Sprite – Too Far
Spriite erscheint am 12. Juni.
Spriite erscheint am 12. Juni.
Weapon Fetish erscheint am 26. Juni auf Convulse Records.
Caustic erscheint am 1, Juli auf Slow Death Records.

Ich sag's mal ganz unverblümt: Der Opener der neuen Marbled Eye EP, wenngleich auch kein Totalausfall, gehört nicht zum hellsten was die Band aus Oakland bislang hervorgebracht hat und fühlt sich irgendwie dieser Band nicht ganz würdig an mit den üblichen Anzeichen von durchschnittlicher bis fauler Post Punk-Songkonstruktion wie etwa dieser willkürlichen Abfolge ziemlich abgestandener, durchgenormter Riffs und Genre-Tropes und die hier leider ebenfalls ziemlich uninspirierte Anwendung von polyrhythmischen Appregios - auch so ein typisches Klischee das man in dieser Form sonst eher von jungen, unerfahrenen Bands hört - drückt bei mir auf all die falschen Knöpfe in einem Song, dessen verstreute Einzelteile sich einfach nicht zu etwas kohärentem zusammenfügen wollen. Glücklicherweise ist dann aber alles was darauf folgt ungleich inspirierter, durchdachter und ausgefeilter - die restlichen fünf Songs zeigen genau die Eleganz und Detailverliebtheit in Sachen Songwriting und Arrangements die man von diesen Veteranen im aktuellen Post Punk-Umfeld erwartet, die es ja mit ihrer voherigen Read The Air EP tatsächlich noch mal fertiggebracht haben - fast ein Jahrzehnt in ihrem schon immer brillianten Schaffen - einen ganz neuen Qualitätslevel zu erklimmen. Diese EP klingt daraufhin ein bisschen wie ein goldener Mittelweg zwischen jener kunstvoll gehaltenen Balance und dem unmittelbaren Impact ihres früheren Schaffens. Ein würdiger Nachfolger eigentlich, wenn man den wackeligen Anfang ignoriert.
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Die rastlose Leipziger Szene ist mal wieder am Werk mit diesem schnieken neuen Tape voller moderat eieriger Garage Punk-Qualitätsware, die einerseits doch recht komfortabel in den Rahmen durchweg etablierter Genre-Parameter passt aber nichtsdestotrotz aus der Masse heraussticht dank der Stärke und Konsistenz des Songmaterials, aber nicht zuletzt auch einer subtilen, leicht schmierigen '70er Dad Rock-Kante und einer unaufhaltsamen Antriebskraft, die mich unter anderem an so älteren Scheiß wie Kid Chrome oder S.B.F. erinnert. Der Scheiß versucht hier nichts neues, aber trifft alle richtigen Nerven für mich und hat von Anfang bis Ende ausschließlich Hits an Bord.
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Wow, eine neue Eye Ball-EP die über vier Minuten lang ist... absolut episch im Vergleich zur letzten EP Of The Northern Americas, die uns drei Songs in unter einer Minute unterbreitete. Wie auch immer, diese vier neuen Songs haben alles von der unvorhersehbaren, chaotischen Brillianz mit der sich die Band in unsere Herzen gespielt hat und nicht zuletzt diesem sicheren Händchen für eingängige, melodische Songminiaturen, präsentiert in einem fuzzigen LoFi-Sound der für ihre kurzen Fuzz Pop-Songexplosionen wie maßgeschneidert wirkt.
Album-Stream →How A Mosquito Operates erscheint am 26. Juni auf Anti Fade Records & Iron Lung Records.
Speculative Fiction erscheint am 3.Juli.
Tangled Up With The Two Tailed Rat erscheint am 14. August auf Total Punk Records.