Grow Rich – Senen Lempuyangan

Grow Rich - Senen Lempuyangan

Hin­ter dem Namen Grow Rich ver­birgt sich das Solo­pro­jekt eines gewis­sen Abdur Rahim Latada aus Jakarta, Indo­ne­sien. Musik­nerds über drei­ßig kön­nen sicher nicht anders, als anläss­lich sei­ner zwei­ten EP ein wenig nost­al­gisch zu wer­den, denn die weckt Erin­ne­run­gen an jede Menge alte Bands, die vor allem im Laufe der 90er für melo­di­schen Lärm stan­den. Das klingt zu Beginn etwas als trä­fen alte Jaw­brea­ker auf das Geschram­mel von The Wed­ding Pre­sent und den Power­pop von Mega City Four. Auch die Indie­rock-Klas­si­ker von Super­chunk und Seam sind da irgendwo im musi­ka­li­schen Gen­pool vor­han­den und der Gitar­ren­sound hat eine leicht shoega­zige Qua­li­tät, pro­vo­ziert Ver­glei­che zu frü­hen Ride oder Swer­ve­d­ri­ver. Und nicht zuletzt fin­det sich dann auch ein Bezug den eupho­ri­schen Hym­nen aktu­el­ler Bands á la Japan­dro­ids und Beach Slang wie­der. Da geht was.


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Emission Control – Too Cool To Fool

Emission Control - Too Cool To Fool

Zeit für den wöchent­li­chen Neo Neos Update-/Hul­di­gungs­post.



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Human Condition – Sweet Dreams

Human Condition - Sweet Dreams

Die Debüt-EP die­ses Trios aus Brigh­ton hat mich in null­kom­ma­nix auf ihre Seite gezo­gen mit aus­ge­spro­chen melo­di­schem Indie Rock und einer glat­ten Zehn auf der Ohr­worm-Skala. Die erste rich­tige Som­mer­platte des Jah­res!


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Shepparton Airplane – Almurta

Shepparton Airplane - Almurta

Bei die­ser Band aus Mel­bourne mischen unter ande­rem Leute von The Peep Temple mit. Ihr zwei­tes Album beginnt in etwa so als träfe ein Bob Mould-Gitar­ren­föhn (aber mehr Sugar als Dü) auf aktu­elle Bands der Indie­rock-meets-Post­punk Schule á la Goto­beds oder Par­do­ner. Im wei­te­ren Ver­lauf kann man z.B. in Not So Sweet leichte Anklänge an Mudho­ney aus­ma­chen, spä­tere Sci­en­tists oder die aktu­el­le­ren Roa­min‘ Catho­lics. Win­dows­ill hat ein biss­chen was von Rape­man und ins­ge­sammt kann man Par­al­le­len zu Ver­tre­tern der aktu­el­len aus­tra­li­schen Post­core-Gene­ra­tion wie etwa Bat­piss oder Bench Press sehen. Ein ganz schö­ner Gemischt­wa­ren­la­den also, aber einer von der guten Sorte. Durch­weg hoch­wer­ti­ger Stoff.



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Drahla – Twelve Divisions Of The Day

Twelve Divi­si­ons Of The Day 7″ erscheint am 20. Juli auf Cap­tu­red Tracks.

Clearance – Had A Fantastic

At Yout Leisure erscheint am 27. Juli auf Tops­helf Records.

12XU Radio #10