Crisis Man – Crisis Man

Crisis Man - Crisis Man

In die­ser kali­for­ni­schen Band fin­den sich Mit­glie­der von Bands zusam­men, von denen so einige in der Ver­gan­gen­heit schon mal auf 12XU auf­ge­taucht sind. Unter ande­rem wären da Acrylics, Public Eye, Vio­lent Change und Cere­mony zu nen­nen. Ihr Debüt-Tape hält, was diese Beset­zung ver­spricht und weiß mit aus­ge­spro­chen gars­ti­gem Gara­ge­punk zu gefal­len.


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Rea­lity Group – Demo 2016 Schön dre­ckig ange­kratz­ter Post-/Ga­rage Punk auf die­sem Demo von Rea­lity Group aus dem kana­di­schen Win­ni­peg. REA­LiTY GROUP DEMO 2016 by REA­LiTY GROUP REA­LiTY GROUP DEMO 2016 by REA­LiTY GROUP REA­LiTY GROUP DEMO 2016 by REA­LiTY GROUP REA­LiTY GROUP DEMO 2016 by REA­LiTY GROUP
Honey Bucket – Patch Of Grass Nach­dem mich die bis­he­ri­gen Ver­öf­fent­li­chun­gen die­ser Band aus Port­land nicht wirk­lich zu beein­dru­cken ver­moch­ten, trifft ihre neue EP voll ins Schwarze mit gara­gi­gem und ver­schro­be­nem Post­punk á la "Par­quet Courts tref­fen auf Half Japa­nese der spä­ten 80er/​frühen 90er". Patch of Grass by Hone...
Rik And The Pigs – Life’s A Bust 7″ Ein will­kom­me­ner Nach­schlag von dem schrä­gem Bas­tard-Post-/Ga­ra­ge­punk der gerade frisch nach Olym­pia, Washing­ton umge­sie­del­ten Band. Rik and the Pigs - Life's A Bust 7" by Feel It Records

Institute – Powerstation


Sub­or­di­na­tion erscheint am 2. Juni auf Sac­red Bones Records.

Shady Nasty – Shady Nasty

Shady Nasty - Shady Nasty

Auf ihrer Debüt-EP erzeugt die­ses Trio ziem­lich inter­es­san­ten und unkon­ven­tio­nel­len Alter­na­tive Rock mit einer unge­wohnt Post­pun­ki­gen Düs­ter­nis und einem gewis­sen Post­rock-Ein­fluss. Das braucht hier und da noch etwas Fein­schliff, zeigt aber schon ordent­lich Poten­zial.


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CRVEL – Som­bras Diese Band kommt irgendwo aus dem mexi­ka­ni­schen Bun­des­staat Yuca­tán und ihr ers­tes Album über­zeugt mit druck­vol­lem, ultra-strai­gh­tem düs­ter-Post­punk. CRVEL- Som­bras. by CRVEL CRVEL- Som­bras. by CRVEL CRVEL- Som­bras. by CRVEL
Auto­bahn – The Moral Crossing Wer die­ses Blog schon etwas län­ger ver­folgt, dem sind die Post­pun­ker aus Leeds hier sicher schon mal mit ihren ers­ten zwei EPs begeg­net. Ihr ers­tes Album Dis­sem­ble hab ich sei­ner­zeit dann mal aus­ge­las­sen. Das war kei­nes­wegs schlecht, aber mei­nen Erwar­tun­gen wurde das auch nicht gerecht; für mein...
Cigüeña – Nep­tuno Melo­di­scher und doch räu­di­ger Indie­krach von einem Duo aus Valen­cia, Spa­nien. Man stelle sich vor, die melo­di­sche­ren Ten­den­zen von Mis­sion of Burma und Sonic Youth wären ver­se­hent­lich in den 90er Post- und Emo­core-Bot­tich gefal­len. Die Platte gibt's für lau bei Band­camp. Nep­tuno by cigüeña N...

Anxiety – Wild Life 7″

Anxiety - Wild Life 7"

Auf der ihrer neuen 7″ set­zen die Punks aus Glas­gow naht­los ihre ange­pisste Ver­schmel­zung von dis­so­nan­tem Post- und räu­di­gem Hard­core­punk fort, die schon auf ihrem letzt­jäh­ri­gen Album sehr zu über­zeu­gen wusste.


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Vul­ga­ri­ans – Almost-Instinct, Almost True Post­pun­ki­gen Indie- und Alter­na­tive Rock der ten­den­zi­ell eher popu­lä­ren, ein­gän­gi­gen Mach­art (aber in gut!) gibt's auf die­sem Kurz­spie­ler der Band aus Hull, Eng­land zu hören.
Sewers – Chain Of Com­mand Abge­fuck­ter Weirdo-Post-/Ga­ra­gen­punk aus Bris­bane. Woher aus sonst? Man könnte Par­al­le­len zu so unter­schied­li­chen Bands wie Swell Maps, Feed­time, Scratch Acid, Butt­hole Sur­fers oder Bir­th­day Party zie­hen, aber alle diese Ver­glei­che ste­hen doch eher auf wacke­li­gen Bei­nen. Chain of Com­mand 7&qu...
The Bug – Hum­bug; or, So Many Awful Things Die dritte EP der Punks aus Chi­cago ist mal wie­der der zu erwar­tende Tritt in die Weich­teile, ihre derbe ange­pisste Feel­bad-Musik aus den Grund­zu­ta­ten Hard­core, Noise und ein ganz klein wenig Post­punk ist nach wie vor nix für Sonn­tags­kin­der. NNT#051 The Bug - Hum­bug; or, So Many Awful Things ...

The Vacant Lots – Endless Night

The Vacant Lots - Endless Night

Das letzte Album Divide des New Yor­ker Duos ver­mochte mich nicht so recht zu begeis­tern, das neue dafür umso mehr. Ihre mini­ma­lis­ti­schen Son­gent­würfe aus erdi­gem Blues, pul­sie­ren­dem Elek­tro-/Syn­th­pop, etwas Psy­che­de­lia und einem offen­sicht­li­chen Bewusst­sein für die New Yor­ker Pro­to­punk- und Art­rock-Ver­gan­gen­heit kom­men auf End­less Night deut­lich grif­fi­ger rüber als auf dem Vor­gän­ger. Wenn dann im Raus­schmei­ßer Sui­cide Note noch Suicide’s Alan Vega das Mikro ergreift und sich ein­drucks­voll durch einen krau­ti­gen Blues Jam growlt, schließt sich der Kreis.



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Meat­bo­dies – Val­ley Girl /​​ Hiber­na­tion 7″ Neuer Klein­scheiß von der Band aus Los Ange­les. Gara­ge­rock ein­mal in psy­che­de­lisch ent­spannt, ein­mal in Fuz­zlas­tig vor sich hin groo­vend. Meat­bo­dies: Val­ley Girl /​ Hiber­na­tion by FAMOUS CLASS RECORDS /​ LAMC 7" SERIES
Vati­ver – Demons­tra­ti­ons­zug Kaput­tes Zeug aus Frank­furt, das sich allen Gen­re­zu­ord­nun­gen ent­zieht. Ele­mente aus (unter ande­rem) Elek­tro­punk, Noise, Psy­che­de­lic, Kraut und Indus­trial ver­we­ben sich auf die­sem Tape zu einem aus­ge­spro­che­nen wider­spens­ti­gen Biest. Demons­tra­ti­ons­zug by Vati­ver Demons­tra­ti­ons­zug by Vati­ver ...
Pineco­nes – Sings For You Now Star­kes Teil von die­ser Band aus Atlanta. Relaxt aber druck­voll vor sich hin groo­vende und rol­lende Retro-Jams mit stark gara­gi­ger Note und deut­li­chen Sou­thern-Ein­flüs­sen, ein wenig Psych, aber alles gefil­tert durch den Indie­rock der neun­zi­ger und nul­ler Jahre. Dazu ein Sän­ger, des­sen mono­to­nes ...

Buzz Rodeo – Combine

Buzz Rodeo - Combine

Unter all den ver­wun­der­li­chen Klän­gen, die in den letz­ten Jah­ren aus dem stutt­gar­ter Umfeld an die Öffent­lich­keit drin­gen, sind Buzz Rodeo viel­leicht am schwers­ten zu ratio­na­li­sie­ren mit ihrem Noi­se­rock, der klingt, als wäre er in Chi­cago oder Min­nea­po­lis ver­se­hent­lich den fal­schen Flie­ger gestie­gen. Der neue Lang­spie­ler des Trios über­rascht dann auch gleich ein wei­te­res mal mit einem aus­ge­spro­chen erdi­gen, um eini­ges rohe­ren Sound ver­gli­chen mit ihren bis­he­ri­gen Ton­kon­ser­ven. Das hat frei­lich sei­nen eige­nen Charme, für sowas bin ich immer zu begeis­tern. Und ganz neben­bei ver­birgt sich hin­ter dem Geschep­per wie gewohnt jede Menge ast­rei­nes Song­ma­te­rial, das eben­falls einen sehr unge­fil­ter­ten, direk­ten Ein­druck hin­ter­lässt.



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Bich­kraft – Shadoof Das neue Album von Bich­kraft (oder бичкрафт, wie sie eigen­lich geschrie­ben wer­den) aus Kiev ist zuletzt bei Wharf Cat erschie­nen. Etwas homo­ge­ner und aus­ge­feil­ter als der Vor­gän­ger, aber immer noch ange­nehm ver­schro­ben und mit einem gewis­sen Hang zum Expe­ri­ment über­zeugt ihre unge­wöhn­li­che Post-...
Space Drugs – Black Dog Takes The Bait Ganz gro­ßer Sport, der ver­mut­lich erste Lang­spie­ler der Space Drugs aus Phil­adel­phia. Ein ambi­tio­nier­tes und viel­sei­ti­ges Album, das zwi­schen getra­gen melan­cho­li­schem Indie­rock alter Schule und wil­den Punk- und Noi­se­rock-Erup­tio­nen oszil­liert. Man mag sich sowohl an alte Hel­den wie Slint, Archer...
Simu­la­tors – Eyes Auf dem zwei­ten Kurz­spie­ler des Trios um Ex-Accor­dion Cri­mes Front­mann Bryon Par­ker und Joy Sub­trac­tion Drum­mer Brian Polk wech­selt sich wie gehabt old­schoo­li­ger Indie­rock, der etwas an die kürz­lich auf­ge­lös­ten Her­metic erin­nert, mit kraft­vol­lem, leicht Math-Infi­zier­tem Touch&Go-Style Nois­rock a...

Jackson Reid Briggs And The Heaters – When Are You Going To Give Up On Me So I Can Give Up On Myself

Jackson Reid Briggs And The Heaters - When Are You Going To Give Up On Me So I Can Give Up On Myself

Die­ser Mann mit sei­nen Heiz­kör­pern fiel letz­tes Jahr mit einer durch­weg gran­dio­sen EP auf. Jetzt legt er den ers­ten Lang­spie­ler sei­ner Band nach, wie erwar­tet tritt der gewal­tig Arsch. Waren auf der EP noch eine lei­sere Zwi­schen­töne zu ver­neh­men, ist diese Platte von Anfang an eine ein­zige gebün­delte Atta­cke auf das Trom­mel­fell aus strai­gh­tem, gera­dezu per­fek­tem Gara­ge­punk, die sich erst ganz zum Ende in einem einen melan­cho­li­schen und voll­kom­men des­il­lu­sio­nier­ten Aus­klang auf­löst.



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Death By Unga Bunga – Fight! Death By Unga Bunga kom­men aus dem nor­we­gi­schen Städt­chen Moss und haben in letz­ter Zeit offen­bar viel Sheer Mag gehört. Jeden­falls kommt ihre aktu­elle EP daher wie eine per­fekte Ver­schmel­zung des hym­ni­schen Sou­thern Punk besag­ter Band mit dem ultras­trai­gh­ten Rock'n'Roll von Diar­r­hea Pla­net. ...
Radioac­tivity – Silent Kill Die Band aus Den­ton, Texas mit Mit­glie­dern von The Mar­ked Men an Bord bleibt auch auf ihrem zwei­ten Lang­spie­ler ihrer Mischung aus mal gara­gi­gem, mal eher 77er-mäßi­gem Punk­rock und honig­sü­ßen, melan­cho­li­schen Power­pop-Melo­dien treu. Am Song­wri­ting haben sie aber deut­lich gefeilt. Ein gan­zes Stüc...
Big Mess – Try To Enjoy It Unge­wöhn­lich melo­diöse Klänge aus der sonst ja eher für düs­tere Vibes bekann­ten Kopen­ha­ge­ner Szene. Der zwi­schen Punk und Power­pop pen­delnde Sound auf dem zwei­ten Lang­spie­ler von Big Mess bedient sich glei­cher­ma­ßen bei Jaw­brea­ker und den Wipers, bei Buz­z­cocks, Under­to­nes und die­ser bekann­ten T-S...

Golden Pelicans – Disciples Of Blood

Golden Pelicans - Disciples Of Blood

Auch auf ihrem drit­ten Album haben es die Gara­ge­punks aus Orlando nicht ver­lernt eine Spur der Ver­wüs­tung zu hin­ter­las­sen. Noch stär­ker als auf den frü­he­ren Plat­ten spie­len sie hier gekonnt mit klas­si­schen Hard­rock-Riffs. Sowas geht bei den meis­ten Bands ordent­lich nach hin­ten los, aber Gol­den Peli­cans machen vor, wie man sowas rich­tig macht, bewah­ren ihre Atti­tüde und Punk-Ener­gie.



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Honey – Demo Nicht ver­wech­seln mit der gleich­a­mi­gen New Yor­ker Gara­gen­band, deren neues Album bald auf Wharf Cat erscheint. Nee, diese Band kommt aus dem kana­di­schen Win­ni­peg und auf ihrem Demo geht es ein gan­zes Stück roher und rudi­men­tä­rer zu mit einem Sound, der zur einen Hälfte aus Garage Punk, zur ander...
K – Demo Hin­ter die­sem Pro­jekt aus (ver­mut­lich) Bris­bane steckt ein gewis­ser Ethan Kernag­han, der bis­her vor allem Weirdo-Post­punk der kaput­te­ren Sorte zu ver­ant­wor­ten hatte. Auf die­sem Demo ver­schie­ben sich die Koor­di­na­ten dann aber eher in Rich­tung old­school Hard­core mit defi­ni­ti­ver Schief­lage und Lyri...
Video – The Enter­tai­ners Jack White's Third Man Records bringt uns den zwei­ten Lang­spie­ler von Video aus Aus­tin. Was sich auf der Cult Of Video 7" schon andeu­tete, bewahr­hei­tet sich hier: Den trei­ben­den Gara­ge­punk des ers­ten Albums rei­chern sie mit einer vol­len Schippe Post­punk der mal getra­ge­nen, mal strai­ght rocken­den...

Warm Soda – I Don’t Wanna Grow Up

Warm Soda - I Don't Wanna Grow Up

Das Abschied­sal­bum der Garage-/Power­pop-For­ma­tion aus Aus­tin um Front­mann Mathew Mel­ton stellt noch ein­mal des­sen aus­ge­zeich­nete Song­wri­ting-Skills unter Beweis in 12 fluffi­gen Kra­chern, die mit ihren mit­rei­ßen­den Pop-Melo­dien oft nah an der Grenze zum Kitsch ope­rie­ren, ohne jemals den Bogen zu über­span­nen.
Mat­thew Mel­ton hat jetzt eine neue Band namens Dream Machine am Start, deren Debüt­al­bum The Illu­sion erscheint am 19. Mai auf Castle Face Records.

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Zebra Hunt – Only Way Out/​​Get Along 7″ & Beaches E... Power­Pop-/Ga­ra­gen­rock­band aus Seat­tle. Haben im laufe des letz­ten Jah­res zwei sehr spa­ßige Kurz­spie­ler raus­ge­hauen. Ent­spann­tes, an The Clean erin­nern­des Geschram­mel und zwi­schen­durch auch mal etwas trei­ben­dere Rocker. Runde Sache (wie Plat­ten es halt so sind). Only Way Out b/​w Get Along 7&qu...
Cre­tin Stom­pers – Loo­king For­ward To Being Atta­cked Wie­der mal so eine Platte, die beim Release irgend­wie an mir vor­bei ging, und das obwohl sie schon län­ger in mei­ner Mail­box rum­lag und auch in eini­gen mir ver­trau­ten Blogs die Runde machte. Naja, dann wohl mal im fal­schen Moment ver­peilt ein Book­mark zu set­zen und schon für immer ver­ges­sen. Wie a...
Extra Foxx – Good­bye Insa­nity, Hello Huma­nity Extra Foxx trei­ben wohl schon seit den spä­ten Neun­zi­gern in den Kel­lern und Gara­gen von Bris­bane ihr Uun­we­sen. Ihr zwei­tes Album gefällt jeden­falls aus­ge­spro­chen gut mit sim­pel-melo­di­schem, schram­me­li­gem Garage- und Noi­se­pop. Good­bye Insa­nity, Hello Huma­nity by Extra Foxx Good­bye Insa­nity, H...

12XU Radio: Sendung vom 23.4.2017

Irgend­wann wird man dar­auf zurück­bli­cken und sagen: „Ach ja, die Musik war gut. Aber den Han­sel hinter’m Mikro hät­ten ’se mal bes­ser aus­tau­schen sol­len“.