Splutter – Songs From The Cultural Gulag

Splutter - Songs From The Cultural Gulag

Das Demo der Band aus Man­ches­ter hat ja schon sehr ordent­lich in die Scheiße gehauen, auf der neuen digi­ta­len Sin­gle hat ihr Sound aus Fuzz und Garage aber noch eini­ges an Kon­tur und Druck gewon­nen. So ähn­lich würde ich mir eine tech­nisch etwas ver­sier­tere Vari­ante von Lumpy and the Dum­pers vor­stel­len.

No Sister – Romantic Notion

The Second Floor erscheint am 14. Novem­ber.

12XU Radio #3

Meine heu­ti­gen Erkennt­nisse mit und aus der Sen­dung:

 

  • In den Herbst­mo­na­ten sind vier Stun­den fast schon zu kurz um die gan­zen guten Ver­öf­fent­li­chun­gen unter­zu­brin­gen. Des­halb hört man mich auch so unna­tür­lich schnell rum­fa­seln. Ich habe ein­fach keine Zeit!!
  • Ich hab das Wochen­ende 90% mei­ner Nähr­stoffe aus Kaf­fee gewon­nen.
  • Aupho­nic macht ’nen ganz ordent­li­chen Job dabei, ohne große Schrau­be­rei meine Stimme weni­ger schlimm klin­gen zu las­sen. Spart sehr viel Zeit und Arbeit. Ich werd’s in Zukunft wei­ter benut­zen. Jetzt müsste ich nur mal rich­tig spre­chen ler­nen…
  • Henry Owings ist ein coo­ler Ficker.
  • Es hat Vor­teile in der Nach­be­ar­bei­tung, den Out­put von Mixxx als mul­ti­track auf­zu­neh­men. Aber Jack Audio ist eine elende Fum­me­lei. Und Ardour läuft zumin­dest auf mei­nem Lap­top mit Ubuntu Stu­dio scheiße insta­bil. Viel Aus­wahl hat man da unter Linux lei­der nicht. In Zukunft wie­der ein­fach Ste­reo. Das funk­tio­niert immer.

Dadar – Sick Of Pasta 7″

Dadar - Sick Of Pasta 7"

Ziem­lich gei­ler Gara­ge­punk fin­det sich auf der zwei­ten EP von Dadar aus Rovereto, Ita­lien. Defi­ni­ti­ves Pflicht­pro­gramm für Freunde von frü­hen Useless Eaters, Wet Blan­kets, Aus­mu­te­ants oder Ghetto Ghouls. Alles nicht die schlech­tes­ten Refe­ren­zen, eh?

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Balcanes – Decrépita /​ Decadencia 7″

Balcanes - Decrépita / Decadencia 7"

Bal­ca­nes aus der spa­ni­schen Pro­vinz Astu­rien tauch­ten hier vor län­ge­rer Zeit schon mal mit ihrer ers­ten 7″ auf, letz­tes Jahr folgte dann eine zweite EP, die mich eher kalt ließ. Die neu­este 7″ der Band gefällt mir dage­gen wie­der ganz aus­ge­zeich­net. Ihr simp­ler aber ent­schlos­se­ner Noise Rock mit leich­ten Sludge-Ein­schlag knarzt hier grif­fi­ger und kom­pak­ter als je zuvor, bleibt aber trotz­dem eine ange­nehm kan­tige Ange­le­gen­heit.

The Brain – The Brain 7″

The Brain - The Brain 7"

First Steps ist iro­ni­scher­weise die zweite EP der Band aus Toronto und ich hätte diese wun­der­bare Platte glatt ver­passt, wäre das urspräng­lich letz­tes Jahr erschie­nene Teil nicht kürz­lich von High Fashion Indus­tries als selbst­be­ti­telte 7″ wie­der­ver­öf­fent­licht wor­den. Den­noch ergibt der ursprüng­li­che Titel jede Menge Sinn, führt man sich mal den soli­den aber unin­spi­rier­ten Psych- und Garage Rock ihres Demos und der ers­ten EP zu Gemüte. First Steps ist da eine beacht­li­che Wei­ter­ent­wick­lung und klingt nach einer Band die dabei ist, ihren ganz eige­nen Sound zu fin­den. Diese erstaun­lich naht­lose Ver­schmel­zung von Post Punk und Psy­che­de­lic ist ein­fach ent­zü­ckend und macht mehr als nur ein biss­chen gespannt auf den zukünf­ti­gen Out­put der Band.

Death Traps – Death Traps

Death Traps - Death Traps

Eine aus­ge­spro­chen viel­ver­spre­chende EP hat die Lon­do­ner Band Death Traps da vor­ge­legt. Irgendwo im Umfeld von spät-80er Indie­rock, Post­punk und -core ange­sie­delt, erin­nert mich ihr Sound abwech­selnd mal an Mis­sion Of Burma, 80er Sonic Youth oder Moving Tar­gets, aber auch an jün­gere Ver­tre­ter des Post­punk-Gen­res, ohne dass mir da spon­tan ein expli­zi­ter, tref­fen­der Ver­gleich ein­fiele.

93millionmilesfromthesun – Victory Is Ours

93millionmilesfromthesun - Victory Is Ours

Die Shoega­zer aus dem bri­ti­schen Don­cas­ter sind jetzt auch schon ein gutes Jahr­zehnt aktiv und warum sie an die­ser Stelle bis­her noch nicht auf­ge­taucht sind, kann ich mir im nach­hin­ein auch nicht so ganz erklä­ren. Bezüg­lich ihrer neu­es­ten EP (eigent­lich schon ein Album, gemes­sen an der Spiel­zeit) gibt es jeden­falls keine Aus­rede mehr, denn die­sen den vier Songs stimmt ein­fach alles. Die Platte gehört zu den run­des­ten, kom­pak­tes­ten Stü­cken an tra­di­tio­nel­lem Shoegaze, die ich die­ses Jahr zu hören bekam.


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