Grow Rich - Senen Lempuyangan

Hin­ter dem Namen Grow Rich ver­birgt sich das Solo­pro­jekt eines gewis­sen Abdur Rahim Latada aus Jakarta, Indo­ne­sien. Musik­nerds über drei­ßig kön­nen sicher nicht anders, als anläss­lich sei­ner zwei­ten EP ein wenig nost­al­gisch zu wer­den, denn die weckt Erin­ne­run­gen an jede Menge alte Bands, die vor allem im Laufe der 90er für melo­di­schen Lärm stan­den. Das klingt zu Beginn etwas als trä­fen alte Jaw­brea­ker auf das Geschram­mel von The Wed­ding Pre­sent und den Power­pop von Mega City Four. Auch die Indie­rock-Klas­si­ker von Super­chunk und Seam sind da irgendwo im musi­ka­li­schen Gen­pool vor­han­den und der Gitar­ren­sound hat eine leicht shoega­zige Qua­li­tät, pro­vo­ziert Ver­glei­che zu frü­hen Ride oder Swer­ve­dri­ver. Und nicht zuletzt fin­det sich dann auch ein Bezug den eupho­ri­schen Hym­nen aktu­el­ler Bands á la Japan­dro­ids und Beach Slang wie­der. Da geht was.



Ähnlicher Lärm:
Cende - Cende Indie Rock aus New York, der mit sei­ner power­pop­pi­gen Surf­me­lan­cho­lie Erin­ne­run­gen an das Debüt­al­bum von Sur­fer Blood weckt, aller­dings um einen deut­li­chen Gara­gen­vibe ange­rei­chert. EP by CENDE EP by CENDE
Xetas - Silence /​​ The Kni­ves Auch auf Austin's 12XU Records erschien die­ses sie­ben­zöl­lige Dings der eben­falls dort behei­ma­te­ten Xetas. Der erste Track klingt so etwas nach Saints mit einem deut­li­chen Schlen­ker in Rich­tung Post­core/-punk. Die Flip klingt dann mehr als hät­ten letz­tere sich ein biss­chen X an Bord geholt. Sowoh…
Futuro - Hábi­tos Ruins Aus­ge­zeich­ne­ter Post­punk/-core aus São Paulo. Klingt ein biss­chen so wie gebün­delte Cri­mi­nal Code und The Est­ran­ged, denen man eine ordent­li­che Hard­core­spritze ver­passt hat. Hábi­tos Ruins by Futuro Hábi­tos Ruins by Futuro Hábi­tos Ruins by Futuro