Pinnacle - Shakey

pinnacle

Ers­te EP ei­nes Tri­os aus dem ka­li­for­ni­schen Städt­chen San Lu­is Obis­po. Ei­ne ab­so­lut mit­rei­ßen­de Mi­schung aus ten­den­zi­ell et­was düs­te­rem Post­punk, sä­gen­den Noi­se-Gi­tar­ren­wän­den und im letz­ten Track auch mit deut­li­chen Post­rock-Ele­men­ten.

Cheena - Cheena 7"

cheena

Erst­klas­sig, die­se drei Songs der New Yor­ker. Die schla­gen lo­cker den Bo­gen von Pro­to­punk á la Mo­dern Lo­vers, hin zu des­sen zahl­rei­chen Nach­wir­kun­gen. Da ist der dre­cki­ge Blues von Gun Club, der un­ge­zähm­te Rock'n'Roll von The Saints oder frü­hen New Christs und der ab­ge­han­ge­ne Vi­be von Mud­ho­ney. Aus jün­ge­rer Ver­gan­gen­heit kann man sich auch ein we­nig an den Post­punk-Eklek­ti­zis­mus von The Men in ih­rer "Open Your Heart"-Phase er­in­nert se­hen.

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The Trendees - We Are Sonic Art

the trendees

Wun­der­bar di­let­tan­ti­scher bis ab­ge­fuck­ter Post­punk aus Neu­see­land, der sich we­der um Kon­ven­tio­nen noch um tech­ni­sche Fein­hei­ten schert. Ich bin manch­mal auch nicht so si­cher, ob der Drum­mer und der Gi­tar­rist ge­ra­de das glei­che Lied spie­len oder sich über­haupt auf der glei­chen Rea­li­täts­ebe­ne be­fin­den. Wer von frü­hen Half Ja­pa­ne­se kei­nen Aus­schlag be­kommt, könn­te auch hier dran sei­ne Freu­de fin­den.


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Creative Adult - Ring Around The Room

creative adult

Neu­es von den Post­pun­kern aus San Fran­cis­co. Crea­ti­ve Adult ha­ben es in den letz­ten vier Jah­ren ge­schaft, sich in dem der­zeit recht über­füll­ten Gen­re­pool ei­ne doch recht ei­ge­ne Iden­ti­tät zu er­ar­bei­ten. Die neue EP ist ihr bis­her run­des­tes Stück Mu­sik. Er­fin­det jetzt das Rad nicht neu, aber da­für sitzt hier ein­fach al­les rich­tig. Macht geil auf ein zwei­tes Al­bum, das dann hof­fent­lich bald folgt.

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Piles - Debris

piles

Neue EP der Post­pun­ker aus Mil­wau­kee. Nach dem groß­ar­ti­gen De­büt-Mi­ni­al­bum im letz­ten Jahr zei­gen sie sich hier von ei­ner et­was grim­mi­ge­ren Sei­te. Nicht dass sie jetzt zu Mie­se­pe­tern ge­wor­den wä­ren, aber die Son­ni­gen Me­lo­dien des De­büts schei­nen hier nur noch an­satz­wei­se durch, ge­blie­ben ist die un­bän­di­ge En­er­gie. Und die Songs sind al­le­samt ei­nen Ta­cken aus­ge­reif­ter, der Sound nüch­ter­ner, we­ni­ger breit­wan­dig und doch or­dent­lich druck­voll.

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Tree Blood - I Am A Disgusting Pig

tree blood

Noi­se-/Post­punk aus Min­nea­po­lis mit kon­stan­ter Schief­la­ge, ein wun­der­bar kru­der An­griff auf die Sin­ne. Die Songs auf die­ser Spul­wa­re sind über­wie­gend schon im letz­ten Jahr auf drei Kurz­spie­ler-Tapes er­schie­nen, wur­den hier aber noch mal in zwei lan­gen, en­er­gie­ge­la­de­nen Ta­kes (je ei­ne Sei­te am Stück) neu auf­ge­nom­men. Geht et­was in die Rich­tung von Wa­te­ry Love, Pi­les oder Ge­nera­ti­on Loss, in den me­lo­di­sche­ren Mo­men­ten klingt's aber auch als hät­te man die ers­te Milk Mu­sic EP durch den Ga­ra­gen-Fleisch­wolf ge­zo­gen.


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Male Gaze - Gale Maze

male gaze

Cast­le Face Re­cords leh­nen sich hier mal ein klei­nes biss­chen aus dem Fens­ter und hau­en das De­büt-Mi­ni­al­bum der we­ni­ger Ga­ra­gen- als Post­punk-af­fi­nen Ma­le Ga­ze aus San Fran­cis­co raus. Passt trotz­dem her­vor­ra­gend in den La­bel­ka­ta­log, weil sie sich mit den an­de­ren Acts die Vor­lie­be für ei­nen di­cken Fuz­z­man­tel und ei­ne Au­ra aus war­mer Psy­che­de­lia tei­len. Von drü­cken­dem Stoner­punk hin zu fluffi­gem Psych­pop er­streckt sich hier das Spek­trum, je­der Song über­zeugt.


Ei­nen Al­bum-Stream gibt's lei­der nicht. :(

emu­sic
iTu­nes
Ama­zon

Perspex Flesh - Ordered Image

perspex flesh

Wuch­ti­ge EP die­ser Band aus Leeds, bei der un­ter an­de­rem der Bas­sist von Bro­ken Arm mit­mischt. Per­spex Fle­sh set­zen ganz ein­deu­ti­gung auf Lärm­über­wäl­ti­gung und fah­ren gut da­mit. Ge­konnt und oh­ne mit den Wim­pern zu zu­cken ver­qui­cken sie ver­schie­de­ne Ge­nera­tio­nen von der­bem Hard- und Post­core mit schumm­ri­gem Post­punk.


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Anwar Sadat - Obedience

anwar sadat

Tol­le EP ei­ner Band aus Louis­vil­le. Ein dre­cki­ger Bas­tard aus Post­punk und Noi­se­rock mit ho­hem Dreh­mo­ment. Könn­te man et­wa als Ver­schmel­zung von Big Black, Mitt­ach­zi­ger-So­nic Youth und 90er Noi­se­rock á la Tar be­schrei­ben.

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Sievehead - Demo

sievehead

Vor­züg­li­cher Post­punk, ein­gän­gig aber im­mer or­dent­lich auf die Zwölf, den man so eher aus Skan­di­na­vi­en oder den ein­schlä­gi­gen US-Punk­me­tro­po­len er­war­tet hät­te, kei­nes­falls aber aus Shef­field. Das gan­ze be­wegt sich in der Nä­he von Bands wie Crea­ti­ve Adult, Cri­mi­nal Code oder Pi­les.


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