No Age – Soft Collar Fad

Sna­res Like A Hair­cut erscheint am 26. Januar auf Drag City.

Popper Burns – Apollo 11

Pure Dis­gust erscheint am 16. Novem­ber.

Bruised – Bruised

Bruised - Bruised

Eine vor­züg­lich abge­hende Mix­tur aus Post-, Garage Punk und ein biss­chen Noise fin­det sich auf dem ers­ten Tape die­ser Band aus Chi­cago wie­der. Beson­ders ange­tan bin ich vom defi­ni­ti­ven High­light Satis­fy­ing Tex­ture, das einen aus­ge­präg­ten Geruch von Pink Flag-meets-Youth Of Ame­rica abson­dert.



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Blank Veins – From One Head

Blank Veins - From One Head

Sehr der­ber und pri­mi­ti­ver Noi­se­rock aus Thes­sa­lo­niki, Griech­an­land. Vier bis zum Anschlag dis­so­nante, abge­hackte Lärm-Erup­tio­nen, die sich nicht allzu sehr um Fein­hei­ten sche­ren. Nicht zuletzt auf­grund des Tief im Mix ver­gra­ben daher­plär­ren­den Saxo­fons erin­nert mich das etwas an die Kana­dier Nearly Dead.


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Leisure – Inferno

Leisure - Inferno

Leisure sind zwei Typen auf zwei Kon­ti­nen­ten, die zwi­schen ihren Heim­stu­dios in Lon­don und New York diverse Geräu­sche durch die See­ka­bel schie­ben. Das Ergeb­nis davon ist auf ihrem ers­ten Album zu hören und hat durch­aus sei­nen Charme. Synth- und Garage Punk, an dem Freunde von Useless Eaters, Skull Cult, Pow! oder Aus­mu­te­ants sicher eini­gen Gefal­len fin­den.



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Tropical Nightmare – Tropical Nightmare

Tropical Nightmare - Tropical Nightmare

Irgend­wie ist es mir im letz­ten Jahr ent­gan­gen, dass die bri­tisch-bra­si­lia­ni­sche Band ihre zweite EP ver­öf­fent­licht hat. Die ent­puppt sich jeden­falls mal wie­der als ein schön kom­pro­miss­lo­ser Bro­cken aus Noise, Sludge, Post- und Hard­core.


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Room 101 One Man Band – Room 101 One Man Band

Room 101 One Man Band - Room 101 One Man Band

Room 101 One Man Band ist das Pro­jekt eines gewis­sen Robert (Roburt?) Reynolds aus New Orleans, der hier­mit nach eini­gen EPs sei­nen ers­ten (mehr-oder-weniger-)Langspieler ablie­fert. Dar­auf gibt’s ganz wun­der­bar abge­fuck­ten Kra­wall zu hören, der auf aus­ge­spro­chen schräge Art und Weise zwi­schen Garage, Math- & Noise Rock, Post Punk und Hard­core rums­packt. Das klingt öfter mal nach Big Black in einer ver­dreh­ten Garage-Par­al­lel­welt, nach dem irren Noi­se­core von Soup­cans oder Vul­ture Shit. Aus diver­sen Dokus und mehr oder weni­ger bekann­ten Fil­men zusam­men­ge­klaute Visu­als wer­den gleich mit­ge­lie­fert.



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Hexdebt – Bitch Rising

Hexdebt - Bitch Rising

Wumms. Mit die­sem Quar­tett aus Mel­bourne ist in Zukunft sicher noch zu rech­nen. Ihre erste EP macht jeden­falls schon rich­tig Lust auf mehr von ihrem schön kan­ti­gen, fuz­zver­lieb­ten Post­punk, den Kana­di­ern Lié nicht ganz unähn­lich.

Dharma Dogs – Music For The Terminally Besotted

Dharma Dogs - Music For The Terminally Besotted

Eine gelun­gene Über­ra­schung, das Debüt­al­bum die­ser Band aus Madi­son, Wis­con­sin; damit konnte in der gegen­wär­ti­gen Musik­land­schaft wirk­lich nie­mand rech­nen. Ihr sta­che­li­ger Sound klingt wie eine wilde Anhäu­fung aus so ziem­lich allem, was sich im US-Punk der frü­hen bis mitt­le­ren 80er nicht an die damals schon weit­ge­hend in Stein gemei­ßel­ten Punk- und Hard­core-Kon­ven­tio­nen hal­ten wollte. Man kann jetzt natür­lich par­al­le­len zu den offen­sicht­lichs­ten Acts wie frühe Hüs­ker Dü, Mis­sion Of Burma, Sonic Youth oder Dino­saur Jr zie­hen, aber das trifft nicht so wirk­lich den Kern der Sache. Eher passt da schon der Hard­core-las­tige Vor­gän­ger letzt­ge­nann­ter Band, Deep Wound, nach denen sie gleich einen Song benannt haben. Über­haupt ist das Herz die­ser Platte in den eher halb-bekann­ten Bands der besag­ten Zeit­spanne zu suchen wie etwa Sac­cha­rine Trust, Live Skull, Angst, Das Damen oder ganz frühe Meat Pup­pets. Der halbe SST-Kata­log hat hier schein­bar Pate gestan­den. Das alles prä­sen­tiert sich in einem wun­der­bar unper­fek­ten Klang­tep­pich, der genau das rich­tige Maß an LoFi-Knarz mit­bringt. Auch wer sich nach der genia­len ers­ten Milk Music EP etwas ver­prellt von des­sen Nach­fol­gern fühlte und auch einen fie­sen, Streit suchen­den Zwil­lings­bru­der davon ver­tra­gen kann, wird hier dran sei­nen Spaß haben.



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