Kaiju Bombers – Is This F##king Edgy Enough

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Erfrischend, das Debütalbum von Kaiju Bombers aus Vancouver. Und zwar deshalb, weil es ein vom Aussterben bedrohtes Gewächs repräsentiert: Emocore von der ungeschliffenen Sorte mit folkigem Unterton und überwiegend ohne den ganzen Bullshit, der das Genre in späteren Jahren so zur Lachnummer gemacht hat. Die rohe Energie von Rites Of Spring trifft auf den melodischeren Mittneunziger-Style und etwas alte Saddle Creek-Schule.



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Mannequin Pussy – Romantic

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Mannrquin Pussy aus Philadelphia bleiben auch auf ihrem zweiten Album verspielt und vielseitig, oszillieren in ihren kurzen Songfragmenten unter anderem zwischen eingängigem Indierock, wuchtigem Noiserock und entschlossenen Punkattacken. Und das alles auf durchgehend hohem Niveau.



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Big League – Dandy Hub

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Der zweite Kurzspieler von Big League aus Melbourne erfreut mit melodischem Indierock/Powerpop und ausgezeichnetem Songwriting im Geiste vergangener Indie-Größen wie Guided By Voices und frühe Archers Of Loaf.


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Twisted Ankle – Eat A Phone

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Twisted Ankle sind ein Noiserock-Trio aus Cardiff, auf ihrer Debüt-EP wackeln schon mal ordentlich die Wände. Äußerst vielversprechend, unbedingt im Auge behalten, die Jungs.


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Girl Tears – Woke Against The Tide

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Das zweite Album der Punks aus Los Angeles begeistert erneut in großzügigen Achtzehn durchweg starken Punksongs mit einem gewissen Wipers-Einschlag, die fast alle in unter zwei Minuten alles auf den Punkt bringen, was sie zu sagen haben. Erinnert manchmal an das letzte Nervosas Album, mit subtilen Spuren von Radioactivity und früheren Iceage.


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Encyclopedia Frown – Phantomwise

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Das Duo Encyclopedia Frown kommt aus der philippinischen Hauptstadt Manila, ihre Debüt-EP kann mit minimalistischem, bis auf die Knochen abgemagertem Postpunk überzeugen, der dafür stellenweise aber auch erstaunlich melodisch daherkommt.


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Drahla – Fictional Decision

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Vielversprechende Debütsingle eines Trios aus Leeds. Besonders der Titeltrack lässt aufhorchen, wie er im Midtempo durch einen abgehangenen Indierock-Groove schlendert, der dann durch punktgenau platzierte Noise-Eruptionen aufgebrochen wird.

Male Bonding – Headache

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Mit Male Bonding aus London hatte ich eigentlich ja nicht mehr gerechnet, nach über fünf Jahren Funkstille. Und plötzlich ist vor zwei Wochen kommentarlos diese Platte aufgetaucht. Selbstveröffentlicht, ohne Ankündigung oder jeglichen Promowirbel. Es wird darüber spekuliert, ob’s die Band jetzt noch gibt, oder ob das hier ihr Abschiedsalbum sein könnte.
Wie dem auch sei, ihr Sound hat sich ganz schön gewandelt. Etwas langsamer ist das ganze geworden, ganz schön düster und durchweg sehr Grimmig im Vergleich mit früheren Werken. Die Euphorie der alten Platten ist nur noch selten zu spüren, überwiegend einem beißenden Gefühl der Ernüchterung gewichen.



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Spotting – Demo

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Schön garagig angekratzter Postpunk auf diesem Demo von Spotting aus Melbourne.



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Casper Skulls – Lips & Skull

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Auf ihrem zweiten Kurzspieler lassen Casper Skulls aus Toronto die Stoner-Elemente hinter sich, die auf der letztes Jahr erschienenen King Of Gold 7″ noch deutlich zu hören waren. Stattdessen gibt es hier Indierock zu hören, der seine fühler auch ein wenig in Richtung Psychedelic und Postpunk ausstreckt.


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