Monoburro - Discografia

Hal­tet al­le mal das chi­le­ni­sche La­bel In­stant Par­ty im Au­ge. Das fiel mir zu­letzt schon po­si­tiv mit dem net­ten Piz­za Boys Tape auf und jetzt ha­ben die aber mal so rich­tig 'nen Ham­mer aus­ge­gra­ben mit die­sem Tape ei­ner Band aus Mon­ter­rey, Me­xi­ko, von der ich sonst ver­mut­lich nie­mals was mit­be­kom­men hät­te. Kom­pi­liert sind dar­auf al­le vier EP's die bis­lang von der Band er­schie­nen sind. Elek­trisch an­ge­trie­be­ner Ga­ra­ge- und Syn­th Punk, ein biss­chen so S.B.F.-meets-The Spits, aber letz­te­re mit mehr Ro­bo­tern, mehr Cy­ber­punk… oder even­tu­ell auch: Nu­schel­punk?

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Credit Bureau - Credit Bureau

Echt 'ne Men­ge eieri­ge Qua­li­tät un­ter­wegs die­se Wo­che. Um mich nicht zu wie­der­ho­len, fas­se ich mich kurz: Hier ist die jüngs­te Kas­set­te des im­mer ex­zel­len­ten La­bels De­lu­xe Bi­as, wel­che pas­sen­der­wei­se auch ziem­lich nach Bi­as-Reg­ler auf fünf Uhr klingt. Fragt eu­re El­tern was das be­deu­tet.

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Μπριτζολιτσεσ - Αισχοσ Ντροπη

Ah, die Ei­er­punk-Pla­ge macht jetzt al­so auch in Grie­chen­land halt. War auch an der Zeit. Μπριτζολιτσεσ sind ein Duo aus Athen und fa­bri­zie­ren ei­ne Aus­ge­burt des Ga­ra­ge- und Syn­th Punk, die selbst mei­ne We­nig­keit als durch und durch ga­ga be­zeich­nen muss. In Sa­chen Durch­ge­knallt­heit auf ei­nem Le­vel et­wa mit Skull Cult oder dem Wart­t­man-kon­ta­mi­nier­ten Re­se­arch Re­ac­tor Corp./Set-Top Box-Clus­ter­fuck. Das un­ver­ständ­li­che Ge­wirr, wel­ches mir die Au­to­über­set­zung von den grie­chi­schen Song­tex­ten üb­rig lässt, gibt auch kei­nen An­lass zur An­nah­me dass es auf ly­ri­scher Ebe­ne viel ge­schei­ter zu­ge­hen wür­de.

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Spielo - Demo

Al­so die­se Band aus Re­no, Nev… ja nee, is klar. Ich bin zu 95% si­cher, dass die ent­we­der aus Leip­zig oder Ber­lin kom­men und ver­mut­lich auch kei­ne Cow­boy­hü­te auf'm Kopp ha­ben. Die Mu­sik tritt je­den­falls gut Po­po. Ul­tra­kom­pe­ten­ter Ga­ra­ge Punk mit der ge­wis­sen Useless Ea­ters, Sau­na Youth oder Flat Worms-Ge­schmacks­no­te und ver­ein­zelt et­was Hard­core-Wür­ze.

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Choke Boy - Chalk

Die Band kommt aus Dort­mund, macht aber kei­ne Mu­sik für die Neun­zi­ger (ja­ja, al­te Sä­cke wer­den sich er­in­nern…). Wohl eher für die spä­ten Nul­ler und frü­hen 2010er - ein sehr ge­rad­li­ni­ger, eher Me­lo­die-ge­trie­be­ner Post Punk-Sound, wie man ihn da­mals be­son­ders von The Est­ran­ged, teil­wei­se auch von Cri­mi­nal Code zu hö­ren be­kam und wo­von Aspek­te ge­le­gent­lich auch in jün­ge­ren Jah­ren von Bands wie Anxious Li­ving, VR Sex oder Ufo­sek­te wie­der auf­ge­grif­fen wur­den. Das ist jetzt si­cher nicht die Spit­ze der Ori­gi­na­li­tät und kann über die Lauf­zeit der sechs Songs schon et­was ein­tö­nig wer­den. An­de­rer­seits ist aber ganz klar schon ein grund­so­li­des Fun­da­ment vor­han­den, von dem aus­ge­hend man in Zu­kunft si­cher noch ex­pan­die­ren, er­for­schen und ela­bo­rie­ren wird.

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Meal - Jimmy

Das ir­gend­wo in New York /​ New Jer­sey um­trie­bi­ge La­bel Sta­te Cham­pion Re­cords hat mal wie­der ei­ne gei­le Kas­set­te für uns auf La­ger von ei­ner Band aus Hel­sin­ki, die dar­auf ei­nen voll aus­ge­form­ten Sound ge­ne­riert, der nach so viel gu­tem Zeug klingt dass ich gar nicht so recht weiß, wo ich an­fan­gen soll. Zum Ein­stieg hat das et­was von ei­ner Fu­si­on aus et­was dunk­le­rem Post Punk et­wa der Ran­k/­Xerox- oder Pi­geon-Mach­art und Rich­tung Art Punk schie­len­den Ga­ra­ge- und Post Punk-Acts der Sor­te Pat­ti, Li­thics, Rea­li­ty Group, Vin­ta­ge Crop oder Yam­me­rer. In den mitt­le­ren zwei Songs macht sich dann ein re­lax­te­rer Vi­be mit leich­ter In­die Rock-Ten­denz breit, was z.B. an Go­to­beds, Slee­pies, Tape/​Off oder B-Boys er­in­nern mag und im Raus­schmei­ßer-Song Plastic Ma­ri­ne fin­den bei­de Ten­den­zen dann zur per­fek­ten Sym­bio­se zu­sam­men.

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Stuck - City Of Police

Con­tent That Makes You Feel Good er­scheint am 13. Au­gust auf Ex­plo­ding In Sound.

Optic Nerve - In A Fast Car Waving Goodbye

Die neu­es­te EP der Band aus Syd­ney knüpft naht­los an die Groß­ar­tig­keit ih­res De­büts von 2019 an und lässt er­neut ei­nen dich­ten Wir­bel aus Post Punk und -core vom Sta­pel, der glei­cher­ma­ßen In­spi­ra­ti­on aus den ei­gen­wil­li­ge­ren Ecken der 80er Sze­ne á la Sac­cha­ri­ne Trust, Re­al­ly Red oder Man Si­zed Ac­tion zu schöp­fen scheint wie aus dem Folk- und Cow­punk von Angst, aber auch ein deut­li­cher Hot Sna­kes-Fahrt­wind kommt ei­nem da ent­ge­gen.

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The Wind-Ups - Try Not To Think

Kein Wun­der, dass der Scheiß sich so ver­traut an­fühlt. Bei The Wind Ups han­delt es um ein neu­es So­lo­pro­jekt von Ja­ke Spre­cher, der Freun­den von Krach und Me­lo­die un­ter an­de­rem als Teil von Ter­ry Mal­ts und Smo­ke­s­creens be­kannt sein dürf­te. Deut­lich lau­ter und ro­her als sei­ne an­de­ren Bands in jün­ge­rer Zeit ge­klun­gen ha­ben (je­doch noch ein gu­tes Stück ent­fernt vom Tem­po und Fuzz-Fak­tor der frü­hen Ter­ry Mal­ts) klingt das häu­fig nach ei­ner Fu­si­on zwi­schen eben je­nen Ter­ry Mal­ts und so leicht in Rich­tung Post Punk schie­len­den Ga­ra­gen­bands á la Ty­vek und Par­quet Courts. An­de­re Songs ha­ben ein biss­chen was von The Spits, Ri­cky Hell oder ir­gend­was aus dem Reatard(s)-Dunstkreis. Wenn er aber hin­ge­gen vol­le Pul­le ei­nen auf Power­pop macht, ver­sprüht das zwei­fel­los ei­nen ge­wis­sen Bri­tish In­va­si­on Vi­be.

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