Cutters - Depresso Rant No. 69

Psy­chic In­ju­ry er­scheint am 30. Mai auf Drun­ken Sail­or Re­cords & Le­gless Re­cords.

Batpiss - Time

There's A Place In My Mind Whe­re We All Burn Ali­ve er­scheint ir­gend­wann in die­sem Jahr auf Poi­son Ci­ty Re­cords.

Festa Del Perdono - Corpo Di Smeraldo

So­cie­tà Men­ta­le er­scheint am 5. Ju­ni auf La Vi­da Es Un Mus Dis­cos

Verspannungskassette #74 (2x C-60)

Zu viel gei­ler neu­er Scheiß, das ge­hört zu mei­nen be­vor­zug­ten Lu­xus­pro­ble­men und war die letz­ten Wo­chen mal wie­der an­ge­sagt. Ei­ne C-90 wird hät­te da­her nicht ge­reicht dies­mal. Das, und au­ßer­dem muss­te ich un­be­dingt noch ei­nen zehn-mi­nu­ten-Track un­ter­brin­gen weil ver­fickt noch mal war­um nicht? Drü­cken sie A für ab­ge­fuzzte Ver­derbt­hei­ten und un­christ­li­ches Ge­brüll. B für de­men­ten Ei­er­tanz, ver­bo­te­nen Spaß und Spie­le für die gan­ze Fa­mi­lie. C für Tod, Ver­der­ben und Ver­zweif­lung. D für ein paar Beeps und Bloops, ge­folgt von Hits, Hooks und Me­lo­dien.

Fa­vou­red Sta­te That's Life
Home­l­ess Ca­da­ver Ca­da­vi­ar
208 Tan­trum
Ful­mi­ne Ran­da­gio
Fen Fen Dumb
Bag­hed LKWO
Grand Fi­nal Boom­town
Yobs Shit­ty Eye
Goo­gon Elec­tro­dil­do­nics
The Cut-Ups Chen­an­go Coun­ty Fair
Sol­vent No Re­cour­se
Norms Struk­túra Kul­túra
Rouge Paint It Red
To­tal Sham Keep It Rol­lin'
Co­yo­te An­noy­ing Dick­head
Pur­ga­to­rio Una Broma
Per­so­nal Da­ma­ge Cull the Herd
Fu­ture of Des­pair Rem­nants

Jim­s­ob­bins Tv So­cie­ty
Tif­fa­ny Junk­food
So Cow Sum­mer Is Icu­men In Again
Cindy7 Wall
The Dogs We Are The Dogs
Bil­liam I Was A Teenage RNG Freak
Shaw­nis and The Shim­mers Que­er Pla­net
Go­blin Day­ca­re Li­ar, Li­ar
D.I.M La con­duite
Egg Idi­ot Barf Life
Ka­pow! KAPOW!
Mu­sic For Mi­cro­wa­ves Pi­ra­cy
Tom­my Cossack & The De­ge­ne­ra­tors Bed So­res
Trash­dog neU­tron danS ShoT-gun wee
Ner­vous Tick and The Zip­per Lips Rea­lign my Mind
Vi­deo­flip Pas de mon mon­de

Elek­tro­koh­le I Wan­na Cry
Nag In­sert A Thought
Mon­da Hot Tag
Sín­te­sis Va­ca­cio­nes en Tel Aviv
Whip­house Lie Cheat Ste­al Re­peat
Girls In Syn­the­sis Pi­cking Things Out Of The Air
DBR Faul­ty
Dead Finks Ba­ton
S:Bahn You Could Be Mi­ne
Ma­chia­vel­li­an Art Fear of The Out­side World /​ Cri­sis

Pau­lo Vicious Eu Fi­co Eu Mor­ro
Thy­ro­ids Fake Es­tate
Nick Nor­mal Mi­xed Let­tuces 1&2
Hy­per­dog Ho­le
Power­band De­ath Ma­chi­ne
Cher­ry Cheeks Cruel Bo­re
Va­ca­ti­on Psy­chic Ga­so­li­ne
Si­li­co­ne Va­lues Stuck on Re­peat
Ul­tra Lights Nost­al­gia
Bluff Ci­ty Vice Big Ci­ty Li­vin
Night Court 1000000th Song
The Dum­pies Bi­se­xu­al Hedge­fund Ma­na­ger
The Wes­leys Make It My Way

Machiavellian Art - Population Control

Die Band aus Wal­sall, UK kon­fron­tiert uns hier mit ei­nem ab­sicht­lich über­wäl­ti­gen­den, kom­pro­miss­lo­sen und ma­xi­mal ver­siff­ten Klum­pen aus dis­so­nan­tem und zeit­wei­se mo­no­to­nem Lärm, an­ge­sie­delt ir­gend­wo an den streit­lus­ti­ge­ren Tel­ler­rän­dern von Post Punk, Noi­se Rock und Post­co­re. In­ter­es­san­ter­wei­se sind die meis­ten Ver­glei­che, die mir da­zu ein­fal­len, schon et­was an­ge­staubt und er­in­nern mich dar­an, was für ei­ne un­er­war­tet pro­duk­ti­ve De­ka­de die 2010er Jah­re für rau­en Noi­se Rock wa­ren, ein Gen­re in dem ich ak­tu­ell eher we­nig auf­re­gen­des fin­den kann nach die­ser zwei­ten gol­de­nen Ära mit Bands wie den frü­hen Metz, USA Nails, Kee­pers, Over­ti­me, De­ath Pa­nels, Greys oder - zum En­de der De­ka­de hin - Van­gas, Tu­nic und John (timestwo). Ei­ni­ge da­von ha­ben sich bis heu­te ge­hal­ten. An­de­rer­seits er­in­nert mich der kon­stan­te, dich­te Ne­bel aus dis­so­nan­ten Noi­se-Tex­tu­ren stark an die kurz­le­bi­ge US Post Punk-Sen­sa­ti­on Da­sher und der Sa­xo­phon­ein­satz wie­der­um hat et­was von Ne­ar­ly Dead, der re­la­tiv ob­sku­ren aus­tra­li­schen Post Punk-Grup­pe Fun­gus Brains oder, wenn ein paar un­ty­pisch me­lo­di­sche Ober­tö­ne da­zu kom­men wie in Crime, füh­le ich mich an das eben­falls aus­tra­li­sche Post Punk /​ Pro­to-Noi­se Rock-Boll­werk X er­in­nert.

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Monda - Stiff Jumbo

Die neu­es­te in ei­nem, um es mal ganz platt zu sa­gen, ab­so­lut un­durch­dring­ba­ren Di­ckicht an Ver­öf­fent­li­chun­gen, die sich über die letz­ten paar Jah­re auf der Band­camp-Sei­te die­ser Band ak­ku­mu­liert ha­ben, lie­fert ein far­ben­fro­hes Spek­ta­kel kur­zer und ein­gän­gi­ger Tu­nes mit ei­ner ma­xi­ma­len Spiel­zeit von ge­nau ei­ner Mi­nu­te. Vier­zig Songs wer­den hier in deut­lich un­ter ei­ner hal­ben Stun­de ab­ge­feu­ert ir­gend­wo zwi­schen den Ko­or­di­na­ten von Ga­ra­ge Punk, Power Pop, old­schoo­li­gem In­die Rock und Fuzz Punk. Ziem­lich ein­deu­tig weht hier die Fah­ne al­ter DIY Punk- und In­die Rock-Hel­den wie den frü­hen Gui­ded By Voices, Fast­backs und M.O.T.O, glei­cher­ma­ßen bie­tet sich aber auch ein bun­ter Strauß jün­ge­rer Bands als Ver­glei­che an, et­wa Boo­ji Boys, Print Head, Va­guess und Da­ten­ight.

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DBR - DBR

Das Ber­li­ner Post Punk-So­lo­pro­jekt DBR ist jetzt schon ei­ne gan­ze Wei­le un­ter­wegs und hat bis­lang ei­ne Lang­spiel­kas­set­te und ein gan­zes Bün­del an EPs ver­öf­fent­licht, zu­erst un­ter dem Na­men Dee Bee Rich, auf spä­te­ren Re­leases dann zu DBR ab­ge­kürzt. Die neu­es­te, auf Tur­bo Dis­cos er­schie­ne­ne Kas­set­te ist da­bei mal ganz lo­cker Dee Bees an­spre­chends­tes und viel­fäl­tigs­tes Werk seit ei­ner gan­zen Wei­le, auf dem er die mi­ni­ma­lis­tisch-klein­lau­te Äs­the­tik, in die sich sein Sound gra­du­ell hin­ein­ent­wi­ckelt hat, mit ei­nem aus­ge­präg­ten Sinn für Me­lo­die und Ele­ganz aus­stat­tet, da­bei aber wei­ter­hin durch­weg ver­spielt bis ver­spult rü­ber­kommt.

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Thyroids - Toppings and Droppings

Fünf aus­ge­zeich­ne­te neue Ein­schlä­ge aus sim­pel-ein­gän­gig-mi­ni­ma­lis­ti­schem Syn­th Punk setzt uns die neu­es­te EP die­ser Band aus Dal­las vor. Wenn­gleich der Ti­tel des Ope­ners Q: Whe­re? A: The Squa­re klar auf De­vo an­spielt, wür­de ich aber sa­gen dass der Krem­pel viel stär­ke­re An­klän­ge an so Un­der­ground-Acts der '70er und '80er á la Mi­ni­mal Man, Ner­vous Gen­der, Screa­mers, Units, Pri­mi­ti­ve Cal­cu­la­tors oder Vi­si­tors auf­weist, wäh­rend in der ak­tu­el­len Sze­ne auch Ver­glei­che zu so Bands wie Vic­tor, O-D-EX, Lost Packa­ges und Freak Ge­nes nicht kom­plett von der Hand zu wei­sen sind.

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Whiphouse - Demo

At­lan­tas Post­punk-Sze­ne schlägt mal wie­der zu. Un­ter an­de­rem ist bei die­ser Band wohl min­des­tens ein (ex-?) Mit­glied von Pre­da­tor mit an Bord. Tat­säch­lich hat ihr Sound ei­ne ge­wis­se Ähn­lich­keit zu je­nen, so­wie auch zu der an­de­ren ein­schlä­gi­gen lo­ka­len Haus­num­mer, Nag. Whip­house be­zeich­nen sich selbst als De­ath Rock-Band und in der Tat dif­fe­ren­ziert sich ihr Sound vor al­lem durch ei­nen ge­ring­fü­gig pro­mi­nen­te­ren klas­si­schen Goth Rock-Vi­be und ei­ne deut­lich simp­le­re her­an­ge­hens­wei­se an Ar­ran­ge­ments und Song­wri­ting. Da gibt's nicht viel dran zu me­ckern, der Scheiß funk­tio­niert!

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