Dark Times – Give
Ein fast perfektes Punkalbum von einer Band aus Oslo. Das ist melodisch, angepisst, energisch, melancholisch, dreckig, alles auf einmal. Klingt irgendwie vertraut und doch recht eigenständig. Und jeder Song ist ’ne Bombe.
Ein fast perfektes Punkalbum von einer Band aus Oslo. Das ist melodisch, angepisst, energisch, melancholisch, dreckig, alles auf einmal. Klingt irgendwie vertraut und doch recht eigenständig. Und jeder Song ist ’ne Bombe.
Nach zwei starken, abgefuckten EPs und danach einem eher misslungenem Pop-Versuch (oder lag’s vielleicht nur an der Scheißproduktion?) der Punks aus San Francoisco , verbinden sie auf ihrem neuesten Output die neue Melodieseligkeit mit dem Dreck von gestern. Dabei gibt es nur Gewinner.
Sehr geiler Noise-/Industrialpunk aus Manchester. Das ist die Nummer zwei in einer Serie von drei EPs, bisher sind davon die ersten beiden auf Bandcamp zu haben.
Gar nicht so lang nach ihrem ausgezeichneten Demo legt die vierköpfige Uschi aus Montreal ihre „richtige“ Debüt-EP vor und steigert sich noch mal ganz schön. Eingängiger aber quergedachter Postpunk mit starkem 77er-Einfluss.
Starkes Ding hat dieses Duo aus dem niederländischen Haarlem da rausgehauen. Druckvoller Noise- und Postpunk, erinnert mal an den stürmischen Indierock von Solids und Playlounge, mal an die melodischen Postpunk-Attacken von Piles oder Die! Die! Die!. Anders als die genannten Bands können sie zwischendrin aber auch mal richtig dissonant und ungemütlich werden, auch eine leicht psychedelische Tendenz ist kaum zu übersehen.
Neuer Kleinscheiß einer Band aus Philadelphia, bei der unter anderem Mitglieder von Ceremony und Purling Hiss mitmischen. Zwei mal melodischer, fuzziger und Punk-infizierter Indierock.
Tolles Punkzeugs aus Paris. Stalled Minds spielen eine powerpoppige Variante davon, die an eine beschleunigte Version der letzten The Estranged-Platte erinnert, gelegentlich um einen gewissen Wipers-meets-Birdman-Vibe ergänzt.
Straighter Punkscheiß aus dem schwedischen Uppsala. 77er Melodik trifft auf etwas Birdman-Vibe und einen Schuss Melancholie á la Radioactivity.
Ausgezeichneter Postpunk/-core aus São Paulo. Klingt ein bisschen so wie gebündelte Criminal Code und The Estranged, denen man eine ordentliche Hardcorespritze verpasst hat.

Schön primitiver Noisepunk aus Sydney. So etwa Flipper mit etwas Hardcore-Feuer unter’m Arsch.