Patti – Patti

Patti - Patti

Ach je, wie soll ich das denn schon wie­der beschrei­ben? Okay… der Tel­ler­rand von Patty aus Oak­land reicht von post­pun­ki­gem Gara­gen­zeug á la Par­quet Courts oder Ura­nium Club auf der einen Seite – hin zu einem eklek­ti­schen Mix aus Post-Reunion Mis­sion Of Burma meets Minu­te­men meets Shud­der To Think auf der anderen.Irgendwo im Chaos ver­steckt kann man auch noch etwas Devo und B52’s aus­ma­chen. Klingt gut? Klingt gut.



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Abstract Sense – No Signal

Abstract Sense - No Signal

Sehr gei­ler Krem­pel aus der Tür­kei. Ich mag mir gar nicht aus­ma­len, wie beschis­sen die Rea­li­tät sich für die Sub­kul­tur dort gerade anfüh­len muss. Abs­tract Sense ist jeden­falls ein Solo-Record­ing­pro­jekt von Ozan Bodur aus Istan­bul und seine mit mini­ma­lem Gerät auf­ge­nom­mene erste EP zieht mich schnell auf seine Seite. Irgendwo im Bal­lungs­raum von old­schoo­li­gem Indie­rock, Noise und Punk zuhause, ver­sprüht das starke 90er Sonic Youth Vibes und sein Gitar­ren­spiel hat beson­ders in den letz­ten zwei Songs die­sen gewis­sen Wipers-Touch. Da nehm ich doch gleich ein vol­les Pfund von mit!


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R. Clown – Doc Told Us to Meet at 5029 York Blvd. for a Very Very Special Night of „Lights! Camera! Action​!​“ or Wowee! The City Sure is Scary

R. Clown - Doc Told Us to Meet at 5029 York Blvd. for a Very Very Special Night of "Lights! Camera! Action​!​" or Wowee! The City Sure is Scary

Die fluffi­gen Synth-Gara­gen­vi­bes auf die­sem schnie­ken Tape kamen mir auf Anhieb bekannt vor und aus­nahms­weise lag ich mit mei­ner Ver­mu­tung sogar rich­tig: Wir haben es hier mit einer wei­te­ren – dies­mal etwas Synth-las­ti­ge­ren – Band um S.B.F.- und Race Car-Front­mann Ray­mond Schmidt zu tun. Ihre erste EP ent­hält den Audio­mit­schnitt ihrer ziem­lich gei­len Per­for­mance bei High­land Park TV, die es auch als Video zu begut­ach­ten gibt. Die müss­ten bei uns mal zusam­men mit Puff! auf Tour gehen.


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Das alte Scheißjahr

Ja, ich weiß. Das kommt jetzt mal ordent­lich spät. Und eigent­lich wollte ich schon län­ger mal ein aus­führ­li­ches Update zum Stand der Dinge in Sachen 12XU vom Sta­pel las­sen, aber ehr­lich gesagt fehlt mir der­zeit sowohl die Zeit als auch die Geduld dazu. Des­halb werde ich hier ein­fach mal im Schnell­durch­lauf ein paar Ein­drü­cke, Infos, Bits and Pie­ces los.

First things first:

Das Musikjahr 2017.

Ich musste mir zum Jah­res­ende viel Geheule anhö­ren über ein sehr schwa­ches Jahr 2017. In der Tat hat letz­tes Jahr nie­mand eine musi­ka­li­sche Revo­lu­tion im Rock’n’Roll aus­ge­löst, aber mal ehr­lich: Wann ist das denn zum letz­ten mal pas­siert? Punk und Noise und Wha­te­ver-Core bewe­gen sich im gemäch­li­chen Tempo wei­ter, aber sie bewe­gen sich. Über­all auf der Welt sind ten­den­zi­ell eher kleine, aber intakte Musik­sze­nen am Start und ich kann mich nicht über man­gelnde Qua­li­tät beschwe­ren. Über­haupt ist mir – zumin­dest was die Musik angeht – noch kein schlech­tes Jahr begeg­net. Man muss nur die Augen auf­hal­ten und selbst nach dem guten Zeug wüh­len.

Und genau da liegt glaube ich der Hund begra­ben. Die eta­blier­ten Maga­zine inter­es­sie­ren sich halt nicht mehr für Lärm, Punkt. Viele der 12XU-rele­van­ten Blogs haben mit der Zeit dicht gemacht und es ist schon etwas erschre­ckend, wie schnell einst­mals aben­teu­er­lus­tige Maga­zine á la Pitch­fork und Impose den Bach run­ter­ge­gan­gen sind und ihrer ursprüng­li­chen Leser­schaft den Rücken zuge­wandt haben. Klar kann man da den Ein­druck bekom­men, dass in den Kel­lern und Pro­be­räu­men nicht mehr viel geht. Neue Musik zu ent­de­cken fühlt sich auch für mich immer mehr nach Arbeit an, weil nie­mand mehr dabei hilft, die Ver­öf­fent­li­chungs­flut vor­zu­fil­tern. Und jetzt kommt mir nicht mit Fake­book, Shit­ter und ande­ren Kon­zer­nen, die das ganze Web zu ver­schlu­cken dro­hen. Ich hab ehr­lich die Schnauze voll davon und über­lege ernst­haft, im Laufe des Jah­res alle Accounts zu löschen. Das ist zwar irgend­wie auch scheiße, weil mir da ein sehr zen­tra­ler Kom­mu­ni­ka­ti­ons­ka­nal ver­lo­ren geht. Aber irgend­wer muss ja mal den Anfang machen. Ich hab prin­zi­pi­ell ja nix gegen Soziale Netz­werke. Wie wär’s, wenn alle ein­fach mal auf Dia­spora umsat­teln? Da muss man sich nicht von ätzen­den Kon­zer­nen ins Bier pis­sen las­sen.

Aber ich komme vom Thema ab: Die Musik.
Ich mach hier jetzt keine Bes­ten­liste, das halte ich eh für Murks. Musik zu ran­ken ist immer wie Äpfel mit Mikro­chips zu ver­glei­chen. Statt­des­sen hab ich ein­fach mal ohne den Anspruch auf Voll­stän­dig­keit ein paar Ver­öf­fent­li­chun­gen raus­ge­pickt, die bei mir einen blei­ben­den Ein­druck hin­ter­las­sen haben. Kann durch­aus sein, dass irgendwo noch etwas vom Vor­jahr dabei ist. Ich check das jetzt nicht ein­zeln ab, ok? Auch die Kate­go­ri­sie­rung ist grund­sätz­lich ja immer Bull­shit und liegt außer­dem im Auge des Betrach­ters. Viel will ich dazu auch nicht schrei­ben, ihr müsst schon selbst auf die Links kli­cken.

Okay, here goes…

In einer eige­nen Liga spie­len der­zeit die zuneh­mend gott­glei­chen Pro­tom­ar­tyr, die ein­fach jedes biss­chen Auf­merk­sam­keit ver­dient haben, das ihnen inzwi­schen auch ent­ge­gen gebracht wird. Nuff said.

Post Punk
Wirk­lich aus den Socken gehauen – und das auf ziem­lich unter­schied­li­che Weise – haben mich letz­tes Jahr die Plat­ten von Nega­tive Space, Ita­lia 90 und Beha­vior. Beson­ders letz­tere möchte ich euch noch mal ganz beson­ders ans Herz legen, denn es ist echt kri­mi­nell, wie wenig diese – zuge­ge­ben, recht sper­rige – Platte bis­her beach­tet wurde. Außer­dem gab es unter ande­rem noch unver­schämt starke Alben von Insti­tute, Shit Giver, Sie­vehead, Death Stuff und Dasher.

Power Pop, Melo­di­scher Indie­rock & Noise Pop
Abso­lute Nach­hol­pflicht besteht für alle, die die neuen Plat­ten von Bed Wet­tin‘ Bad Boys, Michael Beach oder Lost Bal­lons noch nicht begut­ach­tet haben. Außer­dem gab’s da noch exzel­len­tes Zeug u.a. von Mons­ter Trea­sure, Land­li­nes, Molly, Mil­ked, Par­do­ner.

Garage Punk
Wirk­lich gut in die Scheiße haben 2017 Jack­son Reid Briggs und seine Hea­ters mit gleich zwei ver­dammt gei­len Alben gehauen (#1, #2). Müsste ich mich für ein Gara­gen-Lieb­lings­al­bum ent­schei­den, dann wür­den wohl die wun­der­bar schrä­gen Wireheads und ihr bis­lang stärks­tes Album den gol­de­nen Arsch­tritt mit Exo­ten­bo­nus bekom­men. Der uner­müd­li­che Con­nie Vol­taire (Neo Neos, etc.) hat mich auch mal wie­der mit einer gan­zen Reihe von Kurz­spie­lern des­ori­en­tiert. Und dann waren da zum Bei­spiel noch: David Nance, The Cow­boy, Vaguess, Wild Rose, Plax.

Hard­core Punk
Hard­core ist ja gene­rell nicht so meine Kern­kom­pe­tenz, aber Arse und ROHT haben mir ganz ordent­lich in die Klö­ten getre­ten. Außer­dem brach­ten Anxiety und Acrylics mit Nach­druck meine Zehen­spit­zen zum wip­pen.

Noise Rock /​ Post­core
Star­kes Zeug gab’s – neben vie­len ande­ren Bands – von Idles, Meat Wave, Lardo, Pile, Piles, Tunic.

So, und das kratzt noch nicht mal an der Ober­flä­che. 2017 war genau so gut wie jedes andere Jahr. Außer dass halt alles scheiße war, aber das wisst ihr ja selbst.

Das Blog

Hmm, joa. War ein schwie­ri­ges Jahr, in dem sowohl mein Zeit- als auch mein Finanz­bud­get emp­find­lich zusam­men­ge­schrumpft ist und ich mich zwi­schen­zeit­lich schon fra­gen musste, ob ich die Kos­ten für das Betrei­ben eines Blogs mit ange­schlos­se­nem Radio (90% des Gel­des geht dabei für digi­tale Musik­käufe drauf) über­haupt noch wup­pen kann. Es wird sehr eng, aber es geht gerade eben noch. Außer­dem wird die Situa­tion mit­tel­fris­tig wohl auch nicht viel schlech­ter wer­den.

Zwei mal hab ich dem Blog ein neues Aus­se­hen ver­passt, dabei zwei The­mes ver­schlis­sen, nach dem zwei­ten Anlauf war ich zufrie­den. Von Blogs erwar­tet man heut­zu­tage ja schein­bar, dass sie alle knall­bunt und über­la­den aus­se­hen und gene­rell fast unbe­nutz­bar sind. Da wird es inzwi­schen schon schwie­rig, ein tech­nisch zeit­ge­mä­ßes, mini­ma­lis­tisch aus­se­hen­des und den­noch anpas­sungs­fä­hi­ges Theme im klas­si­schen Blog­lay­out zu fin­den. Am Ende hab ich mal etwas Geld für das eigent­lich viel zu kom­plexe Divi Theme aus­ge­ge­ben und sozu­sa­gen die Fliege mit ’nem Amboss erschla­gen. Die Fliege ist jetzt tot. Trotz­dem wird es Zeit, dass ich mir mal ein paar grund­le­gende PHP-Kennt­nisse zulege.

Die Leser­zah­len sta­gnie­ren. Was will man auch erwar­ten in Zei­ten, in denen vom Blogster­ben schon gar nicht mehr gere­det wird, weil Musik­blogs inzwi­schen weit­läu­fig als totes Medium gese­hen wer­den. Ich glaube es sind jetzt ein­fach ein paar Jahre, durch die man sich halt durch­bei­ßen muss und in denen eigent­lich alle Medien von gewal­ti­gen Umbrü­chen geschüt­telt und bedroht sind. Ich mach ein­fach wei­ter. 12XU ist das kleine biss­chen DIY das ich drauf habe und ich hatte eh nie vor, die gro­ßen Mas­sen zu errei­chen.

By the way…
Heute rufe ich den Start Your Own Fuck­ing Music Blog Day aus. Also los, macht. Ich will eure Blogs lesen!

Und das bringt mich zum Thema…

Die Blogs der anderen

Wie gesagt, ziem­li­cher Kahl­schlag. Ich freue mich aber sehr, dass Manie­ren­ver­sa­gen wie­der am Start ist. Ack! Ack! Ack! hat mich regel­mä­ßig zum lachen, nach­den­ken, mit den Augen rol­len und gute Musik hören gebracht. Und die RRR­SoundZ-Crew ist nach wie vor ein hoch­ge­schätz­ter sub­kul­tu­rel­ler Gegen­pol zu mei­ner doch sehr gitar­ren­las­ti­gen Aus­rich­tung.
Inter­na­tio­nal hat sich auch nicht so viel getan, aber immer noch finde ich regel­mä­ßig gutes Zeug z.B. bei Gimme Tin­ni­tus, iamt­he­least­ma­chia­vel­lian, The Mad Macke­rel, Heart­brea­king Bra­very, Dusted & Social.

12XU Radio

Das alte Scheißjahr

Viel­leicht haben es nicht so viele mit­ge­kriegt, aber den 12xu Radio­stream habe ich neu­lich mal ordent­lich gene­ral­über­holt. Vor­aus­ge­setzt es ist gerade kein Strom- oder Inter­net-Aus­fall, wird das Zeug jetzt nicht mehr vom Laut.fm-Server aus­ge­spielt son­dern kommt aus mei­nen eige­nen vier Wän­den. Der ganze Krem­pel läuft auf einem Odroid XU4 (sozu­sa­gen ein Raspberry Pi mit mehr Wumms), die Musik liegt auf einer exter­nen Fest­platte und mög­lich macht’s die Skript-basierte, freie Strea­m­au­to­ma­ti­ons-Soft­ware Liquid­soap.

Nicht nur ist das Musik­pro­gramm – der­zeit grob ein­ge­teilt in Neu­hei­ten, Clas­sics und alles andere aus dem 12XU-Archiv – jetzt anders gewich­tet; es gibt auch end­lich ver­nünf­tige Über­gänge. Hat lan­ges Schrau­ben an den Skrip­ten gebraucht bis das nach mei­nen Vor­stel­lun­gen funk­tio­nierte, aber ich finde jetzt kann sich das echt hören las­sen. Es klingt end­lich mehr nach einem Radio als nach einer Play­list. Geblie­ben sind lei­der die ätzen­den Wer­be­blö­cke und da ich mir auch in abseh­ba­rer Zeit keine eigene Gema/GVL-Lizenz leis­ten kann, muss das wohl auch so blei­ben. Sorry.
Des wei­te­ren bin ich gerade dabei, das bis­her etwas küm­mer­li­che Klas­si­ker-Archiv ordent­lich auf­zu­boh­ren und es wird in Zukunft mehr, viel­sei­ti­ge­ren und durch­aus auch obsku­re­ren old shit zu hören geben. Also hört ruhig mal rein!

Die monat­li­che Radio­show zu pro­du­zie­ren macht mir immer noch rich­tig Spaß, ist aber auch jedes mal ein ganz schö­ner Kraft­akt, nach dem ich erst mal einen Tag Ruhe brau­che.

Das Syn­di­ca­tion-Gedöns läuft auch lang­sam aber sicher an. Der­zeit läuft die Show auf vier ande­ren Sta­tio­nen. Zuerst dachte ich den Scheiß will kei­ner haben. Aber nach und nach kom­men die Buchun­gen rein, ver­mut­lich hat die junge Syn­di­ca­tion-Platt­form Radiosendungen.com auch noch nicht so den Bekannt­heits­grad. Das wird aber noch. Die 12XU-Show ist da ja auch ein ziem­li­cher Exot.
Falls noch wer Bock hat den Krem­pel aus­zu­strah­len, möge er sich ein­fach bei mir mel­den.

…und 2018?

Wird vorraus­sicht­lich genau so ein depri­mie­ren­des Drecks­jahr wie das alte. Ziem­lich bald wird mir mal der Hals auf­ge­macht und min­des­tens 3/​4 mei­ner Schild­drüse raus­ge­puhlt. Also nicht wun­dern, wenn hier zwi­schen­zeit­lich mal wie­der etwas Funk­stille ein­kehrt. Mit etwas Glück bin ich danach wie­der etwas bes­ser zu gebrau­chen und krieg auch das Blog leich­ter gewuppt. Irgend­wie krie­gen wir 2018 schon rum.

Fernando And The Teenage Narcs – Last Dance With Mary Jane (Cuz I’m Bustin‘ Dope Smokers)

Fernando And The Teenage Narcs - Last Dance With Mary Jane (Cuz I'm Bustin' Dope Smokers)

Bei Fer­nando And The Teenage Narcs han­delt es sich um nicht weni­ger als das Solo­pro­jekt von Vinny Vaguess, bes­ser bekannt aus sei­ner Band Vaguess. Auf sei­ner bereits zwei­ten EP in die­sem Jahr gibt es mal wie­der den erwar­tungs­ge­mäß gei­len, wun­der­bar beschä­dig­ten Garage Punk zu hören.



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Traumatologia – C​.​C.

Traumatologia - C​.​C.

Die aktu­elle digi­tale Sin­gle vom New Yor­ker Solo­künst­ler Zol­tán Sindhu aka Trau­ma­to­lo­gia (der wie’s scheint auch bei den Indie­ro­ckern Pom Pom Squad für den Bass zustän­dig ist) kommt nach zwei auf den ers­ten Blick deut­lich nebu­lö­se­ren, von dich­ten Nebel­wän­den, sinis­te­ren Stim­men und ver­dräng­ten Erin­ne­run­gen durch­zo­ge­nen EPs gera­dezu vor wie eine Pop­sin­gle. Greif­ba­rer als bis­her gewohnt, ver­lie­ren die zwei neuen Songs aber kei­nes­wegs ihren Blick auf die dunk­len Orte der Psy­che, die nach wie vor zwi­schen den Schich­ten aus Noise und Melo­dien ihr Unwe­sen trei­ben.

Die ers­ten bei­den EPs waren wie ein schwar­zer Abgrund, in den man erst mal ver­sin­ken, sich an die Dun­kel­heit gewöh­nen musste um die Schön­heit darin zu erken­nen. Hier nähert sich Sindhu schein­bar von der ande­ren Seite her. Die Musik wirkt im ers­ten Moment ein­la­dend und far­ben­froh, offen­bart erst nach und nach die Risse, den Ver­fall, die Wun­den die sich dahin­ter ver­ber­gen. Alle drei bis­he­ri­gen EPs tra­gen diese Gegen­sätz­lich­keit in sich, ohne jemals stump­fen Elends­tou­ris­mus zu betrei­ben. Es ist die mal offen­sicht­li­che, mal im Dun­keln ver­bor­gene Wärme und Mensch­lich­keit, die mich an die­ser Musik so fas­zi­niert und sie aus der gro­ßen Masse her­vor­hebt.

Trau­ma­to­lo­gia gehört der­zeit zu den inter­es­san­tes­ten Pro­jek­ten im Dunst­kreis von Noise, Ambi­ent und elek­tro­ni­schen Klän­gen. Ich bin sehr gespannt, wohin die Reise noch gehen wird.

Powerplant – Quiet At Night

Powerplant - Quiet At Night

Mit ein biss­chen Ver­spä­tung poste ich dann mal noch das bereits im Herbst erschie­nene zweite Tape des Garage-/Syn­th­punk-Pro­jekts aus Lon­don. Den von mir schon anläss­lich der letz­ten EP bemüh­ten Ver­gleich zu Digi­tal Lea­ther meets Aus­mu­te­ants meets Gior­gio Mur­de­rer finde ich immer noch sehr tref­fend.



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Video Duct – Small Pets And Kitchenettes

Video Duct - Small Pets And Kitchenettes

Hier ist mal wie­der ein kru­der Bro­cken Lärm für fort­ge­schrit­tene Hörer. Oder für Hörer mit fort­ge­schrit­te­nem Dach­scha­den. Aus Colum­bia, Mis­souri kommt diese Band und erzeugt auf ihrem aktu­el­len Tape ein ange­piss­tes LoFi-Spek­ta­kel aus Noise, Garage und expe­ri­men­tel­lem Chaos, zwi­schen alten Bands á la Flip­per, Swell Maps und aktu­el­le­ren Ver­tre­tern wie Soup­cans oder City Yelps.



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Bikini Cops – Three 7″

Bikini Cops - Three 7"

Auch EP Num­mer drei der Bikini Cops aus Perth ist mal wie­der eine gebün­delte Gara­ge­punk-Atta­cke die­ser spe­zi­ell aus­tra­li­schen Mach­art, die ein­fach nur dumm und gera­de­aus rocken will, sich nicht so sehr um Fein­hei­ten schert. Wird nie alt, sowas. Oder viel­leicht wird es doch alt und ich merk’s nicht weil ich selbst schon lang­sam am ver­we­sen bin? Ja, ich glaub das ist es. Trotz­dem geil!


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