge­zeich­ne­ten Scheiß auf der Grund­lage von Noise Rock, Sludge Punk und Post­core gibt es auf die­ser EP von Help aus Port­land zu begut­ach­ten, der nicht nur mit ange­mes­se­nen Vor­schub, son­dern öfter auch mal mit für sein Genre unty­pi­scher Melo­diö­si­tät über­zeugt und in mei­nem Kopf Asso­zia­tio­nen zu Death Pedals, USA Nails oder Tunic trig­gert.

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Mack Enemy - Mack Enemy

Mack Enemy - Mack Enemy

Nach einem sau­gu­ten Demo und einer EP weiß man inzwi­schen ja, was man von der Band aus Phil­adel­phia zu erwar­ten hat; wer die frü­her schon nicht mochte wird auch das neue Tape has­sen. Sau­mä­ßig drü­cken­des Zeug zwi­schen Fuzz­punk, Hard- und Post­core mit Metal- und Sludge-Ele­men­ten gibt es also erneut zu hören, den man als eine etwas chao­ti­schere Vari­ante von Taran­tüla mit einem Hauch von Mys­tic Inane oder Fried Egg beschrei­ben könnte.

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Dead Arms - Simply Dead

Dead Arms - Simply Dead

Vier Jahre nach ihrem Debüt­al­bum legt die Lon­do­ner Band um Mit­glie­der von Death Pedals und USA Nails jetzt einen Nach­fol­ger vor - zeit­gleich mit dem neu­es­ten Streich der letzt­ge­nann­ten. Selbst­si­che­rer kom­men sie dabei rüber mit einem Sound, der eini­ges an Druck zuge­legt hat. Noise Rock und Post­core, der wie ein dumm und stur gera­de­aus dre­schen­der Cou­sin der genann­ten Bands klingt, außer­dem hat man dem Pen­ner eine hoch­do­sierte Drive Like Jehu-Infu­sion ver­passt.

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Pink Room - Zum Kotzen

Pink Room - Zum Kotzen

Noi­se­rock mit deut­li­cher Sludge-Kante, irgendwo in der Grau­zone zwi­schen den AmRep- und Touch&Go-Mikrokosmen und ange­rei­chert um etwas neu­mo­di­schen Kram á la Tro­pi­cal Trash oder Metz, begeg­net dir auf dem Debüt­al­bum von Pink Room aus Ghent, Bel­gien. Frag­los ist das ein eher stump­fes Werk­zeug, aber sicher auch genau das rich­tige um die­sen Job zu erle­di­gen.

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Dimesack - Live Rock Music Band Experience Of Our Life Time

Dimesack - Live Rock Music Band Experience Of Our Life Time

Aus­ge­zeich­ne­ter Gara­ge­punk der stark Fuzz- und leicht Sludge-las­ti­gen Vari­ante lie­fert der zweite Lang­spie­ler von Dime­sack aus Kan­sas City. Klar wer­den hier keine neuen Wege beschrit­ten, aber auch mit dem alten Scheiß in ziem­lich gut kann man sich durch­aus mal die Zeit bis zur nächs­ten Revo­lu­tion ver­trei­ben.

Bloody Head - Narco Bulldozer​ /​ ​Black Dog Blues 7"

Bloody Head - Narco Bulldozer​ / ​Black Dog Blues 7"

Eine Band aus Not­ting­ham lie­fert auf die­sem Kurz­spie­ler zwei ultra-stumpfe Jams zwi­schen Noise Rock und Sludge Punk ab. Ein Sound der eher quetscht als drückt, eine durch­aus effek­tive Stra­te­gie.

Fried Egg - Square One

Fried Egg - Square One

Nach eini­gen ver­dammt arsch­tre­ten­den EPs legt die Band aus Rich­mond, Vir­gi­nia ihren nicht weni­ger poten­ten ers­ten Lang­spie­ler nach. Der löst zum wie­der­hol­ten mal Glücks­ge­fühle aus mit ihrer ziem­lich schrä­gen und alles andere als keim­freien Mischung aus Hard- und Post­core, Sludge, einer guten Por­tion Noise und einer rus­ti­kal-gara­gi­gen Ober­flä­che.

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Tropical Trash - Southern Indiana Drone Footage

Tropical Trash - Southern Indiana Drone Footage

Nach­dem die Noi­se­combo aus Loui­se­ville, Ken­tu­cky vor ein paar Jah­ren mit ihrem Debüt­al­bum UFO Rot bereits einen star­ken ers­ten Ein­druck hin­ter­las­sen hat, hab ich die Band erst­mal etwas aus den Augen ver­lo­ren bis eine Split 7" mit den Ita­lie­nern Bru­tal Bir­th­day wie­der meine Auf­merk­sam­keit geweckt hat. In der Zwi­schen­zeit hat ihr Sound aus Noise Rock, Sludge Punk, Post­core und einer rauen Gara­gen­kante ganz schön an Wucht und Bestimmt­heit dazu­ge­won­nen und erin­nert mich mal an eine zugäng­li­chere Vari­ante von Nearly Dead, ver­quickt mit jeder Menge alter Hot Snakes, ein paar sub­ti­len Sonic Youth-Momen­ten, der Dis­so­nanz von Spray Paint und dem kom­pro­miss­lo­sen Druck von Metz. Bin über­zeugt.

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Brutal Birthday - Commotion 7"

Brutal Birthday - Commotion 7"

…und gleich noch mal Sounds in der Gegend von Noise Rock und Sludge Punk; und zwar von jener Band aus Bolo­gna, die vor gerau­mer Zeit schon auf einer Split 7" mit Tro­pi­cal Trash sehr gefiel und die nun eine ebenso kurze und schmerz­hafte Debüt-EP des mal mehr, mal weni­ger pri­mi­ti­ven Lärms hin­ter­her schiebt.