Cluttered Grotto - Cluttered Grotto

Mit 'ner Mi­schung aus zu­vor ver­öf­fent­lich­ten Songs, ein paar Neu­auf­nah­men, 'ner Hand­voll neu­er Tracks und ei­ner Mis­fits-Co­ver­ver­si­on ist das hier die bis­lang stärks­te Ver­öf­fent­li­chung von so 'nem Ty­pen aus Con­cord, Ka­li­for­ni­en, der sich hier kom­for­ta­bel in gut eta­blier­ten pa­ra­me­tern des ge­gen­wär­ti­gen Ga­ra­ge Punk der ten­den­zi­ell eieri­gen Mach­art be­wegt. Freun­de von (so­lo-) Erik Ner­vous, Nuts, Pr­i­son Af­faur, Set-Top Box oder Met­dog wer­den dem Zeug si­cher nicht ab­ge­neigt sein.

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Nasty Party - Loaded Dice

Nach­dem ich mich für ih­re letz­te EP nicht so rich­tig er­wär­men konn­te, trifft die neu­es­te Ver­öf­fent­li­chung von Nas­ty Par­ty aus Syd­ney wie­der so ins Schwar­ze wie auf ih­rer tol­len De­büt-EP. Da­bei be­we­gen die sich in ge­wis­ser Nä­he zu di­ver­sen Me­kons- und Te­le­vi­si­on Per­so­na­li­ties-Hul­di­gun­gen á la Sub­ur­ban Ho­mes, Si­li­co­ne Va­lues oder Pro­to Idi­ot, was sie dann aber noch mit ei­ne star­ken Buz­zcocks-Ge­schmacks­no­te ab­run­den.

Cosme - Demo No. 2

Wie schon der Vor­gön­ger ist auch das zwei­te Tape der Band aus Ciu­dad Ló­pez Ma­te­os, Me­xi­ko ein durch­weg ver­gnüg­li­cher Ritt. Wo der Ope­ner fast gänz­lich ei­nen auf Syn­th Wa­ve macht und der Raus­schmei­ßer mit dem Hard­core spielt, füh­ren die Songs da­zwi­schen naht­los ih­ren ei­ge­ne Vor­stel­lung von Ga­ra­ge- und Fuzz Punk fort mit die­ser wun­der­bar un­ge­sun­den Syn­th-Gla­sur oben drauf.

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The Missed - Activation

Nach ei­ner et­was stär­ker power­pop­pi­gen De­büt-EP schlägt der ers­te Lang­spie­ler der Band aus Cleve­land, Ohio mit Ner­vo­sas' Mi­ckey Ma­rie an Gi­tar­re und Ge­sang et­was grim­mi­ge­re, me­lan­cho­li­sche Tö­ne an, oh­ne aber kom­plett mit der Ver­gan­gen­heit zu bre­chen - viel­mehr er­wei­tern die hier ih­re Farb­pa­let­te ein or­dent­li­ches Stück. Man be­wegt sich jetzt et­was dich­ter am lau­ni­gen aber me­lo­di­schen Post Punk mit ei­nem deut­li­chen Wi­pers-Ein­schlag und wie zu­vor schon stellt die Band ein be­acht­li­ches Ge­spür für mit­rei­ßen­de Hooks und Me­lo­dien un­ter Be­weis. Was jün­ge­re Er­eig­nis­se an­geht, kann man sie in ei­nem ähn­li­chen Or­bit ver­or­ten wie z.B. The Est­ran­ged oder Day­light Rob­be­ry.

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Spodee Boy - Neon Lights

Die neu­es­te EP der Ga­ra­ge Punks aus Nash­ville, Ten­nes­see führt in et­wa die Cow­punk-Vi­bes fort, die spä­tes­tens auf der …Ri­des Again EP zum Mit­tel­punkt ih­res Sounds wur­den, ver­mag mich die­ses mal aber deut­lich bes­ser zu über­zeu­gen dank der stär­ke­ren Song­sub­stanz und ei­ner su­per­tigh­ten Dar­bie­tung - letz­te­re ist jetzt auch kei­ne so wirk­li­che Über­ra­schung, han­delt es sich zu­min­dest bei der ak­tu­el­len Be­set­zung doch schein­bar um ex­akt die glei­chen Ty­pen, die zu­letzt als Safe­ty Net ei­ne ähn­lich mas­si­ve Ab­fahrt be­sorgt ha­ben. Die mitt­le­ren bei­den Songs Barn Bur­ner und The Plan ha­ben dann noch ein biss­chen was von Flat Worms und - ziem­lich pas­send - The Cow­boy.

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Ohyda - Kompführer

Pan Bóg Speł­ni Ws­zyst­kie Pragni­en­ia Lewaków​.​.​. I Dojdzie Do Ka­ta­strofy! er­scheint am 24. Ju­ni auf La Vi­da Es Un Mus Dis­cos.

Mock Execution - Calm In The Chaos

Kil­led By Mock Exe­cu­ti­on er­scheint am 24. Ju­ni auf La Vi­da Es Un Mus Dis­cos.

The Umbrellas - Write It In The Sky

Wri­te It In The Sky 7" er­scheint am 24. Ju­ni auf Slum­ber­land Re­cords.

Belly Jelly - The Universal Language

Ei­ne neue LP von Bel­ly Jel­ly aka Se­an Al­berts, be­kannt aus Bands und Pro­jek­ten wie Skull Cult, Dum­my oder QQQL (und nicht von Safe­ty Net, wie ich es dum­mer­wei­se mal an­ge­nom­men hat­te) be­deu­tet je­des mal ei­ne hoch­kon­zen­trier­te Kof­fe­in­sprit­ze, so wie er auch hier sei­nen pa­ten­tier­ten Skull Cult-Irr­sinn auf so ei­ne ge­wis­se Mach­art des Ga­ra­ge- und Syn­th Punk tref­fen lässt, die sich nicht ganz un­ähn­lich zu ein­schlä­gi­gen Haus­num­mern dar­stellt wie et­wa Aus­mu­te­ants, Iso­to­pe Soap, An­dy Hu­man & The Rep­to­ids, Re­se­arch Re­ac­tor Corp., Erik Ner­vous oder Useless Ea­ters.

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Kat Haus - Flesh

Die vor­he­ri­ge EP des Ty­pen aus dem ka­na­di­schen Air­drie hat­te schon or­dent­lich Spaß ge­macht aber das hier ist noch­mal ein an­de­res Ka­li­ber. Ex­zen­tri­scher Ga­ra­ge Punk aus ei­ner schmut­zi­gen Ge­dan­ken­welt ist das, ein biss­chen wie zu­rück­ge­lehn­te­re Li­quids oder Erik Ner­vous, die mit ei­nem Mo­dern Lo­vers-mä­ßi­gen Pro­to­punk-Vi­be an­ge­dickt wur­den oder aber auch wie ei­ne en­er­gi­sche­re Ver­si­on des jüngs­ten Peace de Ré­sis­tance Al­bums. In Who? gibt es dann zur Ab­wechs­lung noch ei­ne Art Goth/​Dark Wave/​Dance Punk-Hy­bri­den - auch dass zieht er kom­pe­tent durch oh­ne sich zu be­kle­ckern.

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