Pretty Hurts - Pretty Hurts

Der erste Lang­spie­ler der Ber­li­ner ent­puppt sich – wie es ja auch nicht anders zu erwar­ten war – als ein ein wuch­ti­ger Bas­tard aus ebenso düs­te­rem wie kom­pro­miss­lo­sem Post­punk. Ganz gering­fü­gig im Tempo gedros­selt, ver­gli­chen mit der letz­ten EP (auf Alb­um­länge sicher eine gute Ent­schei­dung), ohne dabei an Druck und Ent­schlos­sen­heit ein­zu­bü­ßen. Die Platte packt einen vom ers­ten Moment am Kra­gen und gibt dann für die nächs­ten drei­ßig Minu­ten nicht mehr nach. Ein defi­ni­ti­ver Höhe­punkt des aus­klin­gen­den Jah­res.




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