Teksti-TV 666 - Kapteeni

Va­pau­den ta­sa­val­ta er­scheint am 24. Fe­bru­ar auf Sv­art Re­cords.

MSPaint - Acid

Post-Ame­ri­can er­scheint am 10. März auf Con­vul­se Re­cords.

Bibione - My Heart Is Full Of Hate

Quat­tro Form­ag­gi er­scheint am 3. Fe­bru­ar auf order05records.

Powerplant - Broodmother

Larochs - Sea Creatures

Strange Attractor - Good Boy Bad Boy

Da­mit hat­te ich ei­gent­lich gar nicht mehr ge­rech­net, ein knap­pes Jahr­zehnt nach dem letz­ten Le­bens­zei­chen der Ka­na­di­er. Aber in der Tat gibt es hier ei­ne neue LP der lie­bens­wert schrul­li­gen Stran­ge At­trac­tor zu be­wun­dern. Die ist von An­fang bis En­de ein mas­si­ves Brett ge­wor­den als wä­re kei­ne Se­kun­de ver­gan­gen seit ih­rer letz­ten EP, ihr Sound so ab­ge­han­gen wie eh und je in ih­rer pa­ten­tier­ten Mach­art, in der sie nur die olls­ten, ur­sprüng­lichs­ten Grund­zu­ta­ten des Ga­ra­ge Punk mit ei­ner ro­hen, um­ge­kämm­ten En­er­gie und At­ti­tü­de auf­la­den, die ih­nen letzt­end­lich doch ganz ei­gen ist. Mit be­ängs­ti­gen­der Fre­quenz und be­ein­dru­cken­der Leich­tig­keit wer­den hier die hoch­in­fek­tiö­sen Hooks von der Stan­ge ge­las­sen.

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Black Button - Rejoice

Die Band aus Rich­mond, Vir­gi­nia hat be­reits ein biss­chen Staub auf­ge­wir­belt mit ei­nem schön chao­ti­schen De­mo in 2019 und ei­ner dem et­was kon­ven­tio­nel­le­ren Hard­core ver­bun­de­nen 2021er EP. Auf ih­rer ers­ten LP ge­hen sie jetzt wie­der deut­lich un­be­re­chen­ba­rer zur Sa­che mit ei­nem zu­meist emp­find­lich ge­dros­sel­ten Tem­po und ei­nem Sound, der schein­bar so ei­ni­ge In­spi­ra­ti­on aus dem ex­pe­ri­men­tel­len Span­nungs­feld zwi­schen klas­si­schem 80er Hard­core und dem (Proto-)Noise Rock je­ner Zeit zieht, wie ihn et­wa Flip­per, No Trend, Spike In Vain, Bro­ken Ta­lent da­mals eta­bliert ha­ben. Aber auch zu jün­ge­rem Krem­pel á la Soup­cans, Vul­tu­re Shit, C-Krit oder Stink­ho­le mag man da Ähn­lich­kei­ten se­hen.

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Silicone Values - Bystander Apathy /​ When The Future Seems Futile

Die Band aus Bris­tol hat sich et­wa ein Jahr Zeit ge­las­sen für die neu­es­te in ei­ner Se­rie von bis­lang aus­nahms­los spek­ta­ku­lär zu nen­nen­den (di­gi­ta­len) Sin­gles. Ich freue mich ver­kün­den zu dür­fen, dass es auch über die­se zwei Songs nichts wirk­lich neu­es zu er­zäh­len gibt - die sind ein­fach zwei wei­te­re ma­kel­lo­se Meis­ter­stü­cke der me­lo­di­schen Post Punk und Power Pop mit kla­ren Echos von Buzzcocks, Te­le­vi­si­on Per­so­na­li­ties, Me­kons, De­spe­ra­te Bicy­cles und noch vie­len wei­te­ren Ar­te­fak­ten aus der über­wie­gend bri­ti­schen DIY Punk-Ver­gan­gen­heit.

Nick G - Broken

Die­se net­te EP von Nick G plus Pe­ri­phe­rie aus St. Lou­is, Mis­sou­ri trans­por­tiert sie­ben mal düs­te­ren aber eben­so me­lo­di­schen, deut­lich Song-ba­sier­ten Post Punk - zu­ge­ge­be­ner­ma­ßen nicht die ori­gi­nells­te Sa­che heut­zu­ta­ge aber auch kei­nes­wegs lang­wei­lig oder vor­her­seh­bar, im­mer so­li­de kon­stru­iert. Ein de­fi­ni­ti­ver Le­cker­bis­sen et­wa für Freun­de von Cri­mi­nal Code, Pu­blic Eye, VHS, Sie­ve­head or Brui­sed… und ge­le­gent­li­che Spu­ren von Trau­ma Harness oder The Es­tran­ged gibt es auch zu be­wun­dern.

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