Turbogoblin RX - Mammon Machine

Ei­ne klei­ne Glücks­pil­le von ei­ner EP hat da ein Typ aus Ade­lai­de ver­bro­chen. Wand­lungs­fä­hi­ger Ga­ra­ge Punk aus Ein­zel­tei­len, die ir­gend­wie mal an Stran­ge At­trac­tor, S.B.F., Useless Ea­ters oder R.M.F.C den­ken las­sen oder auch ei­ne ganz lei­se Ah­nung von Ura­ni­um Club er­we­cken… all das ver­dich­tet zu fünf arsch­tre­ten­den Song­per­len plus In­ter­lu­des.

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Nylon & Operants - Split

Ham­mer­mä­ßi­ge Split-EP zwei­er Bands aus New Jer­sey, die mir bis­her noch kein Be­griff wa­ren. Ny­lon ge­hen da­bei so­fort ins Blut über mit zwei star­ken Ga­ra­ge-/Post­punk-Hy­bri­den so grob in der Nach­bar­schaft von frü­hen Teen­an­ger, Pu­blic Eye, Vin­ta­ge Crop und Marbled Eye. Ope­rants ge­hen dann et­was ge­rad­li­ni­ger zur Sa­che, zu­erst mit ei­nem Ga­ra­ge-Klop­per á la Ex-Cult, Ci­vic, The Li­ving Eyes oder Sau­na Youth, ge­folgt von ei­nem et­was Post­punk-mä­ßi­ge­ren Track mit Syn­th-Zu­satz - ein klar an ein­schlä­gi­ge Mu­te­an­ten aus drun­ten un­ter er­in­nern­der Vi­be.

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Mateo Manic - Time Don't Matter In Dark Matter

Ga­ra­ge-/Syn­th-/Elek­tro­punk aus Cleve­land, Ohio, der sei­ne ei­ge­ne klei­ne Ni­sche im ak­tu­el­len Gen­re-Um­feld fin­det, nicht zu­letzt dank ei­nes ge­wis­sen psy­che­de­li­schen Ap­peals und trotz leich­ter Ähn­lich­kei­ten et­wa zu The Spits, Smirk oder Si­li­con Heart­beat - ge­fil­tert durch ei­ne dich­te, Chro­me- oder Me­tal Ur­bain-mä­ßi­ge Ne­bel­wand. Al­ter­na­tiv mag man dar­in auch ei­ne Ga­ra­ge­punk-In­kar­na­ti­on der hal­lu­zi­no­ge­nen Cow­punk-Alb­träu­me von Mur­de­rer er­ken­nen.

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Liquid Lunch - Come Again

Die­se De­büt-EP ei­ner Band aus Min­nea­po­lis lie­fert vier vor­züg­li­che Knal­ler aus DIY Ga­ra­ge Punk mitt­le­rer Klang­fi­de­li­tät ab, die sich kon­sis­tent auf der eher ver­spul­ten Sei­te des Gen­res be­we­gen und sich da­mit in gu­ter Ge­sell­schaft zu Acts wie et­wa Sa­ta­nic To­gas, Ali­en No­se­job, Re­se­arch Re­ac­tor Corp., R.M.F.C. oder Erik Ner­vous be­fin­den.

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Repulsion Switch - Demo 2021

Ein po­po­tre­ten­des klei­nes De­mo von ei­ner Band oder Per­son in Bue­nos Ai­res. Das steht mit ei­nem Fuß in ei­ner sich zeit­ge­mäß an­füh­len­den Pfüt­ze aus Lock­down-in­du­zier­tem DIY Ga­ra­ge Punk, die an­de­re Flos­se matscht hin­ge­gen tief in den Schich­ten von früh-80er Hard­core-Ge­döns her­um und trägt da­bei sei­ne al­te KBD-Style Dreck­schicht mit vol­ler Über­zeu­gung. Ein­fach, öko­no­misch, ef­fek­tiv.

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Finale - 225 o​.​p​.​m​.

Ei­ner von Spa­ni­ens best­ge­hü­te­ten Ga­ra­ge Punk-Ge­heim­tips ist jetzt wohl end­gül­tig in der gu­ten Ge­sell­schaft der gro­ßen Mäd­chen und Jungs ge­lan­det - Evi­denz da­für lie­fert ih­re ak­tu­el­le 7" auf dem Ga­ra­ge-Boll­werk Slo­ven­ly Re­cord­ings, die frag­los ihr bis­lang stärks­tes Song­bün­del ent­hält - selbst­be­wust und sau­mä­ßig catchy, oh­ne da­bei ih­re schrä­ge Kan­te zu ver­ra­ten. Hier fin­den Fi­na­le die per­fek­te Schnitt­men­ge aus den di­ver­sen Ver­schro­ben­hei­ten von Bands wie et­wa Erik Ner­vous, Rea­li­ty Group, R.M.F.C. oder Neo Ne­os.

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Stalled Minds - Shades

Es sind be­reits fünf Jah­re ver­gan­gen seit der De­büt-EP der Pa­ri­ser Band aber das war­ten macht sich hier be­zahlt auf ih­rem ers­ten Lang­spie­ler, ei­nem Fass oh­ne Bo­den aus wuch­tig me­lo­di­schem (Garage-)Punk so grob in der Mach­art von Bands wie Cheap Whi­ne, Short Days, Red Dons oder Te­l­ecult… man mag auch Spu­ren von Mar­ked Men, Roy­al Hea­da­che oder Ther­mals drin wie­der­erken­nen. Ver­ein­zelt hält mal das Song­wri­ting nicht Schritt und dann krat­zen sie ge­fähr­lich nah an der Gren­ze zum seich­ten Pop Punk, aber wenn sie ihr Ziel tref­fen, dann mit Wucht, Prä­zi­si­on und nicht zu­letzt mit ei­nem sub­ti­len re­tro 60er Power­pop-Vi­be.

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Metdog - Certified Lover Dog

Met­dogs vier­ter Kurz­spie­ler ist mal wie­der 'ne Wun­der­tü­te vol­ler ver­spiel­tem, re­lax­tem Ga­ra­ge Punk, lass uns da­bei nicht von Ei­ern re­den… Be­wun­de­rer von R.M.F.C., Re­se­arch Re­ac­tor Corp. oder Sa­ta­nic To­gas wer­den den Krem­pel si­cher be­für­wor­ten, so wie auch ich hier mal 'ne Aus­nah­me ma­che und den Ein­satz von Au­to-Tu­ne oder Vo­coder oder was auch im­mer das im Raus­schmei­ßer-Track sein soll voll und ganz be­für­wor­te. Kunst, schät­ze ich mal.

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Pinch Points - Reasons To Be Anxious /​ Boy

Pinch Points do­cken jetzt al­so bei Ex­plo­ding In Sound Re­cords an? Nicht un­be­dingt die na­he­lie­gends­te Wahl, wür­de ich sa­gen, aber wen interessiert's… so lan­ge ih­re Mu­sik wei­ter­hin so ra­sier­mes­ser­scharf bleibt wie auf ih­rer neu­es­ten 7", die sie er­neut ir­gend­wo zwi­schen grad­li­ni­ge­ren Rea­li­ty Group und ei­ner no-bull­shit-In­kar­na­ti­on von Ura­ni­um Club po­si­tio­niert.

Safety Net - Art

Die letzt­jäh­ri­ge He­alth EP war schon ech­ter Qua­li­täts­scheiß, aber der jetzt er­schie­ne­ne Nach­fol­ger ist dann mal so ir­sin­nig an­spre­chend, da war ich echt nicht drauf vor­be­rei­tet… Das Trio kommt aus Nash­ville und ich hab mal den kon­kre­ten Ver­dacht, dass Con­nor und Se­an die glei­chen Ty­pen sind, die euch an­sons­ten si­cher­lich als das Duo Skull Cult be­kannt sind. Kei­ne Ah­nung wer Cam ist. Oh, und dann ist da noch das klei­ne De­tail na­mens Erik Ner­vous, der hier mi­schend und mas­ternd sei­ne pa­ten­tier­ten Bier­fle­cken hin­ter­las­sen hat auf die­ser Kas­set­te, de­ren Sound so gleich­wer­tig eklek­tisch wie catchy da­her­kommt. Ver­hall­ter Ga­ra­ge Surf Twang? Ab­ge­spac­te Psy­che­de­lic Frea­k­outs? Wire und Mis­si­on Of Bur­ma trip­pen auf Ben­zos? Al­les am Start hier! Und an­mu­tig über all dem schwebt das per­fek­te 70er-Power­pop-meets-80er-Hair-Me­tal-Meis­ter­werk Be With You - ein be­rau­schend sü­ßer K.O.-Hieb mit plü­schig wei­chem Auf­prall.

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