Creepy Future – Giant Ships

Brace Yourself erscheint am 27. März,

Crying Loser – Do The Jerk

The Ick releases erscheint am 24. April auf Trapped Animal Records.

Irked – Settle Down

The Grievance erscheint am 1. Mai auf Wrong Speed Records.

Positronix – Ascension Day

Miss Universe erscheint am 3. April.

Winter Graves – Under The Milkwarm

Under The Milkwarm erscheint am 20. April auf Neon Taste Records.

Brånd – Födweg

Tåg & Nåcht releases May 29th via Avant Records.

Bring Arrow – Change The World Tonight

Crime & Punishment erscheint am 13. Mai auf Break The Records.

Bullseye – Dangers Of The Heart

Bullseye erscheint am 17. April auf Ever/Never Records.

Gentilesky – Chasing The Light

Dream erscheint am 3. April auf Slovenly Recordings.

Upupayāma – Mystic Chords of Memory

Honesty Flowers erscheint am 29. Mai auf Fuzz Club Records.

Chubby & The Twerks – Bangkok

One Second With erscheint am 31. März auf Venti3.

Spectre – The Curse

Twisted Views erscheint am 31. März auf Venti3.

Station Model Violence – Station Model Violence

Diese Platte kam für mich wie aus dem Nichts als sie im Januar angekündigt wurde, wenngleich diese Songs und die Band dahinter – bestehend aus Mitgliedern unter anderem von Total Control, Den und R.M.F.C. – offenbar schon eine gute Weile im Hintergrund geköchelt hat. Vieles davon soll seinen Ursprung sogar in einer früheren Band namens KX Aminal haben, die nach meinem besten Wissen aber nie Australien verlassen und auch keine Musik veröffentlicht hat, weshalb es sicher auch entschuldbar ist, davon zuvor nichts gewusst zu haben. Wie auch immer, die Erwartungen waren hoch für diese Platte und ich freue mich zu sagen, dass jene hier mit Links erfüllt und übertroffen werden in einem Sound, der Elemente von allen drei erwähnten, bekannteren Bands beinhaltet aber diese gleichsam auch an unerwartete Orte transportiert in einer luftigen Klangästhetik, die vertraut wirkende Post Punk-Vibes mit einer Menge von sphärischer New Age-Entrücktheit verwebt, krautig-motorischer Repetition, weiteren Flavors von ’70er Art Rock und nicht zuletzt auch eine leicht folkige Kante die mich an die neuseeländischen Postpunker Trust Punks und deren nach Berlin verzogene Nachfolgerband Dead Finks erinnert, zu einem epischen und zutiefst atmosphörischen, ausufernden und halluzinogenen Trip, der seine Wirkung am besten an einem Stück genossen entfaltet. Eine Rarität in dieser Zeit als ein noch mit großem A geschriebenes und konzipiertes Album, zusammen mehr als bloß die Summe zehn einzelner Songs, die zusammen auf eine LP gepresst wurden.

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Landowner – Assumption

Landowner aus Holyoke, Massachusetts, eine der unverwechselbarsten Stimmen im aktuellen Post Punk-Umfeld, haben jetzt ihren fünften Langspieler auf Exploding In Sound Records raus und auch nachdem die Band schon ein gutes Jahrzehnt zu Gange ist, zeigen sie noch keinerlei Abnutzungserscheinungen in ihrer abstrakten, minimalistischen Herangehensweise an Post Punk und Postcore – wenngleich auch in letzter Zeit ihr Einfluss auf jüngere Bands zunehmend offensichtlich wird, bleibt dieser Sound absolut ihr eigener. Wenn überhaupt, dann sind ihre Kompositionen und Texte über die Jahre nur noch schärfer, bissiger und düsterer geworden und die oberflächliche Aura von ironischer Distanz ist als ein psychischer Selbstverteidigungs-Reflex zu deuten, nötig um bei Verstand zu bleiben, wenn sie die existenzielle Substanz ihrer Songs konfrontieren während wir alle nur zu gut wissen, das uns – im Gegensatz zur Präsentation der Menschheitsgeschichte als eine Abfolge kontextloser und teils fragwürdiger Meilensteine wie aus einer bizarren Strategiesimulation in Linear Age – das Universum keinen zweiten Versuch für unsere Existenz einräumen wird und der aktuelle Stand der Dinge nach einem einzigen Selbstauslöschungs-Speedrun aussieht.

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