Sex Drive - Shopping Blitz

Oh schau mal ei­ner an, da wur­de doch eins mei­ner liebs­ten Stü­cke Punk­rock-Va­por­wa­re tat­säch­lich mal ver­öf­fent­licht. Wie lan­ge ist es her seit der ers­ten An­kün­di­gung in Form der (di­gi­ta­len) Un­con­trol-Sin­gle? Mit Si­cher­heit wa­ren das über zwei Jah­re. Aber das End­ergeb­nis wiegt das ge­dul­di­ge Aus­har­ren lo­cker auf - der ers­te Lang­spie­ler der Aus­tra­li­er kommt mit der glei­chen Ga­ra­ge Punk-Wucht da­her, die uns be­reits auf zwei vor­her­ge­gan­ge­nen EPs be­geg­ne­te, weiß dem aber auch ein paar neue Fa­cet­ten ab­zu­ge­win­nen. Durch­weg wohnt dem Zeug ei­ne un­er­war­te­te Me­lan­cho­lie in­ne, die un­ter an­de­rem in dem me­lo­di­schen Pop-Smas­her Stran­ge Mo­tel gip­felt wäh­rend et­wa Work oder Mi­li­ta­ry Boyso­wohl in Sa­chen Vi­be als auch En­er­gie­le­vel an Jack­son Reid Briggs & The Hea­ters er­in­nern. Dar­über hin­aus ist das hier auch noch Pflicht­pro­gramm für Freun­de von so Krem­pel á la Ci­vic, S.U.G.A.R., Ly­s­ol, Split Sys­tem, Mi­ni Skirt, In­sti­tu­te oder Li­ving Eyes.

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Verspannungskassette #49 (C-70)

Ita­lia 90 Com­pe­ti­ti­on
La­rochs Sea Crea­tures
Bzdet Hu­sa­ria
John (Timestwo) The­me New Bond Ju­ni­or
Nick G Bells
Sta­tic Me­ans Pitch­forks

Pri­son­nier Du Temps Li­on En Ca­ge
Chi­mers Ge­ne­ra­tor
Black But­ton Cor­rec­tion
Tet­nis Bal­li­stics
Kud­zu Dang Me
Zo­ids Ter­ror Vi­si­on

Ne­on Kit­tens Fro­zen Peas
Pro­per­ty Dance Flaw
Dad­gad Fuck You Up
Big Fyg Let­ters From Coo­per
Zhoop RIP
Gor­go­jo nph
Sirk­ka Hy­vä Eh­do­kas
Dead Ci­ty Grey­hound
Si­mu­la­ti­on Bo­dies
Straight Ar­rows Fast Pro­duct

Sau­cer­men Sick
Tricks De­cis­i­ons
Way­ne Pain & The Shit Sta­ins The Zoo
Jeffy & The Sun­ken Heads Barf Cars From Mars
Stran­ge At­trac­tor Ba­by Je­sus Head
Qinqs The Gre­at White Won­der
Ami­noa­cid­club Si­rens & Horns
Li­quids Head Hang Low
Tee Vee Re­pair­man Or­ga­nic Mould
Si­li­co­ne Va­lues By­stan­der Apa­thy

Italia 90 - Living Human Treasure

Ei­ne neue LP von Ita­lia 90, dem best­ge­hü­te­ten Ge­heim­nus des bri­ti­schen Post Punk, das sich bis­lang kom­plett der Hype-Wel­le ent­zo­gen hat, auf die an­de­re UK-Bands der letz­ten Jah­re all­zu be­reit­wil­lig auf­ge­sprun­gen sind. Schwer zu glau­ben, dass wir es jetzt erst mit ih­rem ers­ten Lang­spie­ler zu tun krie­gen. Im Gro­ßen und Gan­zen blei­ben sich die Lon­do­ner treu, oh­ne es aber sich selbst oder dem Pu­blil­kum zu leicht zu ma­chen, was sich in ei­ner fra­gi­len Ba­lan­ce aus ein­gän­gi­ge­ren Num­mern wie New Fac­to­ry, Ta­les From Bey­ond und un­gleich sper­ri­ge­ren Bro­cken á la Mag­da­le­ne und Gol­ga­tha nie­der­schlägt. An­sons­ten mün­det hier ein stark Wire-mä­ßi­ger Ope­ner in die ver­trau­te Klang­land­schaft mit star­kem Be­zug zu al­ten Haus­num­mern wie, ne­ben ei­ni­gen an­de­ren, Swell Maps und Mem­bra­nes so­wie ver­ein­zel­ten An­klän­gen an Crass. Oder al­ter­na­tiv darf man si­cher auch Ver­glei­che zie­hen zu jün­ge­ren Acts wie Exek oder frü­hen Pro­tom­ar­tyr.

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Kudzu - Kudzu

Die Band aus Green­ville, South Ca­ro­li­na lässt ei­nen ex­zel­len­ten Kra­wall von der Lei­ne, der ir­gend­wo zwi­schen den Rä­dern von Ga­ra­ge Punk, Post Punk und Post­co­re für or­dent­lich Rei­bung sorgt und ge­wis­se Ähn­lich­kei­ten so­wohl zu ak­tu­el­len Bands á la Mys­tic In­a­ne, Big Bop­per, Doll­house, Cu­tie, Wy­myns Pry­syn, Cri­sis Man hat… als auch zu klas­si­schem Ma­te­ri­al im Fahr­was­ser von Dri­ve Li­ke Je­hu, Hot Sna­kes, Na­ti­on Of Ulys­ses, Ri­tes of Spring or Gray Mat­ter.

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Factory City Children - Factory City Children

Der Lärm auf der De­büt-EP die­ser New Yor­ker (?) Band kommt in et­wa rü­ber wie ei­ne ge­ring­fü­gig ge­schwärz­te Va­ri­an­te von so Ga­ra­ge-/Elek­tro­punk-Kra­wall­spe­zis á la S.B.F., Sta­lins Of Sounds, Kid Chro­me und The Gobs mit ei­ner Mes­ser­spit­ze Sick Thoughts oben­drauf. Nach­dem das im vor­letz­ten Jahr er­schie­ne­ne Tape ziem­lich un­ter dem Ra­dar ge­flo­gen ist, kon­fron­tiert uns To­xic Sta­te Re­cords noch­mal da­mit, wahl­wei­se als 7" oder als - in bes­ter La­bel-Tra­di­ti­on - ein­fach mal schwei­ne­teu­er zu nen­nen­den Di­gi­tal­re­lease, wohl­wis­send dass wir so­wie­so al­le zah­len wer­den, weil wir süch­tig sind. Ka­pi­ta­lis­mus fuck ye­ah!

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Chimers - Generator /​ Tooth

Al­so re­den wir mal nicht lan­ge um den hei­ßen Brei her­um… auf ih­rem jüngs­ten Out­put hält sich die Band aus Wol­lon­gong, Aus­tra­li­en re­la­tiv strikt an ein ur­altes Sche­ma, eta­bliert von Bands wie Mis­si­on Of Bur­ma, Mo­ving Tar­gets und Vol­ca­no Suns. Wenn ihr mich fragt ist das so­wie­so ei­ne Ni­sche die heu­te viel zu sel­ten auf­ge­grif­fen wird. Al­so ja, ist gu­ter Stoff.

Gee Tee - (I Hate) Drivin' In The City

Good­night Ne­an­der­thal er­scheint am 3. März auf Ur­ge Re­cords & Go­ner Re­cords.

Home Front - Faded States

Games of Power er­scheint am 3. März auf La Vi­da Es Un Mus Dis­cos.

Golden Hours - Come And Find Me

Gol­den Hours er­scheint am 31. März auf Fuzz Club Re­cords.

Black Adidas - In My Head

Black Adi­das er­scheint am 3. März auf Dirt Cult Re­cords.