Xurs – Cheap Future

Kraftvoll vorwärts schreitender und unerwartet melodischer Postcore  aus Seattle, der gleichermaßen im Mid- und Uptempo, nicht zuletzt aufgrund von durchweg hochwertigen Songfundamenten, zu überzeugen weiß. Du Beginn fühlte ich mich etwas an den fuzzigen Post Punk von Plax oder The Cowboy erinnert, auf Albumlänge aber eher an den eingängigen Postcore von Meat Wave, Bloody Gears oder Bench Press. Klasse Debüt!

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Slumb Party – Happy Now

Kaum hat ihre letzt EP auf Erste Theke Tonträger meine Synapsen passiert, da kommt auch schon der erste Langspieler der Band auf dem nicht weniger sympathischen Label Drunken Saylor Records hinterher und dockt wie gehabt mit eiskalter Gelassenheit an den Groove-Rezeptoren an.

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Germ House & Far Corners – Split Tape

Gelungene Splitkassette zweier Bands aus Rhode Island, die jeweils den Frontmann Justin Hubbard gemeinsam haben. Die mir bislang weniger vertrauten Germ House gefallen dabei schon mal ganz ausgezeichnet mit weitgehend relaxtem, minimalistisch-repetitivem Lo-Fi Indierock, dem man einen gewissen Woolen Men-Vibe oder Ähnlichkeiten zum Psych-/Fuzz Pop von Violent Change nicht absprechen kann.
Deutlich derber geht dann der noiselastige Postpunk der Far Corners zur Sache, die ja hier in der Vergangenheit schon mit ein paar klasse EPs aufgefallen sind. Die neuen Songs sind natürlich ebenfalls wieder erste Sahne.

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Labor – Vulgar Cloud

Nach einem vielversprechenden aber noch etwas inkonsistenten Tape aus dem letzten Jahr weiß mich die zweite EP der Band aus Chicago durchweg zu überzeugen. Wer dem kantigen Post Punk von Bands wie Institute, Sarcasm oder Brutalism was abgewinnen kann, sollte definitiv mal zwei Ohren riskieren.

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Pious Faults – Old Thread

...und hier kommt gleich noch mal so ein seltsamer Bastard, der sich vage irgendwo im Spektrum von Noise, Hard-/Postcore und Post Punk verorten lässt und sich partout in kein gängiges Genre-Schema fügen will. Genau so wie ich's am liebsten mag.

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Vital Idles – Left Hand

Ganz bezaubernder Krempel aus Glasgow irgendwo zwischem relaxtem Indierock, minimalistischem Postpunk, sonnig daher geschrammeltem Power-/Garage Pop und einem gelegentlichen Hauch von Psychedelic.

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Lithics – Mating Surfaces

Hinkte auf dem Erstling dieser Band aus Portland das Songmaterial noch etwas den eigenen Ambitionen hinterher, stimmt auf dem aktuellen Langspieler einfach alles. Verschwurbelter Postpunk, bei dem etwa die gemeinen Grooves von Uranium Club auf das abstrakt-dissonante Gepolter der frühen The Fall treffen und obendrein wurde das ganze noch mit 'nem geheimen Mathrock-Schlüssel gegen's auslaufen abgesichert.

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Girls In Synthesis – We Might Not Make Tomorrow

Die EP Nummer drei der Londoner ist - was hätte man auch anderes erwartet -  ein unverschämt bollerndes Kraftpaket im Grenzgebiet von Post Punk und Noise Rock. Freunde von Bands wie Idles oder Tunic werden ihren Spaß dran haben.

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G.R.I.D. – G.R.I.D.

Sehr schöner Post- und Garage Punk á la Uranium Club, Reality Group oder frühe Parquet Courts umschmeichelt die Ohren auf dem Kurzspieldebüt dieser Band aus Milan, Italien.

The Sediment Club – Stucco Thieves

Das dritte Album dieser New Yorker Band ist ihr bislang zugänglichstes Stück Musik, sofern man derartig dissonantem Lärm überhaupt dieses Attribut zuschreiben kann. Mir macht ihre Mischung aus kantigem Post Punk und Noiserock mit starker No Wave-Prägung und gleichermaßen knackigen wie auch kaputten Grooves jedenfalls richtig Spaß.

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