E – Untie Me

Negative Work erscheint am 25. Mai auf Thrill Jockey.

Warm Bodies – Warm Bodies

Nach zwei ziemlich irren Tapes im letzten Jahr sind die Warm Bodies aus Kansas City jetzt mit ihrem ersten Langspieler bei Erste Theke Tonträger aufgeschlagen, wo denn auch sonst? Darauf gibt’s ihren Sound zum ersten mal mit vergleichsweise hochfidelen Produktionswerten zu hören, aber glücklicherweise bleibt ihr aufgekratzter Garagepunk so zerzaust wie ein nasser Hund, flutschig wie ein ebensolches Stück Seife. Und was Frontfrau Olivia Gibb sich morgens in den Kaffee tut, davon hätte ich gerne auch etwas ab.



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End Time – End Time

Postpunk der sehr zugänglichen, melodischen Machart gibt es auf der ersten EP von End Time aus San Francisco zu hören, der manchmal einen leicht psychedelischen Unterton aufweist und Anklänge an Mission Of Burma, Obits und den 90er Dischord Sound mitbringt.



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Numb.er – Again

Goodbye erscheint am 25. Mai auf Felte.

Casanovas In Heat – Twisted Steel, Sex Appeal

Die Bostoner Band hat im Januar ihre letzte Show gespielt, direkt im Anschluss ist aber noch via Katorga Works ihr erstes und einziges Album erschienen, das bereits Anfang 2015 unter der produzierenden Hand von Ben Greenberg aufgenommen wurde. Das stellt sich als ein kraftvolles Powerpop-Paket heraus, das den Geist alter Helden wie den Replacements, Hüsker Dü oder Moving Targets wieder aufleben lässt.



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The Estranged – Frozen Fingers 7″

The Estranged haben jetzt ja auch schon ein paar Jahre nichts mehr von sich hören lassen. Auf ihrer neuen 7″ – wie gewohnt beim bremer Label Sabotage Records erschienen – setzt die Band aus Portland zumindest auf der A-Seite die Marschrichtung des letzten Albums fort und vermischt düstere Postpunk-Atmosphäre mit 80er Power-/Schrammelpop und dieser ob ihrer Herkunft wohl unvermeidlichen Wipers-Kante. Ungewohnter, aber nicht weniger gelungen ist dann die B-Seite World Of Birds, eine folkige Ballade die ursprünglich den 60ern und der mir ehrlich gesagt gänzlich unbekannten holländischen Freakbeat/Garage/Psychedelic Band Q65 entstammt. Nederbeat ist für mich noch unerschlossenes Terrain.

Lithics – Excuse Generator

Mating Surfaces erscheint am 25. Mai auf Kill Rock Stars.

Melting Walkmen – Daylight Savings

Auf Album Nummer drei der Kopenhagener Band tritt der schummrige Postpunk der Vorgänger zunehmend in den Hintergrund, dafür wird der schrammelige Indierock-Faktor umso stärker betont. Das hat immer wieder mal was von ganz alten Dinosaur Jr, Flesh World oder Beast Fiend, schlägt in diesem Rahmen aber nach wie vor durchgehend sehr betrübliche Töne an.



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Wax Chattels – Stay Disappointed

Wax Chattels erscheint am 18. Mai auf Captured Tracks.

Lysol – Teenage Trance / Chemical Reaction

Mit ihrer neuen 7″ (?) auf Neck Chop Records feuert die Band aus Seattle mal wieder zwei unaufhaltsam vorwärts schiebende Garagepunk-Attacken ab, für die man eigentlich einen Waffenschein benötigt.

Red Hare – Affirmation

Little Acts of Destruction erscheint am 11. Mai auf Dischord Records.

Goya – Goya Is A Dead Man

Die neuseeländische Noiserock-Combo bleibt sich selbst auf ihrem ersten Langspieler weitgehend treu; wenn überhaupt ist ihre Musik noch ein gutes Stück kantiger geworden, der allgemeine Tonfall grimmiger, die Songs ausufernder. Da gibt’s nix dran auszusetzen.



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Hit Bargain – Capitulate

Potential Maximizer erscheint am 11. Mai auf Buzz Records.

Rolex – R Tape / O Tape / L Tape

Die ersten drei in einer Reihe von Cassingles dieser Band aus Los Angeles wissen ausgesprochen gut zu gefallen mit einem Hybrid aus Post- und Garagepunk, der z.B. etwas an Reality Group oder Lipups erinnert, gelegentlich auch mal an die ganz frühen Slovenly.