Pale Heads - Headless

pale heads

Pa­le Heads aus Mel­bourne schmet­tern sehr ge­konnt ei­ne ab­wechs­lungs­reu­che Me­lan­ge, be­stehend aus Noi­se­r­ock und Post­co­re der spä­ten 80er bis mitt­le­ren 90er und ein we­nig Post­punk, der eher aus der Ge­gen­wart zu kom­men scheint, gar­niert mit ein paar straigh­ten Punk­ro­ckern und ton­nen­wei­se High­lights.


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Blood Drugs - Blood Drugs

blood drugs

Ge­rad­li­ni­ger Post­co­re aus Se­at­tle. Er­in­nert mich re­gel­mä­ßig an Bands wie Jaw­box, Blue­tip, Smart Went Cra­zy oder Hot Sna­kes. In der ak­tu­el­len Mu­sik­land­schaft könn­te man noch par­al­le­len zu Con­stant Lo­vers zie­hen.


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Buzz Rodeo - Sports

Buzz Rodeo

Stutt­gart ist wohl nicht nur die neue Heim­statt des deut­schen Post­punk, auch in Sa­chen Noi­se­r­ock tut sich da was. Buzz Ro­deo spie­len ei­ne sehr aus­ge­feil­te und va­ria­ble Va­ri­an­te da­von, mit Schlen­kern Rich­tung Post­co­re und -punk. Da schau­en hier und da mal Dri­ve Li­ke Je­hu, Bitch Ma­gnet, Cha­vez oder frü­he Slint um die Ecke, manch­mal hört man ein klei­nes biss­chen Shel­lac oder Fu­ga­zi da­her­trap­sen, an Spät­acht­zi­ger-So­nic Youth er­in­nern­de Gi­tar­ren­li­ni­en und et­was 90er Blu­Noi­se-Schu­le sind auch öf­ter mal prä­sent. Ak­tu­ell wer­den Freun­de von Greys oder Ge­ro­ni­mo si­cher ge­fal­len dar­an fin­den. Star­kes De­büt.



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Trials Of Early Man - Life Goals

Trials Of Early Man

Ei­ne Lon­do­ner Post­co­re-Band mit leich­ten, kom­plett un­pein­li­chen Emo­co­re-Ein­flüs­sen und ei­nem gu­ten Händ­chen für er­grei­fen­de Me­lo­dien, die ei­nen nicht um­schmei­cheln, son­dern am Kra­gen pa­cken. So könn­te man sie ei­ne deut­lich Me­lan­cho­li­sche­re Va­ri­an­te von Dri­ve Li­ke Je­hu und Hot Sna­kes vor­stel­len.

Silent Era - 2014 Tape

silent era

Ei­ne Band aus Oak­land, die her­vor­ra­gend den Bo­gen schlägt vom Di­sch­ord-Post­co­re/­Pro­to-Emo­co­re der mitt­le­ren bis spä­ten Acht­zi­ger über me­lo­di­schen aber schumm­ri­gen Post­punk á la The Es­tran­ged hin zu ak­tu­el­len Gen­re-Grenz­gän­gern wie et­wa White Lung oder Cri­mi­nal Code. Oben­drein mit durch­weg über­zeu­gen­dem Song­ma­te­ri­al.


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Black Baron - Abject Skin

Black Baron

Ei­ne er­staun­lich ef­fek­ti­ve Mix­tur aus Post­co­re der mo­der­nen und Post­punk der alt­mo­di­schen Mach­art ha­ben Black Ba­ron auf ih­rem ers­ten Lang­spie­ler kon­ser­viert. Das ist von ei­ner me­lan­cho­li­schen Grund­stim­mung und ei­ner Gi­tar­ren­ar­beit durch­zo­gen, die mich manch­mal eher Gen­re-un­ty­pisch an Wi­pers oder Lea­ther­face er­in­nert. In­ner­halb des Post­punk-Spek­trums ha­ben sie sich da­mit je­den­falls ih­re ei­ge­ne klei­ne Ni­sche ge­fun­den. Als ent­fern­te Ver­wand­te könn­te man Par­al­le­len zu Cri­mi­nal Code, Crea­ti­ve Adult oder Au­to­bahn zie­hen.



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Elephant Rifle - Ivory

elephant rifle

Noi­se­r­ock aus Re­no im Bun­des­staat Ne­va­da, der so­wohl äu­ßerst rau­bei­nig als auch in­tel­li­gent, aus­ge­feilt und sehr Ab­wechs­lungs­reich da­her­kommt. Das er­in­nert manch­mal das an die mar­kan­te Rhyth­mik von Jaw­box oder an me­lo­di­sches Quick­sand-Ge­rif­fe, aber auch die üb­li­chen Ver­däch­ti­gen aus dem 90er Am­phet­ami­ne Rep­ti­le-Ge­he­ge hört man raus. Da­zu noch ei­ni­ge Schlen­ker in Rich­tung Hard- und Post­co­re und auch ein blue­si­ger Slud­ge­rock-Aus­flug ist mit da­bei. Al­les auf ho­hem Ni­veau.


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UT - Noise Deadening Barrier

ut

Die zu­letzt hier vor­ge­stell­ten Ger­da sind of­fen­bar nicht die ein­zi­ge Arsch­tre­ten­de Noi­se­r­ock-Band aus Ita­li­en. Das Trio UT aus Ge­nua spielt ei­ne ab­so­lut old­schoo­li­ge und zeit­lo­se, leicht Math-las­ti­ge Va­ri­an­te da­von, so et­wa Dri­ve Li­ke Je­hu meets frü­he Shel­lac oder Big Black. Und auch ein biss­chen 90er/​00er Di­sch­ord-Krem­pel. Die sträf­lich un­ter­be­wer­te­ten Fa­raquet las­sen grü­ßen…


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Clean Girls - Despite You

clean girls

Das New Yor­ker Lärm­trio Clean Girls spielt durch­weg gran­dio­sen wie auch viel­schich­ti­gen Noi­se­r­ock mit me­tal­li­scher Ten­denz. Durch­setzt von Post­co­re-, Math-, Sludge- und Post­rock-Ver­satz­stü­cken, kön­nen letz­te­re auch mal naht­los in ei­ne der­be Blast­beat-At­ta­cke mor­phen und trotz­dem wirkt al­les wie aus ei­nem Guss.


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Gerda - Your Sister

gerda

Ger­da aus dem ita­lie­ni­schen Je­si sind of­fen­bar schon zwei Jahr­zehn­te am Werk, oh­ne dass ich da­von je­mals was mit­ge­kriegt hät­te. Ihr ak­tu­el­les Al­bum klingt dann auch an­ge­mes­sen ge­reift und selbst­si­cher. Sehr kom­pro­miss­lo­ser, im Span­nungs­feld aus (kon­trol­lier­tem) Cha­os und höchs­ter Kon­zen­tra­ti­on agie­ren­der Noi­se­r­ock mit deut­li­chen An­klän­gen an die der­be­ren Ver­tre­ter des Math-, Post­co­re und über­haupt Post-Wha­te­ver der Jahr­tau­send­wen­de.


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