Gloin - Shoot to Kill

We Found This er­scheint am 21. Ok­to­ber auf Mo­th­land.

Verspannungskassette #42 (C-60)

Sick Thoughts Ho­le In The Wall
Bart and the Brats Con­stant Non­sen­se
Mo­ral Pa­nic Big Fi­sh
Is­ma­tic Gu­ru Mil­li­me­ter
Big Screen Pat Sa­gat
C.P.R. Doll Big DNA 2030
Pat and the Pis­sers Blind Au­to­no­my
Dis­co­very Pre­scrip­ti­on
Shiv­ved Just The Sa­me
Lea­king Head Left 2 Rot

Church­go­e­rs Left Blind
Cold Brats Cli-Check-Ma­te
Mazmor­ra Fin Del Mun­do
DOR Cinz­as
Krul Moon
Los Darks Te Echo Hu­mildad
Ex­po­se Mo­ti­ve
Flash Sen­ten­cia­do
Me­mo PST Pigs RV
Frust­wut Frust­wut

Coded Mar­king Imo­va­ne
Ita­lia 90 Mag­da­le­ne
To­tal Luck Ram­ble
Pu­blic Plea­su­re Shel­ley Duvall's Ci­ga­ret­te Ash
Die! Die! Die! Smel­ter
Soft Shoul­der Not Roll­mop, Sa­tay, nor Kor­ma

The Shea­ves Sa­tu­ra­ti­on In­duc­tion
No Knuck­le I Just Want A Pie­ce
Fake In­dia­ns What goes on
S.U.G.A.R. Heart­brea­ker
Mo Tro­per I’m The King of Rock ‘n Roll

Sick Thoughts - Heaven Is No Fun

Ich den­ke Drew Owen aka Sick Thoughts muss ich hier schon lan­ge nicht mehr vor­stel­len, jetzt wo der Typ schon seit 'nem knap­pen Jahr­zehnt ei­ne all­ge­gen­wär­ti­ge Haus­num­mer in der Ga­ra­gen­sze­ne ist. Sei­ne 2018 er­schie­ne­ne letz­te, selbst­be­ti­tel­te LP darf jetzt schon als Gen­re-Klas­si­ker gel­ten aber mit sei­nem neu­es­ten Streich legt der gu­te noch mal deut­lich ei­nen drauf und hat da­mit wohl sein de­fi­ni­ti­ves Meis­ter­werk er­schaf­fen. Die star­ken 77er Vi­bes der letz­ten 7" Poor Boys /​ Drug Rock fin­den hier ih­re Fort­set­zung in ei­nem über je­den Zwei­fel er­ha­be­nen Bat­zen neu­er Songs, die auch sei­ne bis­her sti­lis­tisch ab­wechs­lungs­reichs­te Ma­chen­schaf­ten dar­stel­len - auf­fäl­ligs­te Neue­rung da­bei sind dies­mal ver­sin­zel­te Schlen­ker in Rich­tung von 70er Hard-, Glam- und Slea­ze Rock in Songs wie Sub­ma­chi­ne Love und Rich Kid. Auf je­ne wies ja schon schon die Vor­ab­sin­gle Mo­ther I Love Sa­tan deut­lich hin, die jetzt auch schon als zeit­lo­ses Prach­stück der ge­schmack­vol­len Teu­fels­an­be­tungs­mu­sik ih­re Fuß­no­te in der Pop­ge­schich­te ver­dient hat.

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Oog Bogo - Coyote Loves The City At Night

Beat Ses­si­on Vol. 12 er­scheint am 16. Sep­tem­ber auf Shout Re­cord­ings.

S.U.G.A.R. - II

Nach ei­nem noch et­was durch­wach­se­nen Erst­ling im letz­ten Jahr ist das neu­es­te Al­bum der Ber­li­ner mal ein mas­si­ver Sprung nach vor­ne in so ziem­lich je­der Hin­sicht - die Song­sub­stanz ist hier durch­weg ers­te Wahl und spie­gelt sich in ei­ner wuch­ti­gen, tigh­ten Per­for­mance, fest­ge­hal­ten in ei­nem Mid-Fi Sound der ih­nen eben­falls deut­lich bes­ser steht. Sound­mä­ßig be­dient man sich klar aus ei­ner lan­gen Ab­stam­mungs­li­nie des Pro­to- und old­schoo­li­gen Ga­ra­ge Punk - of­fen­sicht­lich na­tür­lich Stoo­ges, MC5 oder De­ath und nicht we­ni­ger pro­mi­nent gu­cken auch Dead Moon und et­was Wi­pers um die Ecke. Be­son­ders schei­nen aber aus­tra­li­sche Bands wie Saints, Ra­dio Bird­man, Sci­en­tists ih­re Spu­ren zu hin­ter­las­sen, ganz zu schwei­gen von dem Fuz­z­punk One-Hit-Won­der God, das sei­ner­zeit schein­bar über die Lauf­zeit ei­ner ein­zi­gen gött­li­chen A-Sei­te auf­flamm­te und aus­brann­te, um dann nie mehr des­sen Klas­se zu er­rei­chen. S.U.G.A.R. hin­ge­gen zei­gen noch kei­ne Ab­nut­zungs­er­schei­nun­gen son­dern lie­fern hier acht mal ast­rei­ne Qua­li­tät oh­ne Aus­fäl­le.

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Flash - Flash

Ei­ne un­ge­wohnt nied­ri­ge Schlag­zahl hat die jüngs­te Ver­öf­fent­li­chung bei La Vi­da Es Un Mus Dis­cos, ei­nem La­bel das sonst eher mit den un­ge­müt­li­chen ex­tre­men des Hard- und Post­core be­schäf­tigt ist - das De­büt­al­bum die­ser bas­ki­schen Band kommt mit ei­nem zeit­ge­mä­ßen Lo­Fi-Ap­peal da­her, ei­ner im­mer et­was ver­bo­ge­nen Äs­the­tik und ei­nem Mil­chi­gen (will ge­ra­de­zu sa­gen: Wart­t­man-es­ken) Klang­bild in dem nicht im­mer ganz klar ist ob da jetzt 'ne Gi­tar­re wie ein Syn­th klingt oder ein Syn­th wie 'ne Gi­tar­re. Gut klingt's auf je­den Fall. Wäh­rend ihr ver­spiel­ter, me­lo­di­scher Style durch­aus was von ak­tu­el­len Bands wie Pro­son Af­fair, Ali­en Nosejob's Hardcore-7"s Be­ta Ma­xi­mo oder Al­ga­ra hat, ist gleich­zei­tig aber auch ein ro­her, au­then­ti­scher 80er Hard­core-Un­ter­ton mit da­bei, ge­würzt mit ge­le­gent­li­chen 90er Emo­core-Mo­men­ten und ei­ner un­ter­schwel­li­gen Do­sis Oi!.

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Mo Troper - MTV

Fuck ist das 'ne star­ke Plat­te ge­wor­den, da­mit hat­te ich so nicht ge­rech­net - ein kla­rer An­wär­ter für's bes­te Power­pop-Al­bum in die­sem Jahr. Wie ei­ne selt­sa­me Egg­folk-Ver­wün­schung der Re­so­nars oder Be­vis Frond, ver­sprüht das aber auch ei­ne ähn­lich ver­träum­te Me­lan­cho­lie á la Lost Bal­loo­ns und ein­zel­ne Kleck­se von frü­hen Gui­ded By Voices, Soft Boys, Ho­ney Ra­dar oder Woo­len Men ver­voll­stän­di­gen das Bild. Da­bei kann selbst die ver­schro­bens­te Lo­Fi-Äs­the­tik nicht da­von ab­len­ken, dass hier gran­dio­se Song­wri­ting-Qua­li­tä­ten das tra­gen­de Ele­ment sind.

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Bart and the Brats - Bart and the Brats

Der zwei­te Lang­spie­ler der Fran­zo­sen Bart And The Brats ist ein vol­les Fass der su­perg­rad­li­ni­gen und simp­len Ga­ra­ge Punk-Ek­sta­se, ver­setzt mit et­was '77er Spreng­stoff und ge­fähr­li­chem Ohr­wurm­po­ten­zi­al. Da gibt's nichts all­zu schlau­es oder ori­gi­nel­les an ih­rer Mu­sik, statt­des­sen aber ei­ne mit­rei­ßend pri­mi­ti­ve En­er­gie ir­gend­wo zwi­schen Buck Bil­oxi and the Fucks, The Spits, The Uglies und Sick Thoughts.

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Big Screen - Demo

Ei­ne hand­voll hoch­brenn­ba­rer Lärm­tta­cken aus glei­chen Tei­len Ga­ra­ge- und Hard­core­punk mit dem ge­wis­sen un­ge­stü­men et­was aus KBD-En­er­gie - ein ro­her Ge­nuss nicht zu­letzt für Freun­de von so Ge­döns á la Fried E/​m, To­tal Sham, Laun­cher, Mo­dern Needs oder Frea­kees.

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C.P.R. Doll - Music For Pleasure

Das De­büt-Tape ei­nes Du­os aus Perth be­stehend aus Ty­pen die man an­sons­ten von Ghoulies und Ab­or­ted Tor­toi­se kennt… klar tritt das Arsch! Ein Lo­Fi-mä­ßi­ger DIY Ga­ra­ge Punk-Vi­be trifft auf et­was me­lo­di­sche '77er Sim­pli­zi­tät, lässt sich da­bei aber auch ab und an mal ins kon­tem­po­rä­re Post Punk- und Ei­er­kopf-Ge­wäs­ser trei­ben. Raus ist das Zeug auf Good­bye Boo­zy und Un­der The Gun Re­cords, wür­de aber auch wie Arsch auf Ei­mer ins Wart­t­man-Ge­he­ge rein­pas­sen, da­her ist es ver­mut­lich auch kein Zu­fall, dass hier ei­ne sonst als Kopf von Tee Vee Re­pair­man und Sa­ta­nic To­gas be­kann­te In­ven­tar­num­mer et­was krea­ti­ven In­put bei­gesteu­ert hat.

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