Leavings - Assemblage

Nach der aus­ge­zeich­ne­ten Sel­l/S­hark-Sin­gle im vor­letz­ten Herbst ist jetzt das Debüt­al­bum die­ses Trios aus Bris­bane am Start und über­trifft locker meine nicht gerin­gen Erwar­tun­gen. Ange­sie­delt im Span­nungs­feld von melo­disch-melan­cho­li­schem Indie Rock und Noise Pop haben Lea­vings ein sorg­sam kon­stru­ier­tes Werk aus einem Guss, mit epi­schen Momen­ten und von hoher emo­tio­na­ler Inten­si­tät geschaf­fen. Eine die­ser sel­ten gewor­de­nen, in sich geschlos­se­nen Plat­ten, die wirk­lich als Album funk­tio­nie­ren (aber ebenso gut als ein­zelne Songs). Das kann mal an die Welle von Noi­se­pop-Duos vor eini­gen Jah­ren á la Solids, Play­lounge, Anda­lu­cia oder Ter­ro­rista, an das über­le­bens­große Drama des noch fri­schen High Signs-Albums erin­nern. Der bereits von der EP bekannte Über­song Sell hat ein biss­chen was von Piles und immer wie­der kom­men Anklänge an alte Fly­ing Nun-Acts und jün­gere Bands die­ser Tra­di­tion wie etwa Sea­fog, Surf Fri­ends und T54 durch.


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