Die kalifornische Band legt hier ihr zweites und abermals ganz ausgezeichnetes Kurzspieltape auf Smoking Room vor. Zu hören gibt’s Noisegeladenen Postpunk mit Passagen von Sonic Youth-mäßigem Geschrammel, deren typischem Spiel mit Melodie und Dissonanz. Darüber hinaus sind Stilelemente dabei, die mich unter anderem an den Proto-Postcore früher Saccharine Trust erinnern.
Die Londoner Postcore/Noiserock-Band setzt die Entwicklung des letzten Albums zu einem zunehmend aggressiveren Sound fort und liefert auf ihrem dritten Langspieler fraglos ihr bissigstes Stück Lärm ab. Stellenweise scheinen hier eher Big Black ihre Spuren hinterlassen zu haben als der klassische 90er Postcore der bisherigen Alben, jener schwingt hier oft nur noch unterschwellig mit.
Die aktuelle EP von Fried Egg aus Richmond, Virginia und ihr ungewaschener Hard- und Postcore mit garagigen Zwischentönen kratzt ganz vorzüglich den Putz von der Decke.
Nach einer bereits sehr guten EP im letzten Jahr ist jetzt der erste Langspieler der Südkalifornischen Band auf Verdugo Discos raus. Das ist nach wie vor äußerst oldschooliger Postcore, der sehr an die alte Dischord-Schule der mittleren bis späten Achtziger, insbesondere an Rites Of Spring und auch ein wenig an frühe Dag Nasty erinnert.
Was Pleite auf diesem Demotape fabrizieren, muss man – zumindest auf lyrischer Ebene – wohl als “Deutschpunk” bezeichnen. Die Musik hingegen erinnert mich eher an alten Postcore á la Hot Snakes und von mir aus auch an ganz frühe Turbostaat.
Ein hervorragender Kurzspieler einer Band irgendwo aus North Carolina, der mit einer explosiven Mischung aus oldschooligem, aber durchaus einfallsreichem Hardcorepunk, Postcore und einem gelegentlichen Hauch von Garage ordentlich Wind macht.
Es ist gerade mal ein halbes Jahr vergangen, seit Bad Breeding aus dem britischen Stevenage mit ihrem Debütalbum ein ganz beachtliches Loch in den Boden gesprengt haben. Auf ihrem neuen Minialbum untermauern sie die Vermutung, dass wir es hier mit einer der besten Postcore-Bands dieser Tage zu tun haben. Musikalisch ist die neue Platte nochmal einen Tick unbequemer ausgefallen und die Noiserock-Einflüsse sind präsenter als zuvor. Das Songmaterial macht einen rohen, fragmentarischen Eindruck, was eine eher spontane Entstehungsweise der Songs nahe legt. Das trägt sehr zum Charme der Platte bei, setzt einen schönen Kontrast zum fast schon zu perfekten ersten Album.
Zwei Jahre nach ihrem Demo erstrahlt auf ihrer neuen 7″ der rohe, garage-infizierte Postcore der Band aus Gold Coast und Byron Bay, Australien in seinem vollem Glanz.
Auf ihrer neuen EP verfeinern Futuro aus São Paulo weiter die bereits sehr leckere Rezeptur ihres letzten Albums, bestehend aus Postpunk-/core und einem wohltemperierten Spritzer Hardcore.