Barcelona – Pueden Ser Ellos 7″
Neuer Kurzspieler der Artcore-Kapelle Barcelona aus selbiger Stadt. Wie gewohnt ist das ganz tolles Geknüppel, unkonventionell und quergedacht.
Neuer Kurzspieler der Artcore-Kapelle Barcelona aus selbiger Stadt. Wie gewohnt ist das ganz tolles Geknüppel, unkonventionell und quergedacht.
Das Qualitätslabel 12XU Records (nein, das ist nicht meins) hat gerade mit dem Debütalbum von Empty Markets aus Austin mal wieder ein kleines Juwel ausgeschissen. Das ist ungebändigter Lärm der es sich irgendwo zwischen den Stülen Noiserock, Garagepunk, Postpunk und -core gemütlich macht und dabei immer ganz kompromisslos nach vorne geht. Also wie geschaffen für dieses Blog.
Die stuttgarter Buzz Rodeo haben gleich zwei neue Veröffentlichungen auf dem polnischen Label Antena Krzyku draußen. Darauf gibt’s einen Nachschlag vom kompakten und ausgefeilten Noiserock, wie wir ihn ja schon vom ausgezeichneten Debütalbum gewohnt sind. Aber auch die etwas stürmischeren Songs von Peru aus Lublin, Polen müssen sich dahinter keineswegs verstecken, setzen einen schönen Kontrapunkt zu Buzz Rodeo’s kalkulierten Grooves und haben eine deutliche Postcore-Tendenz mit an Bord.
Knappe drei Jahre nach dem starken Debütalbum eindlich ein Lebenszeichen der pariser Band. Wie gehabt zwischen den Stühlen oldschool Hardcore, melodischem Eighties-Punk mit einem subtilen Wipers-Einschlag, ein wenig Postcore á la Hot Snakes und durchweg starken Songs gehören sie meines erachtens zu den herausragenden Punkbands unserer Zeit.
Hübscher Post-/Emocore aus Nottingham, der zwar das Rad nicht neu erfindet aber mit grundsolidem Songmaterial überzeugt und glücklicherweise die typischen Genrefettnäpfchen meidet.
Rundum gelungenes Debüt der londoner Band. Das weckt Erinnerungen an den emofizierten Postcore der späten Neunziger, hat aber auch etwas Noise- und Mathrock in der DNA.
Toller Postpunk/-core aus Vancouver, irgendwo zwischen klassischer Dischord-Schule und neuerem Zeug á la Die! Die! Die! oder Les Savy Fav. Plus gelegentlich etwas wenig Garagevibe, dann lässt es mich an Hot Snakes oder Obits denken.
Schwer einzuordnender Scheiß aus Wyoming. Das Gebell des Sängers und teilweise auch die Riffs erscheinen durchaus der New Yorker Hardcoreschule der späten 80er/frühen 90er entlehnt, etwas alter Noiserock steckt auch mit drin und die dissonanten Arrangements und hyperaktiven Songstrukturen schieben es dann wieder eher Richtung Postpunk und-core. Außerdem schwebt über allem ein latenter Garagenvibe. Oder anders ausgedrückt: Die Referenzen lesen sich in etwa wie die Tag-Wolke dieses Blogs und die Platte drückt bei mir genau auf die richtigen Knöpfe. Schön, das.
Schöner Postcore/-Punk auf diesem Tape einer Band aus Portland mit einem durchgehend sehr melancholischen Unterton.
Mal wieder was aus der eigenen Region. I Recover kommen aus Köln und spielen ganz ausgezeichneten, sehr direkten Post-/Emocore.