Mystic Inane – Ode To Joy

mystic inane

Mystic Inane aus New Oreleans legen schon wieder einen Kurzspieler nach und landen damit schon zum dritten mal auf diesem Blog. Und erneut verfeinern sie ein wenig die Rezeptur ihrer raubeinigen Mischung aus Noise- Garagen- und Postpunk. Wie gewohnt ganz ausgezeichneter Krempel.

Black Bug – Frozen Energy 7″

black bug

Toller Synth-/Gothpunk aus Bordeaux. Die A-Seite energiegeladen nach vorne stampfend, die B-Seite dann ziemlich drone-lastig.

Socialite – Locked Up / Banned For Life

socialite

Hardcore Punk schmeckt mir ja immer viel besser, wenn er mit einer guten Schaufel dreckigem Garage Punk gewürzt ist. Und diese Band aus Philadelphia hält auf ihrer Cassingle wunderbar die Balance zwischen beidem.

Blood Drugs – Blood Drugs

blood drugs

Geradliniger Postcore aus Seattle. Erinnert mich regelmäßig an Bands wie Jawbox, Bluetip, Smart Went Crazy oder Hot Snakes. In der aktuellen Musiklandschaft könnte man noch parallelen zu Constant Lovers ziehen.


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Fun – 1/3 7″

fun

Fun, ohne Punkt dahinter, gottseidank. Also kein weichgespülter Indie¹ Rock² sondern wunderbarer Noise-/Mathrock aus Helsinki á la Shellac und Tar, mit einem leichten Sludge-Vibe.
¹auf einem Warner-Sublabel
²rockt nicht so wirklich

Sun Bather – Waiting / For Mig Er Det Ikke Lige Sådan 7″

sun bather

Kopenhagen mal wieder, diesmal spuckt diese Stadt wunderbar knarzigen Garagenpunk aus. “Waiting” könnte fast von Useless Eaters oder frühen Oh Sees stammen, der andere Song hat dann etwas von extra schrottigen The Jam-meets-Wipers.

Buzz Rodeo – Sports

Buzz Rodeo

Stuttgart ist wohl nicht nur die neue Heimstatt des deutschen Postpunk, auch in Sachen Noiserock tut sich da was. Buzz Rodeo spielen eine sehr ausgefeilte und variable Variante davon, mit Schlenkern Richtung Postcore und -punk. Da schauen hier und da mal Drive Like Jehu, Bitch Magnet, Chavez oder frühe Slint um die Ecke, manchmal hört man ein kleines bisschen Shellac oder Fugazi dahertrapsen, an Spätachtziger-Sonic Youth erinnernde Gitarrenlinien und etwas 90er BluNoise-Schule sind auch öfter mal präsent. Aktuell werden Freunde von Greys oder Geronimo sicher gefallen daran finden. Starkes Debüt.



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Quttinirpaaq – Dead September

quttinirpaaq

Teilelektronischer Experimentalnoise aus Austin. Der Mann hinter dem Soloprojekt Quttinirpaaq heißt Matthew Turner und sein aktuelles Album beginnt für die eigenen Verhältnisse noch relativ zugänglich wie eine von Melodien befreite Variante der frühen Jesus And Mary Chain, zerrt dann im weiteren Verlauf immer derber am Nervenkostüm. Manche Momente klingen etwas nach Chrome auf einem ganz üblen Trip.


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Dumb Punts – Coupla Couplas

dumb punts

Auf der EP der Dump Punts aus Melbourne findet sich eine launige Mischung aus relaxten, an die Bed Wettin’ Bad Boys erinnernde Slacker-Hymnen mit deutlichem Southern-Einfluss und ein paar ebenso ausgezeichneten Punk- und Garagen-Perlen.


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The Achtungs – Welcome To Hell

achtungs

Absolut oldschooliger Garagenpunk aus Finnland ohne unnötige Schnörkel, der dafür durch konstant hohes Tempo und seine kompromisslose Rotzigkeit punktet und sich nach gerade mal einer Viertelstunde schon wieder ausgelärmt hat.



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Ballroom – Ballroom

ballroom

Hochenergetischer Rock’n’Roll aus New York, den man gleichermaßen im Garagenpunk, Noiserock und Postcore verorten könnte. Bands wie Hot Snakes, Night Marchers oder Feedtime biete ich hier mal als ganz unverbindlichen, weil wie immer hinkenden Vergleich an.


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Round Eye – Round Eye

round eye

Diese Truppe aus Shanghai macht sich mit gleich drei Saxophonen bewaffnet an die Arbeit, alles in Schutt und Asche zu legen und die Hörer in einen verzückten Taumel zu versetzen. Die musikalische Bandbreite kann man dabei guten Gewissens als höchst eklektizistisch bezeichnen. Ob wuchtige Noiserocker, sedierte Blues-Meditationen, Sludgerock-Ausflüge, Freejazz-Genudel, druckvoller Rock’n’Roll, kurze Hardcorepunk-Attacken, krautige Momente oder verträumte Doo Wop-Unfälle, nichts ist den Typen heilig und alles wird hier mal ordentlich gegen den Strich gebürstet und auf links gedreht. Oder mit ihren eigenen Worten: “We seek to help audiences across the globe ascend into a nirvana of noise, weirdness and sax-powered mayhem.” Mission accomplished, sach ich mal.



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Sauna Youth – Monotony

sauna youth

Huch, das hatte ich ja gar nicht auf dem Schirm, daß die Garagenpunker aus London gleich nach der Split 7″ mit Monotony schon ein neues Album rausgehauen haben. Rockt ganz pervers und klingt etwa so als wenn man Bands wie Useless Eaters, Teenanger, Ausmuteants ohne Synths und etwas Ex-Cult in einen Topf geworfen hätte. Oder die bereits erwähnten Monotony, deren “Monotony” von ihrer ersten EP sie hier auch gleich mal Covern.

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Uniform – Perfect World

uniform

Das tolle Texanische Label 12XU Records veröffentlichte diese Woche das Album des Punk/Industrial-Duos (nicht verwechseln mit der gleichnamigen, ebenfalls ausgezeichneten Band aus Atlanta) bestehend aus Ex-The Men Bassist Ben Greenberg und Ex-Drunkdriver Sänger Michael Berdan. Darauf gibt es pechschwarzen, atmosphärisch dichten Industrialpunk, schön monoton und vorangetrieben von stoisch vor sich hin stampfenden elektrischen Beats.


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