Piss Test – Piss Test

Auf dem zweiten Langspieler hat die Band aus Portland selbstverständlich mal wieder ordentlich Feuer im Hintern und ihr straighter Punkrock mit Garagen-Nachbrenner trifft ohne überflüssige Schnörkeleien sofort ins Schwarze.



Album-Stream →

Perdidos – La gente esta madita

Kompromisslos vorwärts dreschendes, simples Post- und Fuzzpunk-Gedöns von hoher Intensität gibt’s auf dem Debüt-Tape dieser Krachkapelle aus Dallas zu hören.


Album-Stream →

Jackson Reid Briggs And The Heaters – When Are You Going To Give Up On Me So I Can Give Up On Myself

Dieser Mann mit seinen Heizkörpern fiel letztes Jahr mit einer durchweg grandiosen EP auf. Jetzt legt er den ersten Langspieler seiner Band nach, wie erwartet tritt der gewaltig Arsch. Waren auf der EP noch eine leisere Zwischentöne zu vernehmen, ist diese Platte von Anfang an eine einzige gebündelte Attacke auf das Trommelfell aus straightem, geradezu perfektem Garagepunk, die sich erst ganz zum Ende in einem einen melancholischen und vollkommen desillusionierten Ausklang auflöst.



Album-Stream →

Crooked Bangs – II

Das zweite Album der Crooked Bangs aus Berkeley, Kalifornien Austin, Texas ist eine lichtscheue Gestalt aus resolut geradeaus rockendem (Post-)Punk-Noir mit Fuzz-Nachbrenner, der eine äußerst triste Atmosphäre versprüht und dabei aus einem begrenzten Fundus an simpel gestrickten Riffs schöpft. Das kann man entweder fade und unoriginell, oder aber konsequent und homogen finden. Ich tendiere zur zweiten Sichtweise. Was deser Platte an songtechnischer Finesse (bewusst?) abgeht, wird problemlos durch die entschlossene Darbietung aufgewogen.



Album-Stream →

Hound – Outlaw

Ungewaschenes Punk-Zeugs mit Noiserock- und Postcore-Nachbrenner auf diesem Tape einer Band aus New Orleans.


Album-Stream →

Marrón – Terrenos

Nach einer bereits sehr guten EP im letzten Jahr ist jetzt der erste Langspieler der Südkalifornischen Band auf Verdugo Discos raus. Das ist nach wie vor äußerst oldschooliger Postcore, der sehr an die alte Dischord-Schule der mittleren bis späten Achtziger, insbesondere an Rites Of Spring und auch ein wenig an frühe Dag Nasty erinnert.



Album-Stream →

Xetas – The Tower

Auf Album numero zwei gibt sich das Trio aus Austin noch eine Spur wütender und ungemütlicher als bisher gewohnt. Das ist natürlich wie gehabt ordentlich Ärsche tretender (Post-)Punk, der abwechselnd mal an Red Dons, Wipers oder Naked Raygun erinnert, neuerdings auch ein wenig an das letzte Meat Wave Album.



Album-Stream →

Pleite – Demo

Was Pleite auf diesem Demotape fabrizieren, muss man – zumindest auf lyrischer Ebene – wohl als “Deutschpunk” bezeichnen. Die Musik hingegen erinnert mich eher an alten Postcore á la Hot Snakes und von mir aus auch an ganz frühe Turbostaat.

Roht – Roht 7″

Noisepunk aus Reykjavík von der primitiven, rohen und angepissten Sorte. Eine dichte Wand aus Lärm. Und allem, was sich dahinter verbirgt, möchte ich nicht im Dunkeln begegnen.


(mehr …)