Triple Ente - Triple Demo

Triple Ente - Triple Demo

Hab ich anläss­lich des letz­ten Demos der Band aus Ali­cante, Spa­nien noch den Neo Neos-Ver­gleich bemüht, kommt das auf Demo Num­mer drei nicht mehr so recht hin. Neben etwas weni­ger schrot­ti­gen, aber immer noch ange­nehm schep­pern­den Pro­duk­ti­ons­wer­ten zei­gen drei neuen Songs eine Hin­wen­dung zu einem melo­di­sche­ren Unter­bau, der ihnen eben­falls ganz aus­ge­zeich­net steht.

Svart Katt - Allt blir nog bra

Svart Katt - Allt blir nog bra

Svart Katt aus Stock­holm und ihr leicht gara­gig ange­hauch­ter, melan­cho­li­scher Punk­rock mach­ten in jün­ge­rer Ver­gan­gen­heit ja schon mit einer EP und einem Album auf sich auf­merk­sam, die beide schon mehr als nur beacht­lich waren. Mit ihrem neu­es­ten Kurz­spie­ler hat die Band mei­nes Erach­tens aber ihr bis­he­ri­ges Glanz­stück geschaf­fen. Könnte man das bis­he­rige Song­ma­te­rial beson­ders auf Alb­um­länge noch als etwas ein­tö­nig und sim­pel gestrickt bezeich­nen, machen die neuen Songs einen gereif­ten, sorg­fäl­tig aus­ba­lan­cier­ten Ein­druck und bestä­ti­gen mein Bild von ihnen als eine Art schwe­di­sche Radioac­tivity, zu denen sie auch qua­li­ta­tiv zuneh­mend auf­schlie­ßen.

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R. Clown - The Big Break

R. Clown - The Big Break

Der ver­län­gerte Syn­th­punk-Arm von Ray­mond Schmidt (u.a. S.B.F., Race Car) hat seine zweite EP bei Digi­tal Regress drau­ßen und erweist sich - wie eigent­lich alles woran er sich betei­ligt - erneut als hoch­po­tente Spaß­ka­none.

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Fluung - Satellite Weather

Fluung - Satellite Weather

Flu­ung aus Seat­tle lie­fern auf ihrem ers­ten Lang­spie­ler einen aus­ge­spro­chen ange­neh­men Flash­back zu der gol­de­nen Ära des ame­ri­ka­ni­schen Indie Rock, ange­rei­chert um ein wenig Shoegaze und ver­ein­zelt mal etwas fol­ki­ges Geschram­mel. In die­ser spe­zi­el­len Kom­bi­na­tion erin­nert mich das z.B. an Built To Spill, Swer­ve­dri­ver oder Archers Of Loaf. Und an aktu­elle Bands wie Ovlov, Was­her oder Tape/​Off. Die durch­weg star­ken Songs die­ser Platte müs­sen sich dabei hin­ter kei­ner der genann­ten Bands ver­ste­cken.

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Antibodies - LP 2018

Antibodies - LP 2018
Auf ihrer aktu­el­len, äh… defi­ni­tiv-keine-LP sor­gen Anti­bo­dies aus dem kana­di­schen Char­lot­te­town für höchste Zufrie­den­heit mit so schnör­kel­lo­sem wie auch hoch­ex­plo­si­vem Hard­core­zeugs, das oben­drein mit einem spa­ßi­gen Gara­gen- und Fuzz­punk-Fak­tor auf­war­tet. Album-Stream →

Stuck - Three Songs

Stuck - Three Songs

Der Titel sug­ge­riert Fugazi, der Sound auf der Debüt-EP die­ser Band aus Chi­cago klingt dann aber eher mal nach Drive Like Jehu, ein ande­res mal nach Smart Went Crazy. Und mit letz­te­rem Ver­gleich wären wir dann ja doch schon wie­der im Dischord-Uni­ver­sum.

Chronophage - Prolog for Tomorrow

Chronophage - Prolog for Tomorrow

Wun­der­schö­nes Chaos auf der Debüt-EP einer Band aus Aus­tin. Der Ope­ner klingt in etwa als wür­den Angst und frühe Meat Pup­pets von Sac­cha­rine Trust in den Ar*** gef***t. Sol­che Folk- und Cow­punk-Ele­mente fin­den sich auf die­ser Platte immer wie­der, aber auch abs­trakte LoFi-Expe­ri­mente zwi­schen Honey Radar von heute und Unrest von ges­tern. Jangle- und Art­pop, irgendwo zwi­schen frü­hen The Clean, Woo­len Men und Gui­ded By Voices. Der ver­schro­bene Charme des noch etwas fol­klas­ti­gen Dino­saur Jr.-Debüts. Das sollte so eigent­lich nicht funk­tio­nie­ren. Tut es aber. Nicht zuletzt weil hier durch­ge­hend 1A Song­wri­ting-Skills regie­ren.

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Mothers Dearest - Mothers Dearest

Mothers Dearest - Mothers Dearest

Musik, die so stark im Spek­trum von Sludge und Doom ver­wur­zelt scheint ist sel­ten mein Ding, aber diese Platte zieht mich den­noch auf ihre Seite und klingt trotz des etwas abge­stan­den rie­chen­den Gen­re­um­fel­des sehr frisch für meine Ohren. Dabei hilft es auch, dass Mothers Dea­rest aus Wel­ling­ton, Neu­see­land weni­ger auf der Metal-, als auf der Noise Rock-las­ti­gen Seite ope­rie­ren. Etwas als hätte man die sprö­den, stock­düs­te­ren Epen des letz­ten Alpha Stra­tegy Albums mit einer guten Ladung Neu­ro­sis gekreuzt und dabei ein paar Köpfe Amphet­amine Rep­tile geraucht.

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Rolex - E

Rolex - E

Ein sehr pas­sen­des Adden­dum zum vor­he­ri­gen Post ist auch die vierte und bis­her stärkste Cas­sin­gle in der Pen­talo­gie (so macht man einen auf Pro­gres­sive Rock) von Rolex aus Los Ange­les. Eine gara­gig ange­hauchte Mischung aus Post­core und -punk, bei der jeder ein­zelne Takt voll ins Schwarze trifft.

The Resource Network & Big Hog - Split Tape

The Resource Network & Big Hog - Split Tape

Zwei Bands aus India­na­po­lis geben sich auf die­sem Tape die Ehre. The Resource Net­work machen dabei schon mal einen saustar­ken Ein­druck und bewe­gen sich zwi­schen Hard­core, Garage und Post Punk, der in einer per­fek­ten LoFi-Pro­duk­tion daher kommt. Big Hog mixen dann Hard­core mit Hard­core und einem ähn­lich auf Hoch­glanz geschrubb­ten Sound, wären dabei gerne Slayer. Auch das hat sei­nen Charme.

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