Geronimo! - Cheap Trick
Diese Woche wol­len die hoch­ka­rä­ti­gen Ver­öf­fent­li­chun­gen ein­fach nicht abrei­ßen. Heute dran: Der neu­este Streich einer Band aus Chi­cago, erschie­nen auf dem Qua­li­täts­la­bel Explo­ding in Sound, ist vor­züg­li­cher Post­core, der stark an 90er Dischord-Bands wie etwa Lung­fish, Shud­der Think oder Blu­e­tip erin­nert, aber auch der zeit­gleich statt­ge­fun­dene Noi­se­rock von Jesus Liz­ard oder Cha­vez hat wohl deut­li­che Spu­ren hin­ter­las­sen. Das ganze bewegt sich aber weni­ger auf der ver­kopft-ver­track­ten Seite, son­dern beackert die explo­siv rocken­den Facet­ten jenes Gen­re­pools und ent­hält auch einige wasch­echte pun­kige Indie­rock-Hym­nen, so wie sie sel­ten gewor­den sind. Das fügt sich auch ganz gut in eine Reihe mit aktu­el­len Labal­ma­tes wie etwa Grass is Green, Ovlov oder Krill. Toll.



Ähnlicher Lärm:
Child­birth – Women’s Rights Nach­schlag der Schrul­li­gen Punks aus Seat­tle. Die neue Platte setzt naht­los den Kra­wall des groß­ar­ti­gen 2014er Tapes It's A Girl fort, wenn auch in musi­ka­lisch etwas gezü­gel­te­ren Bah­nen. Defi­ni­tiv gleich geblie­ben ist die offen­siv humor­volle Her­an­ge­hens­weise an Femi­nis­mus, die auch des­sen abgewe...
The Chel­sea Kills – Pulp Cul­ture Punktrio aus Phil­adel­phia. Oder mit ihren eige­nen Wor­ten aus­ge­drückt: "A Philly 3 piece ready to infect the nea­rest per­son with their deli­ciously punky brand of pop songs about kil­ling yours­elf." Oder so: "Punky Pop songs with a knack for angst and a taste for blood." Genauer genom­men haben wir es ...
Learning – Dir­ger Indie­rock aus New Brunswick in Kanada, des­sen Wur­zeln tief in die Neun­zi­ger zurück rei­chen. Da nimmt man etwa leichte Spu­ren von Archers Of Loaf, Pave­ment oder frühe Modest Mouse, zwi­schen­drin sogar ein wenig Trail Of Dead wahr. Aber auch den aktu­el­len Labe­l­out­put von Explo­ding In Sound könnte m...