Vital Idles – Left Hand

Ganz bezaubernder Krempel aus Glasgow irgendwo zwischem relaxtem Indierock, minimalistischem Postpunk, sonnig daher geschrammeltem Power-/Garage Pop und einem gelegentlichen Hauch von Psychedelic.

Album-Stream (Spotify) →

Lithics – Mating Surfaces

Hinkte auf dem Erstling dieser Band aus Portland das Songmaterial noch etwas den eigenen Ambitionen hinterher, stimmt auf dem aktuellen Langspieler einfach alles. Verschwurbelter Postpunk, bei dem etwa die gemeinen Grooves von Uranium Club auf das abstrakt-dissonante Gepolter der frühen The Fall treffen und obendrein wurde das ganze noch mit 'nem geheimen Mathrock-Schlüssel gegen's auslaufen abgesichert.

Album-Preview →

Girls In Synthesis – We Might Not Make Tomorrow

Die EP Nummer drei der Londoner ist - was hätte man auch anderes erwartet -  ein unverschämt bollerndes Kraftpaket im Grenzgebiet von Post Punk und Noise Rock. Freunde von Bands wie Idles oder Tunic werden ihren Spaß dran haben.

Album-Stream

G.R.I.D. – G.R.I.D.

Sehr schöner Post- und Garage Punk á la Uranium Club, Reality Group oder frühe Parquet Courts umschmeichelt die Ohren auf dem Kurzspieldebüt dieser Band aus Milan, Italien.

The Sediment Club – Stucco Thieves

Das dritte Album dieser New Yorker Band ist ihr bislang zugänglichstes Stück Musik, sofern man derartig dissonantem Lärm überhaupt dieses Attribut zuschreiben kann. Mir macht ihre Mischung aus kantigem Post Punk und Noiserock mit starker No Wave-Prägung und gleichermaßen knackigen wie auch kaputten Grooves jedenfalls richtig Spaß.

Album-Stream →

Dark/Light – Dark​/​Light 7″

Nachschub in Form einer neuen 7" der Band aus Portland. Wie gehabt erinnert das Geschepper stark an Wipers, Nervosas oder Daylight Robbery und hat nichts von seinem speziellen Charme verloren.

Album-Stream →

Red Mass – Rat Race

It's Trash Records bringt uns die neue 7" von Red Mass aus Montreal. Wie von der Band gewohnt ist das eine recht wilde Mischung aus Post- und Garage Punk bei der kein Song wie der andere klingt, angetrieben von mal organischen, mal elektrischen Beats.

Bruised – .​.​.​introduction to Rotten Codex

Bruised aus Chicago haben letztes Jahr ja schon mit ihrem ersten Tape sehr ordentlichen Wind gemacht und schieben jetzt als Appetitanreger für ihr kommendes Debütalbum eine EP hinterher, deren Songs darauf enthalten sein werden. Wie zu erwarten machen die richtig was her, wissen mit kraftvoll nach vorne gehendem Post Punk zu gefallen den man z.B. mit Institute oder Marbled Eye vergleichen könnte.

Album-Stream →

Shepparton Airplane – Almurta

Bei dieser Band aus Melbourne mischen unter anderem Leute von The Peep Temple mit. Ihr zweites Album beginnt in etwa so als träfe ein Bob Mould-Gitarrenföhn (aber mehr Sugar als Dü) auf aktuelle Bands der Indierock-meets-Postpunk Schule á la Gotobeds oder Pardoner. Im weiteren Verlauf kann man z.B. in Not So Sweet leichte Anklänge an Mudhoney ausmachen, spätere Scientists oder die aktuelleren Roamin’ Catholics. Windowsill hat ein bisschen was von Rapeman und insgesammt kann man Parallelen zu Vertretern der aktuellen australischen Postcore-Generation wie etwa Batpiss oder Bench Press sehen. Ein ganz schöner Gemischtwarenladen also, aber einer von der guten Sorte. Durchweg hochwertiger Stoff.



Album-Stream →

Pigeon – Pigeon

Ein ziemlicher Knaller kommt da mal wieder aus Berlin. Ein treibender Sound aus Noise und Post Punk, der bei mir sofort Assoziationen zum hartnäckig vorwärts walzenden Beat und den sperrigen Noise-Eruptionen von Live Skull hervorruft, zu den dissonanten Klangflächen von Sonic Youth der Daydream Nation-Phase. Außerdem fühle ich mich an die kompakten Grooves von No Sister erinnert und aktuelle Bands aus dem Postcore- und Noiserock-Spektrum á la Tunic oder Batpiss liegen da sicher auch nicht ganz fern.



Album-Stream →