No Other - Option C /​ Opaque 7"

no other

Zwei mal ein­gän­gi­ger In­die­rock aus Phil­adel­phia. Ein mal von der pun­ki­gen, Fuzz-las­ti­gen Sor­te. Ein mal in der ver­träumt flä­chi­gen Va­ri­an­te. Bei­des toll.

Bodensätze Punkrock-Podcast

manierenversagen

Ma­nie­ren­ver­sa­gen ist wohl ne­ben die­sem Scheiß hier eins der we­ni­gen deutsch­spra­chi­gen Blogs, das noch die Fah­ne (ver­mut­lich Bier­ge­ruch) für dre­cki­gen, Punk-af­fi­nen Rock'n'Roll in sei­nen di­ver­sen Da­seins­for­men hoch hält und da­bei noch auf Qua­li­tät ach­tet. Da freue ich mich doch um so mehr über den brand­neu­en Bo­den­sät­ze-Pod­cast, in dem Ma­nie­ren­ver­sa­gen-Ar­ne und ein an­de­rer Typ na­mens Oli über Zeug und Ge­döns schwa­dro­nie­ren und da­bei den Punk­rock nicht zu kurz kom­men las­sen. Un­be­dingt mal rein­hö­ren!

Breedlings - Breedlings II

breedlings

Die ers­te EP der Band aus Cam­bridge hät­te ich hier si­cher auch schon ge­pos­tet, dum­mer­wei­se war 12XU im Au­gust 2013 noch nicht ge­star­tet. Da­für kann ich euch jetzt ih­ren neu­es­ten Streich ans Herz le­gen, wie­der ei­ne aus­ge­zeich­ne­te EP mit trei­ben­dem Rock'n'Roll im Span­nungs­feld von Noi­se, Post­punk und Post-/E­mo­co­re. So­nic Youth tref­fen auf Ri­tes Of Spring und viel­leicht ein biss­chen Un­wound.

Legendary Wings - Do You See?

legendary wings

Zwei­tes Al­bum der Band aus Ka­lama­zoo, Mi­chi­gan, auf Dirt­nap er­schie­nen. Das ist su­per­ein­gän­gi­ger Rock'n'Roll der bei ur­sprüng­li­chem Pop­punk und Power­pop eben­so an­eckt als auch im 80er Jang­le Pop. Es sind be­son­ders die me­lan­cho­li­schen mid­tem­po-Num­mern die hier her­aus­ste­chen und das ge­konn­te Song­wri­ting in sei­ner vol­len Pracht er­strah­len las­sen.



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Dirt Dress - Relevations EP

dirt dress

Aus­ge­zeich­ne­ter, wa­vi­ger Indiepop/​Postpunk aus Los An­ge­les ei­ner sub­til psy­che­de­li­schen No­te. Et­wa so als hät­te man Beach Boys mit New Or­der und ei­ner Pri­se Spa­ce­men 3 verw­quirlt.


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Narrow Lands - Popular Music That Will Live Forever /​ Drunk In Brisbane

Narrow Lands
narrow lands 2

Nar­row Lands aus Syd­ney fa­bri­zie­ren leicht me­tal­li­schen und slud­gi­gen Noi­se­r­ock, der sich ab­wech­selnd ziem­lich sta­che­lig oder aber er­staun­lich ein­gän­gig ge­ziert, im­mer aber schön rummst und ge­le­gent­lich auch leicht Prog- und Post­rock-las­ti­ge Mo­men­te hat. Das schon et­was äl­te­re letz­te Al­bum ist für sich schon ei­ne ziem­li­che Wucht, aber ver­passt auch auf kei­nen Fall den en­er­gie­ge­la­de­nen Live­mit­schnitt ih­res Auf­tritts auf dem dies­jäh­ri­gen So­nic Ma­sa­la Fes­ti­val, den es bei Band­camp so­gar für um­me gibt.



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Matthew Melton - Outside Of Paradise

matthew melton

Die Songs auf dem zwei­ten So­lo­al­bum des Warm So­da- und Ex-Ba­re Wires-Front­man­nes sind Über­bleib­sel aus den ver­gan­ge­nen Acht Jah­ren, das klingt auf den ers­ten Blick schon et­was nach Res­te­ver­wer­tung. Aber ehr­lich ge­sagt fin­de ich die­se Songs um ei­ni­ges Stär­ker als die im letz­ten Jahr sehr ab­ge­fei­er­te Warm So­da Plat­te. Ge­blie­ben ist der dün­ne Lo­Fi-Sound (die Drums of­fen­sicht­lich mit Zahn­sto­chern ge­spielt) und ein star­kes Händ­chen für un­wi­der­steh­li­che Po­phooks. Aber hier kommt der ein­gän­gi­ge Ga­ra­gen-Power­pop dann doch et­was viel­sei­ti­ger und we­ni­ger über­zu­ckert da­her, mit ei­ner ten­den­zi­ell eher me­lan­cho­li­schen Grund­stim­mung.

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Chumped - Teenage Retirement

chumped

Hm… wie wär's mit et­was me­lo­di­schem Punk­rock? Viel­leicht mit Pop­zu­satz? Et­was von dem bö­sen E-Wort? Hey, nicht gleich weg­ren­nen. Das hier ist näm­lich viel zu gut um mit dem gan­zen ge­ne­ri­schen Schlock in Ver­bin­dung ge­bracht zu wer­den, der den meis­ten von uns je­ne ab­ge­nutz­ten Gen­res im Lau­fe der letz­ten zwei Jahr­zehn­te ma­dig ge­macht hat. Die New Yor­ker Chum­ped ha­ben ih­re Su­perch­unk- und Jaw­brea­k­er-Plat­ten of­fen­sicht­lich ver­in­ner­licht, ak­tu­ell kann man sie in in der Nä­he von Bands wie Swea­rin', Ca­ye­ta­na oder All Dogs ver­or­ten. Von ex­zel­len­tem Song­wri­ting und der cha­ris­ma­ti­schen Stim­me von Sän­ge­rin Anika Pyle ge­tra­gen, kommt die­se ur­alte Ma­sche so frisch da­her, als wä­re 1995 erst ges­tern ge­we­sen.


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Tendril - Am Ought

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Ex­plo­si­ves Zeug von ei­ner Band die ver­mut­lich aus Nor­folk, Vir­gi­nia da­her­kommt. Sti­lis­tisch ir­gend­wo zwi­schen den Stüh­len Post­pun­k/-co­re, Noi­se­r­ock, Ma­th­zeug und et­was Sludge an­ge­sie­delt, ge­hen die ideen­rei­chen zwan­zig Mi­nu­ten um wie im Flug. Be­son­ders die ers­te Hälf­te mit ih­ren im Schnitt ein­mi­nü­ti­gen At­ta­cken wirkt wie aus ei­nem Guss, man merkt kaum dass da gan­ze acht Songs mal eben so an ei­nem vor­bei­ge­rauscht sind. Im zwei­ten Teil wird das Tem­po dann et­was ge­mäch­li­cher, die Stim­mung mie­ser und die Songs mon­to­to­ner. Auch das steht ih­nen gut



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