Video – The Entertainers

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Jack White’s Third Man Records bringt uns den zweiten Langspieler von Video aus Austin. Was sich auf der Cult Of Video 7″ schon andeutete, bewahrheitet sich hier: Den treibenden Garagepunk des ersten Albums reichern sie mit einer vollen Schippe Postpunk der mal getragenen, mal straight rockenden Variante und einem deutlichen Wipers-Einschlag an.


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Pill – Hot Glue / A.I.Y.M.? 7″

pill

Geiler Postpunk aus New York mit dreckigem Saxofon-Gegniedel. Schön dissonant und noiselastig, dennoch absolut eingängig.

Snotty Babies – Snotty Babies

snotty babies

Bluesiger Krach aus Brisbane. Wenn man The Gun Club und Feedtime gemeinsam in einen Topf wirft und dann durch einen Postpunk-Fleischwolf dreht, dürfte so was ähnliches dabei rauskommen.


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Spray Paint – Dopers

spray paint

Spray Paint aus Austin hatten dieses Jahr offenbar etwas viel Energie übrig. Auf jeden Fall genug, um bisher ein Tape, ein Album und eine Splitsingle mit Exek rauszuhauen. Und jetzt ein weiteres Album, diesmal auf Monofonus Press erschienen. Immer noch abstrakt und dissonant, ist ihre Strategie hier aber weniger offensiv als auf dem gnadenlos vorwärts stürmenden „Punters On A Barge“, stattdessen üben sie sich auf diesem Album überwiegend in wohltemperierter rhythmischer Präzisionsarbeit.


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Mutual Jerk – Demo

mutual jerk

Postpunk/-core aus Atlanta, der mich etwas an die ebenfalls von dort stammenden Wymyns Prysyn erinnert.


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The Garden – Haha

haha

Was? Eine gute Platte auf Epitaph? Für einen Moment dachte ich schon die Hölle friert jetzt zu. Dann hab ich aber bemerkt, dass das aalglatte Lalalapunklabel nur den Vertrieb macht und eigentlich das allseits beliebte Garagenlabel Burger Records dahinter steckt. Puh, mein Weltbild bricht doch nicht zusammen.
Die Musik des Duos aus Orange County ist jedenfalls eine eklektizistische Mischung aus HipHop- und Elektrobeats, kombiniert mit einem tiefen Griff in die Post- und Garagepunk-Gemischtwarenkiste, dazu erinnert’s noch ein wenig an die ungeschliffeneren Beiträge zur großen Dancepunk-Welle anfang der Nullerjahre. Könnte man als Sleaford Mods in weniger wütend bezeichnen, dafür mit Garagenkante und manchmal besorgniserregender Schieflage.



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Hand Of Dust – Like Breath Beneath A Veil

hand of dust

Das italienische Label Avant! Records bringt uns den ersten Langspieler der Kopenhagener Band. Die tiefschwarzen Postpunk-Balladen schlagen durchaus in eine ähnliche Kerbe wie die letzten Veröffentlichung ihrer wohlbekannten Szenenachbarn Iceage und insbesondere Lower, aber angereichert um einen gewissen Gun Club-Vibe. Ausgezeichnet.


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