Uniform – Wake In Fright

Hässliche Musik für hässliche Zeiten. Der neue Langspieler des Industrialpunk-Duos aus New York setzt die Marschrichtung der Ghost House EP konsequent fort und ist vielleicht das kompromissloseste Stück Lärm, das die Band bisher fabriziert hat. Soundmäßig steht die Platte selbstbewusst zu ihren weiter in den Vordergrund gerückten Metal-Einflüssen, ist gleichzeitig aber auch durch und durch Punk, so sehr wie kaum eine Platte in letzter Zeit.



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Rata Negra – Oído Absoluto

Straighter Punkrock aus Madrid. Irgendwie kam mir der Gesang auf dieser Platte sofort verdächtig bekannt vor. Also mal schnell hinterher googlen und es bestätigt sich: Frontfrau Violeta machte sich bisher bei Juanita Y Los Feos am Gesang zu schaffen und ihre markante Stimme trägt auch dem Debütalbum von Rata Negra viel zum gewissen Etwas dieser Band bei. Außerdem ist noch der Drummer der ebenso ausgezeichneten La URSS mit dabei. Musikalisch geht es hier etwas roher zu als bei erstgenannter Band, dennoch ist auch hier ein ausgeprägter Hang zu einprägsamen Melodien zu verspüren.



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Pious Faults – Pious Faults

Die Debüt-EP dieser Kapelle aus Brisbane gefällt mit fünf ausgesprochen arschtretenden Minuten Hardcorepunk plus leichtem Garage- und Noise-Faktor.



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Syndicate – Vol. I

Schwer ohrwurmverdächtiger Punkrock aus Oakland. Das Debütalbum von Syndicate erinnert mich stark an die alten Punkhymnen von Naked Raygun, das düstere Geschredder von Wipers‘ ’81er Album Youth Of America und obendrein wird das ganze noch von markanten Basslinien gekonnt in Richtung Postpunk gerückt.



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Beast Fiend – In The Darkness 2.0

Dass diese ziemlich schräge bis gewöhnungsbedürftige Punkkapelle aus San Francisco zu meinen aktuellen Favoriten gehört, habt ihr sicher schon bemerkt.
Vor geraumer Zeit erschien da mal so ’ne EP namens In The Darkness, die bei mir irgendwie gar nicht so zünden wollte wie die zahlreichen anderen Kurzspieler, die das Punktrio bisher so abgeliefert hat. Mich beschlich das Gefühl, dass es vor allem an der verkackten, zahnlosen Produktion lag.
Die Band hat das offensichtlich auch gestört und jetzt liefern sie eine komplette Neuaufnahme der fünf Songs ab, die natürlich immer noch angenehm LoFi ist. Und Überraschung: Es fluppt auf einmal alles ganz vorzüglich. Auch wenn das ihre, ähm… poppigste Veröffentlichung bisher ist.


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The Lowest Form – Personal Space

Auf ihrem zweiten Album haut uns die londoner Band ein weiteres mal einen dreckigen Bastard aus Hard- und Postcore, Noise, Sludge und Fuzzpunk um die Ohren.



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Cold Leather – Demo

Heute ist Tag des Leders bei 12XU. Die zweite Lederband für heute kommt aus Berlin und hat unter anderem Mitglieder von Pretty Hurts und Cult Values mit an Bord. Auf diesem Demo gibt’s schön straighten und schnörkellosen Punkrock mit einem gewissen Garage-Faktor zu hören.


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Tunic – Disappointment

Tunic kommen aus dem kanadischen Winnipeg. Auf ihrer Debüt-EP setzt es ungewaschenen Noisepunk, der nicht lange fackelt und unaufhaltsam vorwärts drischt.


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Metri Painaa Kilon – Avaruudessa kasvaa pituutta

Irgendwo aus Finnland kommt dieses Trio. Auf ihrer ersten EP gibt es bis zum Anschlag überdrehtes, dissonantes (Post-)Punkzeug mit deutlichem Noiseeinfluss zu hören.



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Pale Angels – Daydreaming Blues

pale-angels

Der dritte Langspieler der Pale Angels aus dem britischen Swansea packt erfreulicherweise wieder etwas fester zu als ihr etwas zahmes letztes Album, erinnert weitgehend wieder mehr an die Intensität des Debüts. Das ist erneut der gewohnt gute Indie- und Punkrock mit einer angenehmen Schippe voll Noise und Fuzz.



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