Hui, die­se Band war bis jetzt mal ein kom­plett blin­der Fleck für mich und als sol­cher ein aus­ge­spro­chen er­freuch­l­cher Kar­ni­ckel­bau zum er­kun­den. Ent­spre­chend, für ei­ne Band die jetzt schon über zwei Jahr­zehn­te ihr Ding dreht, ist das Zeug hier ei­ne aus­ge­spo­ro­chen alt­mo­di­sche An­ge­le­gen­heit und zeigt ei­ne Band, die sich von nie­man­dem mehr an die Kar­re pis­sen las­sen muss und hier in ers­ter Li­nie ei­ne Fah­ne we­hen lässt für al­te aus­tra­li­sche Ve­te­ra­nen der Sor­te Saints, Bird­man, New Christs, God und Sci­en­tists, von de­ren Geist je­der die­ser Songs ge­tränkt ist. Aber auch ein paar Cheap Trick-mä­ßi­ge Power­pop-Me­lo­dien kann man dem nicht ab­spre­chen, eben­so wie kla­re An­klän­ge an Wi­pers, Dead Moon, New York Dolls oder 13th Flo­or Ele­va­tors. In der ak­tu­el­len Land­schaft bin ich si­cher, dass Freun­de von Split Sys­tem dem Zeug hier an­ge­tan sein wer­den oder auch je­ne, die so Bands der ver­gan­ge­nen De­ka­de ver­mis­sen wie Brims­tone Howl oder Apa­che Dro­pout.