Hystérie – Campagne / Capitale

Das erste Album von Hystérie aus dem französischen Castres bietet sich als passender Compagnon für das aktuelle Le Prince Harry Album an, klingt in etwa so wie dessen dystopisch-pessimistischer kleiner Bruder mit einem grob im Umfeld von Synth/Elektro- und Postpunk angesiedelten Sound und ein paar Sprengseln von Noise und Industrial.



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Teksti-TV 666 – 1,2,3

Diese Compilation versammelt drei im Laufe der letzten vier Jahre erschienene EPs der Band aus Helsinki. Und was ich da höre tritt gewaltig Popo. Wem Cloud Nothings, Terry Malts, Wavves oder Japandroids in letzter Zeit zu lasch geworden sind, wem auch ein Ersatz mit eingebauter Sprachbarriere in den Kakao passt, wer sich außerdem mit krautigen bis psychedelischen Tendenzen und Einflüssen á la The Men in der Leave Home und Open Your Heart-Phase anfreunden mag, der wird an dieser Platte reichlich Spaß haben. Hammer!



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Street Eaters – The Envoy

Das Punkduo aus Berkeley ist zurück mit ihrem dritten Album und einem geschärftem Sinn für hocheffiziente Riffs, die sie hier mal wieder souverän aus dem Ärmel schütteln als wär nix dabei. Überhaupt haben die sich Street Eaters irgendwie ihre eigene kleine Nische geschaffen mit ihrem recht eigenwilligen Mix aus (Post-)Punk, tonnenweise Fuzz und einem kleinen Spritzer Stoner-Gedöns.



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Dauðyflin – Ofbeldi

Nach zwei ausgesprochen derben EPs im letzten Jahr ist jetzt der erste Langspieler dieser Band aus Reykjavík über Iron Lung Records zu bekommen. Darauf gibt’s eine Mischung aus kompromisslos eindreschendem Hardcorepunk, Noise und Postpunk auf die Ohren; gerade letzterer scheint hier noch stärker durch als auf den bisherigen Veröffentlichungen.



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Sarcasm – Malarial Bog

Die neue 7″ der Londoner Band verfeinert subtil den Sound ihres letztes Jahr erschienen Debüt-Tapes und gefällt erneut mit bis auf die Knochen herunterkondensiertem Postpunk.


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DiCaprio – Sleep / Hair

Hier ist noch die letzte der drei vergangenen Freitag erschienenen Cassingles von Bands aus Atlanta auf Chunklet Industries. Die wird von DiCaprio bestritten, die ja vor geraumer Zeit mit ihrem hervorragenden ersten Album aufhorchen ließen. Auf der A-Seite geben sie schön dissonanten Postpunk zum besten, aber mir hat’s besonders die B-Seite Hair angetan. Ein träges, schleppendes Biest, das ein wenig an Slint, Shellac und andere Bands der goldenen Touch&Go-Ära erinnert.

ISS – (Endless Pussyfooting)

ISS sind ein Duo irgendwo aus North Carolina bestehend aus Rich Ivey, dem ehemaligen Sänger von Whatever Brains und Eddie Schneider, den der eine oder andere vielleich aus seiner alten Band Brain F≠ kennt. Ihr zweites Langspiel-Tape überzeugt wieder auf ganzer Linie mit einer Mischung aus Elektro- und Postpunk aus der Sample-Konserve, der einen gewissen Garagenvibe mitbringt und diesmal deutlich fokussierter wirkt als auf dem eher verspielten Debüt.



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Death Stuff – Nymphs / Give Up

Hier ist die zweite von drei Cassingles/Lathe Cut 7″s, allesamt von Bands aus Atlanta, die zeitgleich auf dem lokalen Label Chunklet Industries erschienen sind. Über Death Stuff muss ich ja nicht viel Worte verlieren, ihr starkes Demo und das ausgezeichnete Debütalbum haben sicher nicht nur bei mir einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Hier gibt’s jetzt zwei neue Songs, die wie gewohnt ohne Umschweife ins Schwarze treffen, eine ordentliche Wucht entfalten, aber sich dabei trotz aller Dissonanz erstaunlich eingängig geben.

Nag – Dayglow ​/ ​Motorcycle Blue / Blood

Nag aus Atlanta fielen letztes Jahr schon mit ihrem schön abgefuckten Debüt-Tape auf. Dieses Jahr haben sie wohl auch schon eine 7″ auf Total Punk rausgehauen, die ich bisher irgendwie übersehen hab. Ihr neuester Kurzspieler, digital und als Tape oder Lathe Cut via Chunklet Industries zu bekommen, deckt in gerade mal drei Songs eine Bandbreite von etwas schrägem, garagigem Hardcorepunk, über derbe noise-lastigen Postpunk bis hin zu erstaunlich melodischem Fuzzpunk ab.

Uffizi – Nous Sommes Riches

Auf diesem schon was älteren Demo einer Band aus Oakland kann man eine eine stimmige Mischung aus ziemlich Noise- und Fuzz-lastigem Post- und Garagepunk bestaunen.


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