Bathouse - Chore

Bathouse er­scheint am 27. No­vem­ber auf Hap­piest Place Re­cords.

The Unknowns - Waste My Time

Not­hing Will Ever Stop er­scheint am 27. No­vem­ber auf Bar­gain Bin Re­cords.

Potpourri - Angels Dead End

Pot­pour­ri er­scheint am 30. Ok­to­ber auf Was­ted Tapes.

Liquid Face - Crumbling Structure

Qua­li­täts­wa­re von Good­bye Boo­zy Re­cords mal wie­der, wie ge­wohnt. Li­quid Face ist ein Pro­jekt von Cal Do­nald, der au­ßer­dem auch bei Draggs sei­ne Fin­ger drin hat, wo­bei die Klän­ge die­ser 7" noch ein Stück ver­spiel­ter da­her kom­men als der bis­he­ri­ge Out­put ge­nann­ter Band. Syn­th-/Ga­ra­ge Punk mit ge­wis­sen Par­al­le­len zu C57BL/​6, Sta­lins Of Sound, Puff! oder was auch im­mer Cruz So­mers ge­ra­de auf uns los­lässt (S.B.F., Race Car, etc…). Was die aus­tra­li­sche Sze­ne im spe­zi­el­len an­geht, wür­de das auch im Ka­ta­log von Wart­t­man Inc. ei­ne gu­te Fi­gur ma­chen.

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Mr. Teenage - Automatic Love

Die­se De­büt-7" ei­ner Band aus Mel­bourne trifft gleich beim ers­ten Ver­such mit­ten ins Schwar­ze und lässt ein über al­le Zwei­fel er­ha­be­nes Power­pop-Spek­ta­kel mit Ga­ra­gen­an­trieb von der Lei­ne. Kla­res Pflicht­pro­gramm z.B. für Be­wun­de­rer von Bad Sports oder Tom­my And The Com­mies.

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Septic Yanks - Septic Yanks

Ein wei­te­rer feuch­ter und mod­rig rie­chen­der Bat­zen aus hoch­kon­ta­mi­nö­sem Punk­scheiß, zu glei­chen Tei­len Ga­ra­ge Punk, KBD-mä­ßi­ge Schwei­ne­rei und Hard­core­punk der sehr al­ten Schu­le. Nicht ganz un­ähn­lich zu Li­quid As­sets, Fried E/​M oder Laun­cher.

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The Celetoids - Optic Nerve

Wo mir ih­re Pu­pal Sta­ge EP von 2017 noch et­was halb­gar rü­ber kam, ver­fei­nert das neu­es­te Tape der kroa­ti­schen Punks (mit Mit­glie­dern von Mo­dern De­lu­si­on an Bord) ih­ren Sound zu ei­nem deut­lich kon­sis­ten­te­ren Ge­nuss, der aus­ge­hend von ge­ra­de­aus ro­cken­dem Punk­zeug mal et­was in Rich­tung des KBD-in­spi­rier­ten Ga­ra­ge Punks von Laun­cher oder Frea­kees ten­diert, noch häu­fi­ger aber ei­ne Schei­be Kä­se bei me­lo­di­schen, Post­punk-af­fi­nen Grup­pen wie et­wa Red Dons, Xe­tas, Anxious Li­ving oder frü­hen The Est­ran­ged ab­schnei­det.

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Super-X - Super-X

Nach ei­ner star­ken EP im Jahr 2017, lie­fern Su­per-X aus Mel­bourne jetzt ihr Lang­spiel­de­büt ab, das er­neut aus al­len Näh­ten platzt an­ge­sichts ei­ner un­ge­mein ab­ge­spa­ce­ten Wucht. Klas­si­sche Stoo­ges-En­er­gie kol­li­diert hier mit psy­che­de­li­schem Feu­er­werk á la frü­he Te­le­scopes, ei­ner un­er­war­tet kräf­ti­gen Do­sis Post Punk und ei­ner Spur MX-80. Da­bei blei­ben sie über die ge­sam­te Stre­cke span­nend und so viel­sei­tig, dass sich mit­un­ter doch sehr un­ter­schied­li­che Bands wie Pu­blic Eye, Writ­hing Squa­res, De­st­ruc­tion Unit, Faux Fero­cious, Bail­ter­space, The Cow­boy oder The Men in ih­rer Open Your He­art-Ära als Ver­glei­che an­bie­ten.

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Kaleidoscope - Decolonization /​/​ Straw Man Army - Age Of Exile

Zwei neue Lärmar­te­fak­te aus New Yorks aus­ge­zeich­ne­ter Schmie­de D4MT Labs. Erst­mal wä­re da ei­ne neue LP der ge­nia­len Hard-/Post­core-Na­tur­ge­walt Ka­lei­do­scope, auf der sie ge­ring­fü­gig simp­ler und ge­rad­li­ni­ger rü­ber­kom­men als auf ih­rem un­glaub­li­chen Lang­spiel­de­büt im letz­ten Jahr, aber nach wie vor ab­so­lut treff­si­cher, in­spi­riert und ver­spielt.
Ähn­li­ches kann man auch dem Al­bum von Straw Man Ar­my be­schei­ni­gen. De­fi­ni­ti­ve In­fos über das Duo ha­be ich zwar nicht, aber es dürf­te sich da­bei um den Ka­lei­do­scope-Schlag­wer­ker und noch ir­gend­ei­nen an­de­ren Ty­pen han­deln. Er­war­tungs­ge­mäß wird das al­so mal wie­der ein recht aben­teu­er­li­cher Ritt, dies­mal auf den Tel­ler­rän­dern des düs­te­ren Post­punks so­wohl der klas­si­schen als auch ge­gen­wär­ti­gen Schu­le, was mal an Crass-mä­ßi­gen Mi­ni­ma­lis­mus grenzt, an Wi­pers-Me­lan­cho­lie aber auch an jün­ge­re, ex­zen­tri­sche Acts wie Mur­de­rer oder Wymyns Pry­syn.

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Warm Red - Decades Of Breakfast

Wie es nicht an­ders zu er­war­ten war, er­freut der ers­te Lang­spie­ler der Band aus At­lan­ta mit drei­ßig Mi­nu­ten lu­pen­rei­ner Post Punk-Glück­se­lig­keit, die mich öf­ter mal an ein­schlä­gi­ge Haus­num­mern ih­res Gen­res er­in­nert - zum Bei­spiel an die ri­gi­den Rhyth­men von Know­so und Nag, an­ge­rei­chert um die ver­spiel­ten Schnör­kel von Pat­ti oder Marbled Eye. An­de­re halb­wegs was­ser­dich­te Ver­glei­che wä­ren dann noch Brui­sed, Sar­casm oder La­bor.

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