Vlasta Popić – Kvadrat

vlasta popic

Mitreißender Noise-/Mathrock von einem Trio aus dem Städtchen Varaždin in Kroatien. Das ganze wandelt klar auf den Spuren von so Klassikern wie frühen Shellac, Fugazi, Sonic Youth, Faraquet und Frodus, bleibt dabei aber durchaus eigenständig und gehört so mit zum besten was ich derzeit aus diesem Genre-Umfeld mitbekomme. Bin ganz entzückt.



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Rape Blossoms – Ruinenlust

rape blossoms

Düsterer und flächiger, von monotonen Beats getriebener Postpunk aus Gent, den man beim ersten flüchtigen hinhören eher eher im skandinavischen Raum einordnen würde. Das Ganze hat eine geradezu psychedelisch-krautige Qualität. Eine ausgezeichnete Band, die ich so noch gar nicht auf’m Schirm hatte.


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The Thons – Hot Fun

the thons

Neues von den tollen Garagenrockern aus Chicago. Die neue Platte wurde etwas weniger schnell und dreckig aufgenommen als ihre Vorgänger, was sich in einem klareren und luftigen, aber nach wie vor druckvollen Sound bemerkbar macht. Die vorher noch etwas unterschwelligen Surf-Einflüsse kommen so viel deutlicher zur Geltung. Wieder mal höchst empfehlenswert für Freunde von so Zeug wie Radio Birdman, Obits oder Woolen Men. Wie auch schon die alten Kamellen gibt’s das Album wahlweise für wenig Geld auf Bandcamp oder im Tausch gegen einen Tweet oder Facebook-Share für umme auf der Bandpage.


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Red Temples – Queen / Spring / Intrepid

red temples

Auf der ersten EP dieser New Yorker Band gibt’s oldschoolig melodischen Punk-/Indierock, der so auch aus den späten 80ern kommen könnte. Mich erinnert’s besonders an die alten bostoner Postpunker Moving Targets.

Conduct – Fear and Desire

Conduct

Aus Winnipeg kommt dieser abwechslungsreiche Krach irgendwo zwischen Noiserock und Postpunk/-core. Von Steve Albini auf seine altbewährte, schnörkellos trockene Art auf Konserve gebannt, mag das mal nach altem AmRep-Zeug oder McLusky klingen, mal eher nach Wire, besonders häufig aber auch nach spätem Dischord-Zeug á la Faraquet oder Q And Not U. Unmittelbar und eingängig, macht das nicht nur ordentlich Lärm sondern auch ganz viel Spaß.



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Messrs – 7″

messrs

Explosiver Noisepunk aus Columbus, Ohio. Wer sich von Bands wie Vulture Shit, Soupcans oder Lumpy and The Dumpers nicht sofort angewidert fühlt, wird sich auch von diesen zehn Minuten Geschepper gut unterhalten wissen.

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Braining – Peel Off The Coating

braining

Ein gewisser Hund kam mir zuletzt mit dieser hübschen EP im Maul hergelaufen. Die kommt von einer Band aus St. Louis und enthält eine ziemlich ungezügelte und krude Verquickung aus metallisch chaotischem Noiserock mit eindeutigen Tendenzen in Richtung Math-/Postcore. Der Download enthält als Bonustrack noch das erste Demotape der Band.

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Mystery Date – New Noir

mystery date

Mystery Date sind ein Trio aus Minneapolis und ihr erstes “richtiges” Album nach einem Tape und einem Siebenzöller enthält bis zum bersten mit mitreißenden Hooks vollgestopften, powerpoppigen Modpunk, der natürlich Erinnerungen an The Jam, Elvis Costello oder auch Undertones weckt. Die Hits kommen hier Schlag auf Schlag, die Platte ist ein einziger Volltreffer.



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Prag – Prag

prag

Nach ihrem Demo von 2013 legen Prag aus Perth ihre erste EP nach. Die garagigen Elemente sind hier fast vollkommen ausradiert, stattdessen geht das jetzt konsequent in Richtung Noisepunk/-core. Wie Destruction Unit auf 78 gedreht.

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Hierophants – Pneumatic Drill

hierophants

Und schon wieder eine ausgezeichnete Garagenpunk 7″ aus Australien, mit Leuten von Ausmuteants und Frowning Clouds an Bord. Die A-Seite ein flotter Postpunk-Klopper-meets-Midtempo-Jam, die Rückseite dann relaxt melancholischer Psych-/Garagenpop.

Surveillance – Stressed And Depressed

surveillance

Wunderschöner LoFi-Indierock aus dem kanadischen Halifax. Als hätte man die auffälligsten Attribute von Klassikern wie Guided By Voices, Sonic Youth, Pavement mit der aktuellen Welle von Noisepop-Zeugs á la Playlounge, Gold-Bears oder Joanna Gruesome zusammengekippt.


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Meat Wave – Brother

meat wave

Die neue von Meat Wave aus Chicago ist eigentlich ‘ne halbe Mogelpackung, enthält das Teil in Wirklichkeit doch nur vier neue Songs. Dazu ‘n Wipers-Klassiker und zwei Songs vom selbstbetitelten Debütalbum. Aber übel nehmen kann ich’s ihnen nicht, denn diese Zusammenstellung ist in ihrer Gesamtheit um einiges konsistenter als das noch etwas durchwachsene Debüt. Die neuen Songs schieben ihren Postcore in eine deutlich straightere, treibende Richtung, was mir so auch mehr als recht ist.


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The Living Eyes – Living Large

living eyes

Wenn eine Band den Namen eines Radio Birdman-Albums trägt, stehen die Chancen gut, dass mir das gefallen wird. Living Eyes aus dem australischen Geelong erinnern tatsächlich ein bisschen an besagte alte Punkhelden und noch ein bisschen mehr an ihre kleinen Brüder The Saints. Allerdings ist das Tempo hier etwas entspannter und der Sound mehr in den Fuzz-Eskapaden des 60er Psych- und Garagenrocks verwurzelt. Das geht teils auch in die Richtung aktueller Bands wie The People’s Temple oder Frowning Clouds. Recht traditionelles Zeug also, aber die ausgezeichneten Songs und der auf typisch australische Art abgehangene und verspielte Sound klingen alles andere als angestaubt.


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Deformity – Deformity 7″

deformity

Schön angefräster Garage-Noise-Hardcorepunk aus New York, an dem Freunde von so Sachen wie etwa S.H.I.T., Lumpy And The Dumpers, Prag, Raspberry Bulbs, Folterkellern und Wurzelbehandlungen gefallen finden werden.